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"Unser täglich Brot": Küken, Rinder, Spargelstecher - die stummen Stars

Der österreichische Regisseur Nikolaus Geyrhalter hat seinen preisgekrönten Dokumentarfilm über die Food-Industrie als Stummfilm gedreht - in dem Werk fällt kein einziges Wort. Umso mehr beeindrucken die Bilder.

Von Nicole Heissmann

Gelb so weit das Auge reicht. Zehntausende Sonnenblumen strotzen in die Kamera. Nur leises Brummen ist zu hören. Ein Doppeldecker fliegt ins Bild, dreht eine Kurve, wird größer und donnert dem Zuschauer entgegen. Sprühregen bricht aus dem Flieger und scheint den Kinosaal gleich mit einzunebeln. Schnitt. Im nächsten Bild sind alle Pflanzen schwarz. Chemisch verdorrt und auf diese Weise künstlich erntereif gemacht.

Mehrere Preise eingeheimst

Der junge Wiener Filmemacher Nikolaus Geyrhalter (34) lädt ein zum Trip durch Europas Lebensmittelindustrie. In norwegischen Fischfabriken und polnischen Schlachthöfen, zum Takt von Mähdreschern, Fließbändern und Melkmaschinen zieht Essbares vorbei. Dinge, die man sonst nur eingepackt aus dem Supermarkt kennt.

Auf internationalen Filmfestivals in Amsterdam, Paris und Athen erhielt "Unser täglich Brot" gleich mehrere Preise für seine eindrucksvollen Bilder. Dabei bleibt der Filme komplett ohne Worte, beschränkt sich auf Geräusche: Und so summt, klappert, raschelt, fiepst und muht es 92 Minuten lang.

Unbeirrter Blick hinter die Kulissen

Das muss reichen, findet der Regisseur: Geyrhalter will seine Zuschauer nicht mit Information und Kommentaren zuschütten: "Mir ging es um die Interpretation: Ich wollte, dass die Leute sich nach meinem Film selbst Fragen stellen: Ist ein Schlachthof eher sauber und effizient oder grausam? Wenn Millionen Paprika nicht aus riesigen Gewächshäusern kommen - woher dann?"

Dabei versteht er seinen Film nicht als Konsumkritik, sondern als unbeirrten Blick hinter die Kulissen. Seine Stars sind - neben dem Essen selbst - die Menschen, die Europa jeden Tag mit Nahrungsmitteln versorgen, Arbeiter, die Spargel stechen, Eisbergsalat ernten und Schweinehälften zerlegen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(