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Weltuntergang am 21. Mai vorhergesagt: Das Jüngste Gericht verzögert sich um unbestimmte Zeit

Überall auf der Welt bereiten sich christliche Fundamentalisten auf den Weltuntergang vor, der am 21. Mai um 18 Uhr Ortszeit stattfinden soll. In Neuseeland allerdings ist das Jüngste Gericht bereits ausgefallen.

In den USA haben sich am Samstag Hunderte christliche Fundamentalisten auf das Ende der Welt vorbereitet. Laut einer Vorhersage des 89-jährigen Radiopredigers Harold Camping sollte weltweit um jeweils 18 Uhr Ortszeit mit schweren Erdbeben der Weltuntergang beginnen. Während einige wenige Auserwählte sofort zu Gott in den Himmel auffahren sollten, müssen alle anderen Menschen der unheilvollen Botschaft zufolge noch fünf Monate leiden, bis am 21. Oktober endgültig die Welt untergeht.

In den USA wappneten sich einige Anhänger des Predigers, der 1994 schon einmal das Ende der Welt vorhersagte, schon seit Wochen für den Tag der "Entrückung". Gregory LeCorps kündigte laut der Zeitung "News of New York" sogar seinen Job, um mit seiner Frau und fünf kleinen Kindern andere vor der Apokalypse zu warnen. Ungläubige machten sich dagegen einen Spaß aus der endzeitlichen Prophezeiung, indem sie Gläubigen im Internet Geld für ihr auf der Erde zurückgelassenes Hab und Gut anboten. Eine Gruppe von Atheisten ließ sich sogar dafür bezahlen, sich um die dann herrenlosen Haustiere zu kümmern.

Riesige Plakatwände kündigen das Jüngste Gericht an

Über Internetradio kam die Botschaft des US-Predigers auch in anderen Ländern an: In Vietnam versammelten sich Tausende Angehörige der Volksgruppe der Hmong im Nordwesten des Landes, wo sie nach Berichten von Anwohnern in Verstecken im Wald auf den Weltuntergang warten. Im mexikanischen Ciudad Juárez, sonst Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Drogenbanden, kündigen riesige Plakatwände das Jüngste Gericht an. Aus Neuseeland, wo die Erde aufgrund der Zeitverschiebung mit als erstes hätte beben müssen, wurden dagegen am Samstag nach 18 Uhr Ortszeit keine besonderen Vorkommnisse gemeldet.

Die US-Behörden haben sich angesichts des angeblich bevorstehenden Endes der Welt in Ironie geflüchtet: Die Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control (CDC) veröffentlichte in einem Internet-Blog "Verhaltensregeln" für den Fall einer Katastrophe - am Beispiel eines Weltuntergangsszenarios, bei dem Zombies auftauchen. "Sie werden lachen, aber wenn es tatsächlich passiert, werden Sie froh sein, das hier gelesen zu haben", schreibt der Mediziner Ali Khan. "Und vielleicht lernen Sie ja sogar ein oder zwei Dinge darüber, wie Sie sich auf einen echten Notfall vorbereiten können."

Gesundheitsbehörde auf "Zombie-Apokalypse" vorbereitet

Allerdings widerspricht die Behörde den Prophezeiungen der Prediger nicht ausdrücklich. Sie erklärt aber in ihrem offiziellen Internet-Blog: "Es gibt keine Katastrophe, auf die wir uns nicht vorbereiten können." Im Zombie-Fall sei es zunächst einmal ratsam, eine Notfall-Ausstattung im Haus zu haben, die Wasser, Lebensmittel und all die Dinge enthält, "die Sie über die ersten Tage bringen, bevor Sie dann ein zombiefreies Camp ausfindig machen", heißt es ironisch weiter.

Für den Fall einer "Zombie-Apokalypse" versprechen die Behördenexperten zudem ihre Hilfe: "Sollten Zombies durch die Straßen schlendern, wird das CDC, wie beim Ausbruch jeder anderen Seuche auch, Ermittlungen durchführen."

nik/DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.