Kurz, nachdem der Buckelwal vor Poel bei steigenden Wasserständen losgeschwommen ist, stoppte er offenbar wieder. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
„Manchmal ist es so im Leben: Plötzlich gibt’s eine Chance und das regelt sich alles von allein“Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD)
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Lennard Worobic
Der Sender zur Verfolgung des Buckelwals soll nach Möglichkeit noch angebracht werden. Sollte sich die Gelegenheit bieten, könnte das Tier in Kürze mit einem Sender zur Ortung versehen werden, sagt eine Ministeriumssprecherin.
Yannik Schüller
Eigentlich sollte am Wal erst noch ein GPS-Sender angebracht werden, sagt eine Sprecherin von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium. Dazu sollte aber noch die Art des Geräts, des Klebers und die Stelle am Wal geklärt werden, auch wegen der Hautprobleme des Wals.
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Yannik Schüller
Wal offenbar nicht gestrandet
Der nach seinem Losschwimmen aktuell wieder vor Poel bei Wismar ausharrende Buckelwal ist nach Kenntnis des Schweriner Umweltministeriums nicht erneut gestrandet. Helfer auf den Booten gingen davon aus, dass sich das Tier frei bewegen könne, sagt eine Ministeriumssprecherin. Allerdings lasse man dem Tier aktuell eine Pause. Es habe am Morgen schätzungsweise drei bis fünf Kilometer zurückgelegt.
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Yannik Schüller
Nach Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace bedeutet die aktuelle Situation für den Buckelwal vor Poel eine hohe Stressbelastung. „Das ist natürlich ein Megastress für das Tier", sagt ein Organisationssprecher. Der Wal habe die letzten Jahre ohne Kontakt zu Menschen verbracht, nun gebe es ständig Aktivitäten. Das Tier müsse sich erst einmal von den vergangenen Tagen erholen und sei nun Motorenlärm von den Booten ausgesetzt.
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Yannik Schüller
Wal stoppt offenbar wieder
Rund zwei Stunden, nachdem der Buckelwal vor Poel bei steigenden Wasserständen losgeschwommen ist, hat er offenbar am Ende der Kirchsee genannten Bucht gestoppt. Auf Livestreams ist zu sehen, wie das Tier nahe von Fahrwassertonnen zu liegen scheint. Die Begleitboote, die ihn zuvor Richtung offene Ostsee getrieben hatten, halten Abstand.
Ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums sagt, nach seinem Wissen ist auch der Ausgang des Kirchsees teils sehr flach. Der Wal müsste demnach einen Bogen schwimmen, um gut herauszukommen. Das Fahrwasser sei etwa zweieinhalb bis drei Meter tief. Ansonsten sei die Bucht etwa zwischen 90 Zentimeter und 1,10 Meter tief. Deutlich tiefer ist seinen Angaben nach das Fahrwasser der sich anschließenden Wismarbucht. Dieses sei mindestens mehr als neun Meter tief. Durch die Wismarbucht müsste der Wal schwimmen, um in die Ostsee zu gelangen.
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Yannik Schüller
Wal ändert ständig die Richtung
Wo will er hin? „Der ist weiter in die Bucht geschwommen", sagt ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Demnach ändert der Wal ständig die Richtung. Auf Livestreams waren eben im Hintergrund schon Hafenanlagen von Kirchdorf am Ende der Bucht zu sehen. Zuletzt hat sich das Tier aber wieder für mehrere Minuten in die andere Richtung bewegt, die aus der Bucht hinausführt. Dabei wird der Wal weiter von mehreren Booten der DLRG begleitet.
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Yannik Schüller
Nach dem Losschwimmen des Wals zeigt sich einer der Geldgeber des Rettungsversuchs ernüchtert.
Man habe zwei Tage Verzögerung im Plan gehabt, sagt Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, der Deutschen Presse-Agentur. „Und jetzt ist das aus der Bahn gelaufen alles." Mehr könne er derzeit nicht sagen. „Jetzt kann man nur hoffen, dass die Begleitung gelingt."
Man habe zwei Tage Verzögerung im Plan gehabt, sagt Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, der Deutschen Presse-Agentur. „Und jetzt ist das aus der Bahn gelaufen alles." Mehr könne er derzeit nicht sagen. „Jetzt kann man nur hoffen, dass die Begleitung gelingt."
Der ursprüngliche Plan sah vor, eine Plane unter den vor Poel festsitzenden Wal zu ziehen und diese an Pontons zu befestigen, die wiederum von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen werden. So sollte das Tier in die Nordsee und möglichst sogar bis in den Atlantik transportiert werden. Die Vorbereitungen dafür liefen seit Donnerstag.
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Yannik Schüller
Eigentlich sollte am Wal erst noch ein GPS-Sender angebracht werden, sagt eine Sprecherin von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium. Dazu sollte aber noch die Art des Geräts, des Klebers und die Stelle am Wal geklärt werden, auch wegen der Hautprobleme des Wals.
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Yannik Schüller
Der Wal wird aktuell von Booten begleitet. Von denen aus wird derzeit vergeblich versucht, ihn gezielt in Richtung offene Ostsee zu lenken.
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Yannik Schüller
„Unfassbar, was sich hier abspielt", sagt RTL-Reporter Ibrahim Kayed:
Hinweis der Redaktion: Der stern gehört zu RTL Deutschland.
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Mirjam Bittner

Nun sind die Boote unterwegs, sagt Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert der Nachrichtenagentur DPA. Der Buckelwal wechsele immer wieder die Richtung.
Schwimmt sich der Wal nun tatsächlich frei, greift „Plan B“: „Das heißt, die DLRG-Boote sind auf Stand-by, dass für den Fall, dass er losschwimmt, wir ihn dann guiden können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann über die Nordsee in den Atlantik leiten können“, erklärte Rechtsanwältin Constanze von der Meden von der privaten Rettungsinitiative am Wochenende den Medien.
Schwimmt sich der Wal nun tatsächlich frei, greift „Plan B“: „Das heißt, die DLRG-Boote sind auf Stand-by, dass für den Fall, dass er losschwimmt, wir ihn dann guiden können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und dann über die Nordsee in den Atlantik leiten können“, erklärte Rechtsanwältin Constanze von der Meden von der privaten Rettungsinitiative am Wochenende den Medien.
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Yannik Schüller
Nach drei Wochen kommt nun also wieder buchstäblich Bewegung in die Rettung.
Der Wal hat beim Schwimmen mehrfach die Richtung gewechselt. Die leitende Tierärztin der privaten Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, sagt der Nachrichtenagentur DPA, man sei auf dem Weg zum Hafen. Boote stünden parat.
Der Wal hat beim Schwimmen mehrfach die Richtung gewechselt. Die leitende Tierärztin der privaten Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, sagt der Nachrichtenagentur DPA, man sei auf dem Weg zum Hafen. Boote stünden parat.
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Yannik Schüller
Wal schwimmt
Es sieht nach einem guten Morgen aus, liebe Leser: Der Wal schwimmt!
Das ist auf Livestreams zu erkennen. Mehr Infos an dieser Stelle in Kürze.
Das ist auf Livestreams zu erkennen. Mehr Infos an dieser Stelle in Kürze.
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Kai Müller
Initiator sieht Wal-Rettungsversuch wieder bei null angelangt
Einen Versuch zur Rettung des in Mecklenburg-Vorpommern gestrandeten Wals wird es am Sonntag nicht mehr geben. „Wir können ja nicht“, sagt Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, der Nachrichtenagentur DPA. Dem Team seien die Hände gebunden. Er begründete dies mit dem gestiegenen Wasserpegel, der ein Anbringen der Pontons und ein Begleiten des Wals unmöglich mache. „Hätten wir gestern wunderbar machen können.“
Gunz sieht den derzeit laufenden Rettungsversuch vor Poel wieder bei Stunde null. „Gestern hätten wir die richtige Wasserhöhe noch gehabt“, sagt er. „Heute haben wir plötzlich 70 Zentimeter mehr.“ Das sei eine ganz andere Situation. Der Wal registriere vollumfänglich, dass er völlig frei sei. Daher sei die Frage, „ob sich dieser Wal noch geleiten lässt“. Das lang erdachte Konzept sei so nicht durchzusetzen.
„Jetzt sind wir quasi irgendwo Stunde null.° Gunz beklagt zugleich Verzögerungen durch Bürokratie, „die uns eineinhalb bis zwei Tage zurückgeworfen haben“. „Jetzt brauchen wir ein Wunder“, ergänzt Gunz.
Ein Schlauchboot mit Helfern ist in der Nähe des gestrandeten Wals . Bernd Wüstneck / DPA
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Kai Müller
Initiative: Kommen mit Arbeiten für Walrettung voran
Das private Rettungsteam für den in der Ostsee gestrandeten Wal kommt nach eigenen Angaben gut mit den Arbeiten zur Befreiung des Tieres voran. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagt eine Sprecherin im Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel.
„Wir haben die Saugarbeiten so weit vorangebracht, dass wir immer näher an den Wal herankommen.“. Die Saugarbeiten würden von der Fahrrinne zum Wal hingearbeitet. „Wir sind auf jeden Fall guter Dinge.“
„Wir haben die Saugarbeiten so weit vorangebracht, dass wir immer näher an den Wal herankommen.“. Die Saugarbeiten würden von der Fahrrinne zum Wal hingearbeitet. „Wir sind auf jeden Fall guter Dinge.“
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DPA