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Fast 20 Jahre im Einsatz: Das spektakuläre Ende der Raumsonde Cassini

Fast 20 Jahre lang war die Raumsonde Cassini unterwegs und hat mit spektakulären Manövern den Saturn und seine Ringe erkundet. An diesem Freitag steht das Ende der Mission bevor - und das soll nicht weniger aufregend werden.

Auf das "große Finale" folgt ein Ende mit Knall: Rund 20 Jahre nach ihrem Start soll die Raumsonde Cassini sich an diesem Freitag kontrolliert in den Saturn stürzen. "Das Ende der Mission wird ein ergreifender Moment, aber ein passender und sehr wichtiger Abschluss einer beeindruckenden Reise", sagt Earl Maize von der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

"Indem wir das Raumschiff sicher in der Atmosphäre des Saturn entsorgen, verhindern wir jede Möglichkeit, dass Cassini in der Zukunft irgendwann auf die Monde des Saturns auftreffen und damit ihre unberührte weitere Erkundung unmöglich machen könnte." Zuvor war Cassini als erste Raumsonde in der Region 22 Mal zwischen dem Planeten und seinen Ringen hindurchgeflogen.

10.37 Uhr beginnt der Sturz in den Saturn

Das "letzte Abtauchen" beginnt nach Angaben der Nasa um 10.37 Uhr (MESZ), dann geht es für die Sonde hinein in die Atmosphäre des Gasriesen. Gegen 13.54 Uhr erwartet die Nasa via Radiowellen das letzte Signal von Cassini von rund 1500 Kilometern über den Wolken des Saturn, bevor die Sonde wie ein Meteor auseinanderbricht.

Bis zuletzt soll die 12.600 Kilogramm schwere Sonde, die 2004 in der Umlaufbahn des Saturn angekommen war, funken. Die Kamera wird zwar schon vor dem Absturz abgestellt, aber acht der zwölf wissenschaftlichen Instrumente an Bord von Cassini arbeiten weiter.

"Während des Rasens in die Atmosphäre werden wir in Echtzeit Daten senden - das gab es noch nie am Saturn", sagt Nasa-Managerin Lisa Spilker. Wertvolle Daten etwa über die Zusammensetzung der Atmosphäre des Saturn sollen so gesammelt werden.

Cassini hat alle Erwartungen übererfüllt

Wissenschaftler sind gespannt - ohnehin aber hat die 1997 gestartete und rund 3,2 Milliarden Dollar teure Mission, an der Tausende Mitarbeiter aus 17 Ländern beteiligt sind, alle Erwartungen übererfüllt. "Die Mission war vollgepackt mit wissenschaftlichen Premieren", sagt Spilker.

Noch nie zuvor hatte sich eine Sonde in die Region der Saturn-Ringe gewagt. Cassini hat das Verständnis über den Planeten und seine Ringe revolutioniert und einiges entdeckt, was Forscher begeisterte - etwa einen Ozean auf dem Mond Enceladus, der möglicherweise Leben dort zulassen könnte, und flüssige Methan-Seen auf dem Mond Titan.


Cassini hat unser Denken in vielerlei Hinsicht verändert, aber insbesondere in Hinblick auf überraschende Orte im Sonnensystem, an denen möglicherweise Leben Fuß fassen könnte", sagte Nasa-Manager Thomas Zurbuchen. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen in künftige Missionen einfließen - zum Beispiel in die "Europa Clipper"-Sonde, die in den 2020er Jahren in Richtung Jupiter starten soll. Nasa-Forscher hoffen auch auf eine weitere Mission zum Saturn auf Basis der Cassini-Erkenntnisse, sowie zu den bislang noch nicht ausgiebig aus der Nähe erforschten Planeten Uranus und Neptun.

Cassini hat neue Wunder gezeigt

Cassini war zum Abschluss der Mission in einem "großen Finale" 22 Mal mit spektakulären Manövern zwischen dem Saturn und seinen Ringen hindurchgetaucht. Teils lagen die Flughöhen nur rund 1700 Kilometer über der obersten Wolkendecke des Planeten. Die faszinierenden Fotos, die die Sonde dabei aufnahm, ließen Wissenschaftler ins Schwärmen geraten. So wie Nasa-Manager Jim Green: "In der Tradition der großartigsten Erkundung hat Cassini den Weg markiert, uns neue Wunder gezeigt und uns vorgemacht, wohin unsere Neugier uns bringen kann, wenn wir es wagen." 


tis/Christina Horsten / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(