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Schuldrill in China: Schüler springt wohl auf Geheiß seines Lehrers in den Tod

Die Eltern sind außer sich vor Trauer: In China stürzte ein Zehnjähriger aus einem Fenster seiner Schule in den Tod. Der Lehrer soll ihm zu dem Sprung aus dem 30. Stock aufgefordert haben.

Offenbar auf Geheiß seines Lehrers ist ein zehnjähriger Junge in China in den Tod gesprungen. Der Schüler sei wegen Redens im Unterricht zu einer Strafarbeit verdonnert worden, berichtete am Donnerstag der staatliche Rundfunk auf seiner Internetseite nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP. Das Kind habe eine tausend Schriftzeichen umfassende Entschuldigung schreiben sollen. Als der Junge das nicht schaffte, sagte der Lehrer laut den Berichten von Angehörigen und Nachbarn, nun könne er nur noch aus dem Fenster springen. Der Junge stürzte sich daraufhin aus dem 30. Stock in den Tod.

Junge stürzte auf ein Auto und starb

Das Kind krachte in ein parkendes Autos unter der Wohnung, in der seine Eltern leben, zitierte AFP einen Bericht der "West China City News".

In später gefundenen Aufzeichnungen des Zehnjährigen heißt es dem Bericht zufolge: "Lehrer, ich schaffe das nicht. Ich bin mehrmals zurückgewichen, als ich versuchte, aus dem Fenster zu springen." Die Familie des Jungen entrollte ein Spruchband vor der Schule in Chengdu im Südwesten des Landes, auf dem sie den Lehrer beschuldigte, ihr Kind zum Sprung gezwungen zu haben. "Der Lehrer zwang unser Kind, von dem Gebäude zu springen", war auf dem Banner zu lesen.

Chinas Schulen sind für ihren Drill berühmt-berüchtigt, vielen Lehrern gilt strikte Disziplin als höchstes Gut. Der Vorfall in Chengdu wird nach Angaben der Stadtverwaltung von der Polizei untersucht. "Die Untersuchung ist noch im Gange", zitierte die AFP einen Vertreter des Disrikts Jinjiang, wo der tödliche Sprung geschah.

Die Schule des Jungen äußerte sich inzwischen zu dem tödlichen Sprung. Auf dem Account der Schule im Kurznachrichtendienst Sina Weibo, vergleichbar mit Twitter, hieß es, der Junge und einige seiner Klassenkameraden hätten Aufsätze über ihr Verhalten schreiben sollen, weil sie einen Redewettbewerb im Unterricht gestört hätten. Sein Tod sei "ein Unfall" gewesen, hieß es in der Stellungnahme weiter.

anb/AFP / AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?