Die Walrettung wird erneut umgeplant. Umweltminister Backhaus erklärt die Gründe der Umplanung. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Die von den Behörden geduldete private Rettungsinitiative will nun zunächst eine mehr als hundert Meter lange Rinne graben, um für das derzeit in sehr flachem Wasser auf einer Art Landzunge festsitzende Tier einen Ausweg zu schaffen.
Die Arbeiten an dem 110 Meter langen und rund zehn Meter breiten Kanal durch den sandigen Untergrund dürften „gut zwei Tage“ dauern, sagte der Chef des Arbeiter- und Taucherteams der Initiative, der Unternehmer Fred Babbel. Derzeit sei zur Unterstützung ein größerer Schwimmbagger nach Poel unterwegs, der bereits bei einer früheren Befreiung des Wals bei Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein Ende März beteiligt war.
Unklar ist demnach noch, wie der Wal gegebenenfalls durch die Rinne in tieferes Fahrwasser gelangen könnte und was weiter passiert.
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Kai Müller
Sie wollen Timmy retten: ein Ex-Hells-Angel, ein Schriftsteller, ein mutmaßlicher Betrüger. Und dann war da noch diese Tierärztin. Jetzt will der Finanzier „mehr Professionalität“ (stern+):
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Kai Müller
Wal-Drama: Rettungsteam setzt nun auf Lastkahn
Die private Initiative zur Rettung des vor der Ostsee-Insel Poel liegenden Buckelwals hat eine neue technische Variante im Blick. Wie ein Mitglied der Initiative mitteilte, soll das zwölf Tonnen schwere Tier nun mit einer sogenannten Barge transportiert werden.
Dabei handelt es sich um einen etwa 15 Meter breiten, absenkbaren Lastkahn, der nicht selbstständig fährt, sondern von Schleppern gezogen wird. Die Barge sei auf dem Weg aus dem Hamburger Raum, hieß es weiter. Wann genau sie eintreffe, sei nicht klar. Geplant sei zuvor noch ein Stopp in einer Werft in Wismar. Beim Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern wollte man sich vor einer Lagebesprechung nicht zu den Details äußeren.
Die Anfahrt brauche Zeit, da die Barge nur mit einer Geschwindigkeit von fünf Knoten, etwa neun Kilometern in der Stunde, unterwegs sei und durch den Nord-Ostsee-Kanal müsse, hieß es von der Initiative.
Der Wal liegt am Donnerstag zur Mittagszeit anscheinend entspannt nahe dem Ort Fährdorf und bekommt soeben wieder eine Abdeckung, die ihn vor Sonne schützt. Kai Müller / stern
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Kai Müller
Damit ist das Statement beendet.
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Kai Müller
Egal wie vermeintlich aussichtslos die Rettung manchen erscheine: „Ich glaube an die Rettung“, sagt Babbel.
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Kai Müller
Das Rettungskonzept liege derzeit bei Minister Backhaus zur Begutachtung.
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Kai Müller
Ein Bagger, der schon bei der Rettung in Timmendorf dabei war, wird hier erwartet und soll spätestens morgen eintreffen.
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Kai Müller
Es braucht eine Rinne von 110 Metern Länge, die für die Rettung gebraucht wird. Zehn Meter breit und zwei Meter tief wird diese. Babbel schätzt dafür etwa zwei Tage Arbeitszeit.
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Kai Müller
Das neue Konzept, was den Transport per Schute vorsieht, werde derzeit noch besprochen.
Eine endgültiges Ok durch die Behörden gebe es aber noch nicht. Trotzdem würden die Vorbereitungen bereits starten.
Eine endgültiges Ok durch die Behörden gebe es aber noch nicht. Trotzdem würden die Vorbereitungen bereits starten.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Fred Babbel, Chef der Taucherfirma, gibt ein Statement: „Der Wal profitiert vom heute höheren Wasserstand. Einer meiner Kollegen wurde von einer Walflosse berührt, was aber glimpflich verlief.“
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Kai Müller
Am Hafen von Kirchdorf ist die Stimmung noch entspannt. Einzelne Boote der DLRG schippern zum Wal. Schaulustige sind kaum vor Ort, wohl wegen den trüben Wetters im Moment.
Eine Gruppe älterer Elbsegler-Mützen tragender Herren aber beobachtet die Rettungsaktion ganz genau. Alle vor Ort hoffen auf endlich mal wieder gute Nachrichten vom Wal.
Eine Gruppe älterer Elbsegler-Mützen tragender Herren aber beobachtet die Rettungsaktion ganz genau. Alle vor Ort hoffen auf endlich mal wieder gute Nachrichten vom Wal.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Ein Boot der Wasserschutz-Polizei macht sich auf den Weg zum Wal. Dieser liegt etwa zweieinhalb Kilometer Luftlinie vom Hafen entfernt.
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Kai Müller
Das Wichtigste für alle Beteiligten: Der Wal lebt
Der Wal liegt vor der Insel Poel seit Tagen an der gleichen Stelle und bläst Atemluft aus. Jens Büttner / DPA
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Kai Müller
Im Moment beginnt die Einsatzbesprechung des Retterteams am Hafen in Kirchdorf. In Kürze wird auch Umweltminister Backhaus vor Ort erwartet.
Wie die Rettung heute weitergeht, wird er hoffentlich dann im Detail erklären.
Wie die Rettung heute weitergeht, wird er hoffentlich dann im Detail erklären.
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Kai Müller
Eine Barge (gesprochen Bartsch) ist ein flaches Boot ohne eigenen Antrieb, das meist für den Transport von Gütern auf Flüssen und Kanälen genutzt wird.
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DPA