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Hochwasser und Schlammlawinen Weitere Todesopfer nach schweren Unwettern in Kanada befürchtet

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Nach den heftigen Unwettern, die in der westkanadische Provinz British Columbia für Verwüstungen gesorgt haben, gehen die Behörden davon aus, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigt. Zunächst war nur ein Todesfall gemeldet worden, nachdem sintflutartige Regenfälle und Schlammlawinen Straßen zerstört und mehrere Städte abgeschnitten hatte. Es gibt Berichte von eingeschlossenen Einwohnern und von Lebensmittelknappheit in abgelegenen Gebieten des Landes. Durch die massiven Überschwemmungen wurde auch der Zugang zum größten Hafen des Landes in Vancouver unterbrochen. Premierminister Justin Trudeau sagte der Provinz bei der Bewältigung der Krise Hilfe zu: "Ich kann bestätigen, dass sich derzeit Hunderte von Angehörigen der kanadischen Streitkräfte auf dem Weg nach Britisch Columbia befinden, um bei allem zu helfen, von der Versorgung bis zur Evakuierung, was auch immer benötigt wird. Weitere Tausende stehen in Bereitschaft. Wir werden weiterhin eng mit der Provinz zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir alles tun, was wir können, um die Menschen in Britisch Columbia in dieser unglaublich schwierigen Zeit zu unterstützen." Die Einwohner zahlreicher Ortschaften mussten in Sicherheit gebracht werden, Autofahrer wurden per Hubschrauber aus ihren Fahrzeugen gerettet. Die Katastrophe könnte eine der teuersten in der Geschichte Kanadas werden. Und die Wetteraussichten sind eher schlecht. Anfang nächster Woche soll es noch mehr regnen.
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Nach heftigen Unwettern in Kanada gehen Behörden von weiteren Todesopfern aus. Premierminister Trudeau sagte der betroffenen Provinz British Columbia rasche Hilfe zu.

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