Hubble-Teleskop Neue Mini-Monde des Uranus entdeckt


Wissenschaftler der US-Weltraumbehörde NASA haben mit Hilfe des "Hubble"-Teleskops zwei der bisher kleinsten Uranus-Monde entdeckt.

Wissenschaftler der US-Weltraumbehörde NASA haben mit Hilfe des "Hubble"-Teleskops zwei der bisher kleinsten Uranus-Monde entdeckt. Die Monde haben nach NASA-Angaben einen Durchmesser von 12 und 16 Kilometern und umkreisen den Planeten sehr viel enger als die fünf Haupt-Monde des Uranus. Die beiden Monde leuchteten so schwach, dass sie bei der Uranus-Erkundungstour der Raumsonde Voyager 2 im Jahr 1986 nicht entdeckt worden seien, teilte die Behörde am Freitag (Ortszeit) mit.

Der größere der beiden Monde, S/2003 U 1 genannt, hat einen Durchmesser von 16 Kilometern und umkreist Uranus in einer Entfernung von 97.000 Kilometern. Für einen Umlauf um den Gasgiganten benötigt er 22 Stunden und 9 Minuten. S/2003 U 2 ist hingegen nur 12 Kilometer groß, befindet sich in einer Entfernung von rund 75.000 Kilometern von Uranus und braucht 14 Stunden und 50 Minuten für einen Umlauf.

Die zwei kleinen Trabanten sind der NASA zufolge die ersten inneren Uranus-Monde, die seit über 50 Jahren von der Erde aus aufgespürt wurden. "Dies ist ein Beweis dafür, wie sehr sich unsere auf der Erde stationierten Instrumente in den letzten 20 Jahren verbessert haben, dass wir jetzt so undeutliche Objekte in 2,8 Milliarden Kilometer Entfernung sehen können", sagt NASA-Wissenschaftler Mark Showalter. Insgesamt sind den Astronomen jetzt 24 Uranus-Monde bekannt.


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