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Video "Ida" trifft mit 240 km/h auf US-Küste

Hurricane "Ida" hat mit gewaltiger Kraft den US-Bundesstaat Louisiana erreicht. Es werden schwere Überschwemmungen erwartet. Der Gouverneur von Louisiana, John Bel Edwards, befürchtet, der Wirbelsturm könne der schwerste in dem Bundesstaat seit rund 170 Jahren werden. Nur drei Tage nach ihrer Entstehung als Tropensturm in der Karibik hatte sich Ida zu einem Hurricane der Kategorie Vier verstärkt und traf mit anhaltenden Spitzenwinden von 240 km/h auf die Küste südwestlich von New Orleans, wie das National Hurricane Center mitteilte. Innerhalb weniger Stunden verringerte sich die Windgeschwindigkeit, wodurch Ida nach Angaben des NHC auf einen Sturm der Kategorie Eins herabgestuft wurde. Louisiana war vor 16 Jahren von dem Hurrikan Katrina verwüstet worden. Dabei waren mehr als 1800 Menschen ums Leben gekommen. Opferzahlen zu Ida liegen bisher kaum vor. Eine Person sei durch einen umgestürzten Baum ums Leben gekommen, teilte eine Gemeinde im Umkreis von New Orleans in der Nacht zum Montag mit. Im gesamten Stadtgebiet sei infolge des Hurrikans der Strom wegen "katastrophaler Netzschäden" aus, erklärte der regionale Stromversorger Entergy New Orleans. Im Bundesstaat Lousiana waren in der Nacht bereits über eine Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. "Ida" lies auch die Ölproduktion im Golf von Mexiko einbrechen. Alle elf Bohrinseln im Golf von Mexiko wurden evakuiert. Zudem wurden 288 Plattformen geräumt, was mehr als der Hälfte der Anlagen im Golf von Mexiko entspricht. Einen turbulenten Anflug gab es für eine Maschine der Wetter- und Ozeanografie-behörde der Vereinigten Staaten. Sie flogen in das Auge des Hurrikanes. Dort gab es dann zum Lohn eine traumhafte Aussicht.
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Einen turbulenten Anflug gab es für eine Maschine der Wetter- und Ozeanografie-behörde der Vereinigten Staaten. Sie flogen in das Auge des Hurrikanes.

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