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"Mutiny Festival" in England: Ungeklärte Todesfälle bei Musikfestival: Haben überdosierte Ecstasy-Pillen die Teenager getötet?

Auf einem Musikfestival in England sind zwei junge Besucher (18, 20) erkrankt und gestorben. Das Festival wurde abgebrochen. Die Polizei ermittelt. Die Todesursache ist noch ungeklärt - aber es gibt bereits einen Verdacht.

Besucher eines Festivals

Großbritannien: Zwei junge Menschen sind auf dem "Mutiny Festival" in Portsmouth gestorben (Symbolbild)

Getty Images

Tragisches Ende eines fröhlichen Party-Wochenendes: Nach ihrem Besuch auf dem "Mutiny Festival" in Hamsphire sind zwei junge Besucher gestorben. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie in der Nacht verstarben. Bei den Toten handelt es sich um eine 18-jährige Frau und einen 20-jährigen Mann, wie die Polizei später mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge stehen die Todesfälle nicht miteinander im Zusammenhang. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Tod der zwei jungen Menschen kommen konnte. Das Musikfestival wurde aus Sicherheitsgründen abgebrochen.

Wie der britische "Guardian" nun berichtet, seien auf dem Musikfestival "gefährlich starke" Drogen im Umlauf gewesen. Zu Beginn des Festivals warnten auch die Veranstalter via Facebook, dass "hoch dosierte" oder verunreinigte Substanzen im Umlauf seien.

Wie das Blatt schreibt, seien Samstagnacht noch 13 weitere Festivalbesucher - mit den später Verstorbenen also insgesamt 15 - in das Queen Alexandra Hospital eingewiesen worden. Laut dem Krankenhaus sollen die Einlieferungen aber "nicht alle unbedingt" mit Drogenkonsum zusammenhängen.

Bei den "gefährlich starken" Drogen könnte es sich um "Silver Audi"-Pillen handeln, schreibt der "Guardian". Dabei handelt es sich um Ecstasy-Tabletten, die offenbar sehr hoch dosiert sind und für Erwachsene durchaus lebensgefährlich sein können. Laut "The Loop", einer Non-Profit-Organisation für Drogensicherheit, seien die Pillen am vergangen Wochenende auch auf dem "Love Saves the Day Festival" in Bristol im Umlauf gewesen. 

Eltern der Todesopfer melden sich offenbar zu Wort

Die Todesursache der beiden Teenager ist noch nicht abschließend geklärt, die Polizei ermittelt noch. Auf Facebook hat sich eine Janine Milburn als Mutter der 18-jährigen Toten identifiziert. Demnach habe ihre Tochter einen Anfall erlitten, nachdem sie zwei Pillen genommen habe. Diese hätten dazu geführt, dass ihre Temperatur "signifikant" gestiegen sei. In ihrem Posting, auf das sich der "Guardian" beruft, schrieb Milburn mit Bitte es zu Teilen: "Ich hoffe, dass das hier zumindest einige von euch davon abhält, genau so zu enden ... Umso mehr Menschen das wissen, desto mehr kann sie hoffentlich retten." 

Auch der Vater des 20-jährigen Toten soll sich laut dem Lokalblatt "The News" zu Wort gemeldet haben. Darin deutet er zumindest an, dass sein verstorbener Sohn Drogen genommen haben könnte: "Er war ein guter Kerl - leider hat er eine schlechte Entscheidung getroffen", zitiert ihn "The News".

Die Veranstalter seien nach eigenen Angaben "am Boden zerstört". Man habe das Festival aus Sicherheitsgründen abgebrochen und "proaktiv" sein wollen, nachdem mehrere Festivalbesucher mit "drogenbezogenen Symptomen" ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, heißt es in einem Statement zum "Guardian". Man sei in Gedanken bei den Hinterbliebenen.

Englische Studie: So kommen auch Nichtkonsumenten täglich mit harten Drogen in Kontakt
fs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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