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Debatte in sozialen Medien: Sind europäische Opfer mehr wert als arabische?

Ein libanesischer Arzt klagt nach den Pariser Terroranschlägen in seinem Blog die Doppelmoral des Westens an, der sich nicht um Opfer in arabischen Ländern schere. Er erhält viel Zuspruch, aber auch Kritik.

Von Tim Schulze

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Ein junger libanesischer Arzt hat mit einem Blogeintrag eine heftige Debatte in den sozialen Medien ausgelöst. Die "New York Times" veröffentlichte den Text zuerst auf ihrer Internetseite, in Deutschland zogen die "Huffington Post" und "sueddeutsche.de" nach und brachten Übersetzungen. Auf Facebook wurde er fast 280.000 Mal geteilt und tausendfach über Twitter verbreitet.

In seinem Text stellt Elie Fares, ein 26-jähriger Arzt aus Beirut, fest: In unserer Welt zählen arabische Opfer nicht so viel wie europäische. Hintergrund ist der verheerende Bombenanschlag, den der Islamische Staat am vergangenen Donnerstag in Beirut verübte: Dabei fanden 43 Menschen den Tod, über 240 wurden verletzt.

Westliche Medien meldeten den Anschlag zwar pflichtbewusst, doch waren und sind die Berichterstattung und die Reaktionen auf den tödlichen Terror in der libanesischen Hauptstadt in keiner Weise zu vergleichen mit dem, was sich in Frankreich, Europa und den USA nach den Terroranschlägen in Paris abspielte.

Fares klagt an: "Als meine Leute am 12. November auf den Straßen Beiruts starben, standen die Führer der Welt nicht auf und verurteilten das. Es gab keine Statements, in denen Sympathie mit dem libanesischen Volk ausgedrückt wurde (Anm. d. Red: Das ist nicht ganz korrekt. Barack Obamas Nationaler Sicherheitsrat und die UN gaben Statements ab) Es gab keine weltweite Empörung darüber, dass unschuldige Menschen, deren einziger Fehler war, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, nie so etwas passieren sollte oder dass ihre Familien niemals auf solche Weise zerstört werden sollten. (…) Als meine Leute starben, hielt es kein Land für nötig, seine Sehenswürdigkeiten in den Farben seiner Flagge zu beleuchten. Nicht einmal Facebook hielt es für nötig, dass meine Leute sich als "sicher" markieren konnten, so banal das auch sein mag,“ schreibt Fares.*

Der junge Arzt hat in Paris gelebt und bekennt seine Liebe zu der Stadt. Doch im Text zeigt er sich resigniert angesichts der unterschiedlichen Reaktionen auf die Attentate: "Im vergangenen Jahr habe ich mich damit abgefunden, eines von den Leben zu führen, die egal sind. Ich habe gelernt, es zu akzeptieren und damit zu leben.“ Noch schlimmer als das fehlende Mitleid der westlichen Welt sei allerdings, dass auch viele in Beirut mehr Anteil an den Toten in Paris nehmen als an den eigenen, auch, weil sie teilweise glauben, dass ihr "Leben nicht so wertvoll" sei.


Sein Text endet mit dem Satz: "In einer Welt, die sich nicht um arabische Leben schert, stehen Araber in der vordersten Frontlinie.“

Dass der Text sich rasend schnell im Internet verbreitete, beweist, dass viele Menschen die Meinung des Autors teilen. Kritiker weisen daraufhin, dass die Reaktionen vieler User im Internet viel mit "moralisierender Wichtigtuerei" ("Die Welt") zu tun hätten. Demnach sei es nur menschlich, dass uns in Europa französische Opfer näher seien als libanesische. Die Debatte wird weiter gehen.

Das Blut in Paris war noch nicht trocken, da begannen schon die Vergleiche: Über andere Anschläge sei im Westen weniger berichtet worden. Das ist einfach Unfug!

Posted by DIE WELT on Montag, 16. November 2015


* Die Übersetzung wurde von der "Süddeutschen Zeitung" übernommen.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg