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Jüdische Gemeinde in Kanada: Holocaust-Überlebender stirbt arm und ohne Verwandte – doch zu seiner Beerdigung kommen 200 Leute

Eddie Ford überlebte den Holocaust in Ungarn, mit 85 Jahren starb er in Kanada. Sein Rabbi befürchtete zunächst, niemand würde zu der Beerdigung erscheinen. Doch er erlebte eine Überraschung.

Holocaust-Überlebender Eddie Ford

Holocaust-Überlebender Eddie Ford (r.) mit Rachel Newman, der Frau von Rabbi Zale Newman

Eddie Ford starb am 29. Januar im Alter von 85 Jahren. Der jüdische Mann aus der kanadischen Stadt Toronto war in Budapest aufgewachsen, wo ihn während der Besatzung durch die Nazis eine christliche Familie versteckte. So überlebte Ford den Holocaust, während viele seiner Familienmitglieder in Konzentrationslagern starben. Nach dem Krieg siedelte Ford nach Kanada über.

Dort starb er jetzt an einem Krebsleiden – allein und ohne Verwandte, nur ein Neffe lebte noch in Detroit, berichtet der US-Nachrichtensender CNN. Doch war Ford bis zu seinem Ableben in die jüdische Gemeinde vor Ort integriert. Deren Rabbi Zale Newman sollte die Beisetzung nach jüdischer Tradition durchführen. Und er befürchtete, dass niemand zu Fords Beerdigung kommen würde. Doch er erlebte eine Überraschung.

Nur drei Leute zur Beerdigung angekündigt – dann kamen 200

Für eine jüdische Beisetzung ist, wie für jeden anderen jüdischen Gottesdienst, ein sogenannter Minjan nötig, also eine Mindestzahl von zehn Teilnehmern. "Wir wollen nicht, dass jemand die Welt alleine verlässt", sagte Newman zu CNN. Doch auch auf einen Facebook-Aufruf des Rabbis, in dem er dazu aufforderte, einem "Helden des Holocaust" die letzte Ehre zu erweisen, meldeten sich nur drei Leute.

"and who is like Your Nation Israel" umee ki-amcha Yisrael Friends, last night I faced the very real possibility of...

Gepostet von Zale Newman am Donnerstag, 31. Januar 2019

Als Newman am nächsten Tag am Friedhof ankam, fand er jedoch kaum den Weg zur Grabstätte, so viele Autos blockierten die Zufahrt. "Ich dachte zunächst, es müsste noch eine andere Beerdigung geben", schreibt Newman auf seiner Facebook-Seite. Doch nach kurzem Herumfragen war klar: Alle waren wegen Eddie Ford gekommen. Mehr als 200 Menschen wollten einen Unbekannten verabschieden – und das bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. "Wir haben Eddie einen angemessenen, liebevollen Übergang in die nächste Welt ermöglicht", so Newman.

Verschollener Bruder taucht auf

Sein Aufruf hatte sich ohne sein Wissen in verschiedenen Facebook-Gruppen verbreitet. Sogar Fords lange verschollener Bruder nahm an der Zeremonie teil und sprach ein Totengebet. "Es rührt mich zu Tränen, wie wunderbar es ist, zu diesen jüdischen Menschen zu gehören, die kurzfristig alles stehen und liegen lassen (...), um einen kleinen, unbekannten Juden aus Budapest auf seiner letzten Reise zu begleiten", schreibt Newman. In den Kommentaren posten Menschen, die bei der Trauerfeier anwesend waren, Bilder und Videos.

"Eddie hat die Welt nicht alleine verlassen", sagte Zale Newman zu CNN. "Er hat die schlimmste und die beste Seite der Menschheit erlebt."

Quellen: CNN / Zale Newman auf Facebook

Ruth Meros mit Tochter Gabrielle
epp
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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