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Schweinegrippe: Dritter Toter in den USA

In den USA ist ein weiterer Patient am neuen Grippevirus gestorben. Das Virus breitet sich weiter aus und hat inzwischen auch Japan und Australien erreicht. Bislang wurden weltweit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 48 Todesfälle bestätigt, mehr als 4200 Menschen sind erkrankt.

In den USA ist ein weiterer Patient am neuen Grippevirus H1N1 gestorben. Die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Washington teilten am Samstagabend mit, es handle sich um einen Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, der bereits vor der Ansteckung Herzprobleme hatte. Er sei in der vergangenen Woche gestorben, nachdem die sogenannte Schweinegrippe Komplikationen ausgelöst habe. Damit stieg die Zahl der H1N1-Grippetoten in den USA auf drei. Weltweit sind mehr als 4200 Menschen an der Schweinegrippe erkrankt, davon zehn in Deutschland. In Mexiko sind 48 Todesfälle bestätigt, in Kanada einer.

Beim Schweinegrippen-Fall in Kanada handelt es sich um eine am 28. April gestorbenen Frau. Auch bei ihr sei das Virus A/H1N1 nachgewiesen worden, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde der Provinz Alberta, Andre Corriveau, am Freitag in Calgary. Die Frau habe zahlreiche andere Erkrankungen gehabt, und die Leiche sei erst auf das neue Grippevirus hin untersucht worden, nachdem ein Angehöriger nach der Beerdigung leicht an der Schweinegrippe erkrankt sei. Die zwischen 30 und 40 Jahre alte Frau sei nicht in Mexiko gewesen, von wo aus sich die neue Grippe in alle Welt verbreitet hat. Kanada ist damit das dritte Land, in dem Menschen an der Grippe gestorben sind.

An der Schweinegrippe sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der US-Gesundheitsbehörden und weiterer Regierungen bislang mehr als 3.100 Menschen erkrankt. Nachgewiesen wurden Infektionen demnach in rund 30 Ländern. Bisher wurden 47 Todesfälle bekannt.

Virus breitet sich weiter aus

Auch Australien und Japan hat das Virus inzwischen erreicht. Wie das Gesundheitsministerium in Tokio am Samstag mitteilte, erkrankten zwei Schüler und ein Lehrer, die in Kanada unterwegs waren. Sie wurden nach ihrer Rückkehr am Freitag in einer Quarantänestation untergebracht und sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden auf dem Weg der Besserung. Sieben Reisende, die im gleichen Flugzeug wie die Patienten saßen, würden Tests auf das Virus unterzogen, erklärte das Ministerium.

In Australien ist eine Frau, die aus den USA zurückkehrte, an dem Erreger erkrankt, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Es handele sich um einen minderschweren Fall, der nicht mehr ansteckend sei. Italien bestätigte am Samstag den neunten Fall von Schweinegrippe. Betroffen ist nach Angaben der Gesundheitsbehörden der zweijährige Bruder eines Jungen, der ebenfalls infiziert war. Das Kleinkind erhole sich zu Hause. Bei seinem elfjährigen Bruder war das Virus am Montag bestätigt worden, er ist inzwischen wieder gesund.

In Mexiko als mutmaßlichem Ursprungsland der Krankheit wurden 45 Todesfälle und mehr als 1100 Erkrankungen gemeldet. In den USA, wo zwei Menschen starben, wurden 1600 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der bestätigten Erkrankten in Deutschland liegt bei elf.

Maßnahmen gegen Ausbreitung

In Mexiko und den Ländern Mittelamerikas dauern die Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe an. Während im übrigen Mexiko inzwischen die Schulen und Universitäten ihren Betrieb wieder aufnahmen, verlängerten die Bundesstaaten Jalisco und Guerrero am Freitag die schulfreie Zeit um eine Woche. In Jalisco waren drei Menschen gestorben, die möglicherweise mit dem neuen Virus infiziert waren.

In Guatemala wurde nach Bekanntwerden neuer Infektionsfälle eine erhöhte Alarmbereitschaft ausgerufen. Präsident Álvaro Colom sagte alle Termine für das Wochenende ab. Er forderte die Provinzregierungen sowie Städte und Gemeinden auf, alle öffentlichen Veranstaltungen zu verschieben. Auch aus Panama wurde ein neuer Grippefall gemeldet. Dabei handelt es sich den Angaben der Behörden zufolge um einen jungen Mann, der aus den USA eingereist war. Er sei aber nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.