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Pazifikküste bei San Diego Plötzlich verschwindet es im Meer: Video der US-Marine soll Ufo vor Kalifornien zeigen


"Es ist auf dem Wasser niedergegangen. Es ist auf dem Wasser niedergegangen": Die Besatzung des US-Kampfschiffs "USS Omaha" hat ein Video aufgezeichnet, auf dem womöglich ein Ufo zu sehen sein soll.

Der US-Sender NBC hat nach eigenen Angaben ein Video erhalten, das zeigen soll, wie ein nicht identifiziertes Flugobjekt vor der Küste des Bundesstaates Kalifornien im Wasser verschwindet. Die Aufnahme stamme von der US-Marine und der Dokumentarfilmer Jeremy Corbell habe sie dem Sender zur Verfügung gestellt, heißt es in dem Bericht. Corbell habe erklärt, die Bilder seien im Juli 2019 von Marineflugzeugen gemacht und auf dem Kampfschiff "USS Omaha" aufgezeichnet worden.

Das Video scheint ein kugelförmiges Objekt zu zeigen, das für ein paar Minuten in der Nähe von San Diego über das Wasser des Pazifiks fliegt, bevor es scheinbar darin verschwindet. "Es ist auf dem Wasser niedergegangen. Es ist auf dem Wasser niedergegangen", kann man eine Stimme, die von Militärpersonal stammen soll, sagen hören.

Pentagon bestätigt Existenz der Aufnahmen

Corbell postete den Clip auch auf seinem Twitter-Konto und schrieb dazu: "Die US-Marine fotografierte & filmte 'sphärisch' geformte Ufos & fortschrittliche Transmedium-Fahrzeuge; hier ist ein Teil der Aufnahmen. Gefilmt im Combat Information Center der USS Omaha / 15. Juli 2019 / Warnbereich vor San Diego @ 23 Uhr PST. Keine Wrackteile gefunden. Es wurden keine Fahrzeuge geborgen."

Der Filmemacher hatte bereits vor wenigen Wochen angebliche Szenen einer weiteren Ufo-Sichtung veröffentlicht. Sie sollen gleich mehrere nicht identifizierte dreieckige bzw. pyramidenförmige Objekte zeigen, die im Sommer 2019 über dem US-Marineschiff "USS Russell" umherfliegen. Internet-Usern zufolge sollen die Lichterscheinung allerdings einzig von der dreieckigen Öffnung der Kamerablende herrühren. Durch den sogenannten Bokeh-Effekt erscheinen unscharfe Lichtpunkte dreieckig.

Das US-Verteidigungsministerium bestätigte immerhin in beiden Fällen, dass die Filme von Angehörigen der Marine aufgenommen worden seien und erklärte, die Bilder würden von der Unidentified Aerial Phenomena Task Force des Pentagon überprüft. Die Arbeitsgruppe war im vergangenen Jahr eingerichtet worden, um "das Verständnis für die Natur und den Ursprung von unidentifizierten Luftphänomenen zu verbessern und Einblicke zu gewinnen". Die Aufgabe der Taskforce ist es, UAPs, die eine potenzielle Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellen könnten, zu erkennen, zu analysieren und zu katalogisieren.

Trotz Bestätigung der Navy: Internetnutzer widerlegen UFO-Sichtung

Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Videos berichteten zwei ehemaligen Marinepiloten im Nachrichtenmagazin "60 Minutes" des US-Senders CBS von einem ähnlichen Vorfall vor der Küste San Diegos aus dem Jahr 2004: Sie hätten zunächst einen Bereich mit aufgewühltem Wasser von der Größe einer Boeing 737 entdeckt, und dann etwas Seltsames über dem Wasser gesehen, erzählten Dave Fravor und Alex Dietrich.

"Wir sahen dieses kleine, weiße Tic-Tac-ähnliche Objekt und es bewegte sich irgendwie über dem aufgewühlten Wasserbereich", sagte Fravor. "Keine vorhersehbare Bewegung, keine vorhersehbare Flugbahn", ergänzte Dietrich. Schließlich habe es beschleunigt, sei verschwunden und Sekunden später 60 Meilen entfernt vom Radar der "USS Princeton" erfasst worden.

Es gebe "eine Menge Kontinuität" zwischen den jüngsten Berichten von nicht identifizierten Objekten und solchen, die Jahrzehnte zurücklägen, sagte Christopher Mellon, Spitzenbeamter des Verteidigungsministeriums unter Bill Clinton und George W. Bush, laut NBC in einem Interview. "Was wir sehen, sind eine Reihe getrennter, unterschiedlicher Dinge. Manchmal sehen wir ein 15-Meter-Objekt, das mit Überschallgeschwindigkeit reisen und scheinbar in die Umlaufbahn fliegen oder aus Höhen von möglicherweise mehr als 30.000 Metern herunterkommen kann." Das Stigma, das mit dem Melden solcher Phänomene verbunden sei, habe Augenzeugen lange ruhig gehalten, erklärte Mellon. 

Das kann Alex Dietrich offenbar nachempfinden, wie er in "60 Minutes" deutlich machte: "Beim Bier haben wir gesagt, 'Hey Mann, wenn ich das alleine gesehen hätte, ich weiß nicht, ob ich zurückgekommen wäre und etwas gesagt hätte'. Weil es so verrückt klingt, wenn ich es sage."

Quellen: NBC, CBSUS-Verteidigungsministerium

mad

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