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Brasilien Zahl der Todesopfer nach Überflutungen steigt auf mindestens 20

Sehen Sie im Video: Mindestens 20 Menschen sterben bei Überschwemmungen in Brasilien.




Drohnenaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörungen nach den wohl schwersten Überschwemmungen im Nordosten von Brasilien seit mehr als 30 Jahren. Nach heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Dammbrüchen sind allein im Bundesstaat Bahia mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende Bewohner der Region wurden obdachlos. Mehr als 400.000 Einwohner sollen von der Katastrophe betroffen sein. Mehr als 70 Gemeinden erklärten den Ausnahmezustand. Der Gouverneur von Bahia, Rui Castro, erklärte die Katastrophe zur schlimmsten in der Geschichte des Bundesstaates. Und versprach umfangreiche Hilfen: "Wir sind gerade dabei, die ersten Schritte zur Rettung und Unterbringung der Menschen zu unternehmen. Die zweite Maßnahme, die wir parallel dazu durchführen, sind technische Besuche bei den Bürgermeistern, um festzustellen, ob neue Häuser gebaut oder repariert werden müssen. Zudem müssen die städtischen Strukturen repariert werden." Rettungskräfte patrouillierten in Booten im Süden Bahias und holten Bewohner aus ihren Häusern. Einige von ihnen mussten sich durch Fenster im zweiten Stock in Sicherheit bringen. Bahia leidet bereits seit November unter schweren Unwettern, die nicht nur ganze Landstriche unter Wasser setzen, sondern auch Erdrutsche auslösten. Am Weihnachtswochenende kam der Bruch zweier Dämme in der Region hinzu. Weitere Dämme gelten als gefährdet.
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Seit November sorgen Unwetter im brasilianischen Bundesstaat Bahia immer wieder für Überschwemmungen. Inzwischen sind dadurch mindestens 20 Menschen gestorben. 

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