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Einsatz für enttäuschten Jungen: So rührend retten Polizisten den Geburtstag eines Zehnjährigen

Ein Junge will mit den Klassenkameraden seinen zehnten Geburtstag feiern - doch niemand kommt. Als die örtliche Polizei davon erfährt, handelt sie spontan.

Arkansas State Police mit dem Jungen Toxey

Mit dem stolzen Toxey in der Mitte posieren die Polizisten für ein Erinnerungsfoto

Es sollte ein großer Tag für den kleinen Toxey Andrews aus Hot Spring Village im US-Bundesstaat Arkansas werden. Mit seinen Klassenkameraden wollte der Junge seinen zehnten Geburtag gebührend feiern. Doch am Ende kam alles ganz anders, als es sich Toxey und seine Mutter vorstellten, wie verschiedene US-Medien berichten.

Mutter Angela Andrews hatte demnach fleißig Einladungskarten für die 21 Klassenkameraden gebastelt. Doch lediglich fünf Eltern hätten sich darauf zurückgemeldet. Zudem hätten drei Kinder bei Toxey selbst zugesagt, dass sie kommen würden: "Wir dachten, dass mindetens fünf Kinder kommen würden", sagte Angela Andrews "ABCnews".

Die Gäste bleiben einfach weg

Am Geburtstag habe dann nur eine Mutter angerufen, aber nur, um ihr Kind zu entschuldigen. Es sei krank. Ansonsten: keine weiteren Anrufe oder Nachrichten. Anderthalb Stunden, nachdem die Party begonnen habe, sei immer noch kein Kind dagewesen. Da sei klar gewesen: Es würde auch keines mehr kommen.

Toxeys Schwester habe ebenfalls ihren Geburtstag gefeiert und alle ihre Gäste seien gekommen, erzählt die Mutter weiter. Am Ende sei Toxey so enttäuscht gewesen, dass er geweint habe. "Ich verstehe nicht, warum meine Freunde nicht gekommen sind."

Facebook-Posting sorgt für Happy End

Andrews berichtete von der bitteren Enttäuschung ihres Sohnes auf Facebook. Von dem Posting bekam die Arkansas State Police Wind - und entschloss sich zu handeln. Zwei Tage nach der misslungenen Geburtagsparty erschienen fünf Polizisten bei Toxey - und sie brachten alles mit, was es für einen gelungenen Geburtstag braucht: eine Torte, Geschenke und gute Laune.

Ihr Sohn sei ganz aufgeregt gewesen und auch geschockt, doch zu guter Letzt hätte er eine schöne Feier gehabt, sagte Andrews "ABCnews" "Sie haben meinen Sohn glücklich gemacht. Ich danke ihnen von ganzem Herzen", schrieb sie den Polizisten später auf Facebook.

tis
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