Der Zeitplan für den neuen Rettungsversuch steht. Der Wal wird weiterhin vor Störungen geschützt. Das kranke Tier vor Poel atmet noch. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Der jetzt angelaufene „Rettungsversuch“ für den Buckelwal hatte grünes Licht von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus bekommen. Das schadet nicht nur dem Tier, meint Geo-Redakteur in seinem Kommentar:
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Kai Müller
Mehrere Taucher sind jetzt beim Wal angekommen. Sie untersuchen vor allem den Boden um das Tier herum und bereiten die Rettung mittels Luftkissen und Plane vor. Insgesamt sind im Moment fünf Menschen direkt bei dem Tier.
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Kai Müller
Das liege aber nun „in der Verantwortung der Retter“ und nicht mehr in seiner, sagt Backhaus. Die Aufsicht über alle Geschehnisse habe er aber nach wie vor. Schließlich sei der „Rettungsversuch“ nur geduldet. „Die oberste Priorität hatte und hat der Tierschutz und damit das Wohlergehen des Wals.“
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Kai Müller
Vor Ort fragen sich gerade alle: Wann geht es endlich los? Gerechnet wurde mit großem Auflauf am Hafen, mit Lkw, Luftkissen, die aufgeblasen werden ... Bislang herrscht aber Ruhe und Rätselraten – auch bei Backhaus – warum sich (noch) nichts tut.
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Kai Müller
Wie lange wird die Rettungsaktion wohl dauern? Das Ministerium buchte soeben mehrere Zimmer in Poel und stellt sich offenbar auf eine etwas längere Zeit hier vor Ort ein.
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Kai Müller
Die hawaiianische Tierärztin Jenna Wallace sei für diesen Rettungsversuch nach Deutschland eingeflogen, wie das Portal „Focus“ schreibt.
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Kai Müller
Hoffentlich ist der Wal ähnlich robust, wie Backhaus. In einer Tour beantwortet er die immer gleichen Nachfragen dazu, wie es zur neuen Rettung kam und was nun genau passieren wird. Zu Presse und Schaulustigen ist er gleichermaßen freundlich und äußerst geduldig.
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Phil Göbel
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt sich nicht an der geplanten Rettungsaktion: „Wir unterstützen die Rettungsaktion nicht, denn nach allen uns vorliegenden Informationen ist dieser Wal krank und stark geschwächt“, teilte eine Sprecherin auf Nachfrage der Nachrichtenagentur DPA mit.
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Kai Müller
Backhaus: „Demoteilnehmer drückte mir neues Rettungskonzept in die Hand“
Backhaus erklärt ihm: „Ein Demoteilnehmer vor ein paar Tagen sagte, er habe ein Konzept.“ Backhaus habe gefragt: „Wo haben Sie es denn?“, worauf ihm dieser das Konzept noch vor Ort in die Hand drückte. „Dieses Konzept ist nun die Grundlage für den neuen Rettungsversuch“, so Backhaus.
Dieser Demonstrant sei zwar nicht Gunz, der Media-Markt-Millionär persönlich gewesen, aber eine Person, aus dessen Umfeld, erklärt Backhaus.
Dieser Demonstrant sei zwar nicht Gunz, der Media-Markt-Millionär persönlich gewesen, aber eine Person, aus dessen Umfeld, erklärt Backhaus.
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Kai Müller
Ein Schaulustiger fragt Backhaus, ob deswegen Schwung in die Rettungsaktion kam, weil Bundespräsident Steinmeier hier war. Dies streitet Backhaus entschieden ab.
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Kai Müller
Letztlich nutzt Backhaus ein bürokratisches Argument: Die jetzt Agierenden beantragten „ordnungsgemäß“, ihr Rettungskonzept umsetzen zu dürfen. „Das haben wir geprüft und wir sind der Meinung, es ist einen Versuch wert.“ Also „dulden wir“ diesen neuen Versuch, so der Minister.
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Kai Müller
Und weiter: „Das Gutachten bleibt maßgeblich und beschreibt die sehr kritische Lage des Tieres. Unsere bisherige Bewertung war vor diesem Hintergrund richtig“, so Backhaus.
„Die jetzige Entscheidung ist keine Abkehr davon, sondern eine verantwortungsvolle Neubewertung auf Basis neuer fachlicher Möglichkeiten“, begründet das Umweltministerium seine Wende.
„Die jetzige Entscheidung ist keine Abkehr davon, sondern eine verantwortungsvolle Neubewertung auf Basis neuer fachlicher Möglichkeiten“, begründet das Umweltministerium seine Wende.
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Kai Müller
Minister Backhaus unterdessen gibt unermüdlich Interviews. Wieder und wieder wird er gefragt, wie es zu der 180-Grad-Wende in Puncto Rettungsaktion kam.
„Grundlage der bisherigen Entscheidungen war ein wissenschaftliches Gutachten des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für terrestrische und aquatische Wildtierforschung (ITAW)“, erklärt Das Umweltministerium auf seiner Homepage. Doch „auch Wissenschaftler können sich irren“, so Backhaus im Interview am Hafen.
„Grundlage der bisherigen Entscheidungen war ein wissenschaftliches Gutachten des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für terrestrische und aquatische Wildtierforschung (ITAW)“, erklärt Das Umweltministerium auf seiner Homepage. Doch „auch Wissenschaftler können sich irren“, so Backhaus im Interview am Hafen.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Ein paar Fischer, einige Anwohner und zunehmend auch direkte Anwohner des Hafens zeigen jedoch, dass es ihnen recht wäre, wenn die Wal-Chose so langsam mal erledigt wäre. „Hört das denn nie auf?!“, schimpft es aus einem Kutter heraus.
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Kai Müller
Gespannt wartet Poel, was der heutige Rettungsversuch bringen wird. Derzeit wird geplant und vorbereitet, wie die Luftkissen genau zum Wal kommen sollen. Am Hafen tummeln sich vereinzelt Schaulustige. Die meisten aber wollen dem Tier so nah wie möglich sein und spazieren zum circa fünf Kilometer entfernten Ufer.
Dort, beim Ortsteil Weitendorf liegt der Wal. Er atmet, bewegt sich leicht und ahnt womöglich, dass hier heute etwas passieren wird. Die zwei, drei Boote von Polizei und Presse umkurven ihn heute häufiger als sonst.
Dort, beim Ortsteil Weitendorf liegt der Wal. Er atmet, bewegt sich leicht und ahnt womöglich, dass hier heute etwas passieren wird. Die zwei, drei Boote von Polizei und Presse umkurven ihn heute häufiger als sonst.
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DPA