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Nach Motorradunfall: Schwerverletzter verabschiedet sich mit emotionalem Video bei seiner Familie

Er lag über 30 Meter tief in einer Schlucht, von Hilfe keine Spur: Kevin Diepenbrock glaubte nicht mehr daran, dass er seinen Motorradunfall überleben würde. Schwer verletzt verabschiedete er sich in einem emotionalen Video von seiner Familie.

Nach Motorradunfall

Kevin Diepenbrock glaubte nicht mehr daran, dass er seine Familie nochmal sehen würde und verabschiedete sich per Video 

Es dauerte fast 30 Stunden, bis der US-Amerikaner Kevin Diepenbrock endlich gerettet wurde - es werden wohl die längsten Stunden seines Lebens gewesen ein. Nach einem schweren Motorradunfall am 15. Oktober lag der 41-Jährige hilflos in einer bewaldeten Schlucht nahe der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Tennessee und North Carolina. Wie sich später herausstellen sollte, hatte er sich bei dem Unfall seine Lunge punktiert, seine Wirbelsäule verletzt und mehrere Rippen gebrochen. Auch sein 29-jähriger Freund Phillip Polito, war mit seiner Maschine in den Unfall verwickelt. Er überlebte den Crash und den anschließenden Sturz in die Schlucht nicht.

Zwar konnte Diepenbrock die auf der Straße vorbeifahrenden Autos und Motorräder laut und deutlich hören, sie ihn aber zunächst nicht. Nach Stunden der Hilflosigkeit glaubte er nicht mehr daran, dass seine Rettung noch rechtzeitig kommen würde.


"Ich wollte euch nur sagen, dass ich euch liebe"

Mit blutverschmiertem Gesicht und stark geschwächt beschloss er, eine Nachricht an seine Familie aufzunehmen. Nach seiner Rettung wurde das emotionale Video nun vom US-Sender "Knoxville News Sentinel" veröffentlicht. Er habe "Mist gebaut", sagt der 41-Jährige in dem Video. Weiter schildert Diepenbrock, der Unfall habe sich "um ungefähr 10:30 Uhr morgens" ereignet. "Seitdem liege ich hier, ungefähr 15 Meter tief in einer Schlucht. Ich wollte euch nur sagen, dass ich euch liebe." Der verletzte Motorradfahrer rätselt über seine Verletzungen und listet noch weitere Personen auf, bei denen er sich verabschiedet. Immer wieder sagt, er "ich liebe euch".

Weiter bittet er noch seine Familie, sie mögen sich doch "um seine Hunde kümmern." Im Hintergrund sind deutlich die Fahrzeuge zu hören, die immer wieder in unmittelbarer Nähe an ihm vorbeirauschen. Dennoch sollte es noch eine gefühlte Ewigkeit dauern, bis Diepenbrock endlich gerettet wurde. In einem Interview mit dem Fernsehsender "ABC News" sagte Diepenbrock, er habe alles Versucht um Hilfe zu bekommen. Er versuchte den Rettungsdienst zu rufen, SMS zu verschicken - sogar einen Facebook-Status zu verfassen, habe er versucht. Alles ohne Erfolg.

"Es ist ein Wunder, dass ihn jemand dort gehört hat"

Am nächsten Morgen hatte Diepenbrock die Hoffnung praktisch aufgegeben, berichtete er dem "Knoxville News Sentinel": "Ich dachte mir, jetzt ist schon einige Zeit vergangen, niemand wird kommen. (…) ich schaltete meinen Empfang aus und mein Akku war tot. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, 'das war’s'".

Nach fast 30 Stunden wurden seine verzweifelten Hilferufe dann doch gehört - aus purem Zufall, wie sich später herausstellte. Laut "Knoxville News Sentinel" habe ein Pärchen auf einem Motorrad angehalten, um etwas zu trinken. Zunächst konnten sie den verletzten 41-Jährigen nicht sehen, holten dann aber eine weitere Person dazu, die Diepenbrock schließlich entdeckte. Umgehend leiteten sie eine Rettungsaktion ein. Der verletzte Motorradfahrer wurde per Helikopter in eine Klinik geflogen. "Es ist ein Wunder, dass ihn jemand dort gehört hat“, so der Jerry Phillips von der örtlichen Feuerwehr gegenüber "ABC News" .

Diepenbrock ist überglücklich, dass er den schweren Unfall überlebt hat. Er trauert aber auch um seinen engen Freund, der bei dem Unfall starb. Zu dem US-TV-Sender "Wade" sagte er, "vergesst niemals, den Menschen um euch zu sagen, dass ihr sie liebt. Das ist alles, woran ich denken konnte, als ich da unten lag."

amt
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.