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Philippinen Mit fast 200 km/h: Taifun "Noru" bringt Tod und Überschwemmungen

Sehen Sie im Video: Taifun "Noru" bringt Philippinen Überschwemmungen.




Der Tropensturm "Noru" hat auf den Philippinen schwere Schäden verursacht. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, viele Gebiete waren überflutet. Tausende Menschen mussten sich vor den Wassermassen in Sicherheit bringen und ihre Häuser verlassen. Die Behörden verteilten am Montag Lebensmittel, Wasser und Medikamente. "Dies ist die schlimmste Überschwemmung, die es hier in San Miguel je gab. Mein Haus hat zwei Stockwerke, und das Wasser hat den zweiten Stock erreicht. Sogar unser lokaler Markt ist komplett überflutet. "Das Wasser steht hüfthoch in den Straßen und in meinem Haus. Auch unser Hab und Gut steht unter Wasser und ist zerstört. Das Wasser ist in der Nacht gestiegen, als die Menschen schliefen. Auch viele Autos sind überflutet." Bei den Toten handele es sich nach Behördenangaben um Mitglieder eines Rettungsteams. Sie waren nördlich der Hauptstadt Manila in einem überfluteten Dorf im Einsatz, als sie von einer herabstürzenden Wand getroffen wurden. "Noru" hatte mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen auf den Philippinen gewütet. Zeitweise wurde der Sturm von den Behörden als Supertaifun eingestuft. Dutzende Flüge und Fährverbindungen wurden gestrichen. In einigen Regionen fiel der Strom aus. Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen getroffen. Der bisher schlimmste Sturm "Haiyan" hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet.
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Tausende Menschen mussten sich vor den Wassermassen in Sicherheit bringen und ihre Häuser verlassen, als Taifun "Noru" die Philippinen erreicht. Ein Rettungsteam kam im Einsatz ums Leben.

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