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Leben auf dem Mars?: "Curiosity" entdeckt Stickstoffverbindungen in Bodenproben

Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit der Frage, ob es Leben auf dem Mars gegeben haben könnte. Die nun entdeckte Stickstoffverbindung im Boden des roten Planeten erhöht die Wahrscheinlichkeit.

Im August ist "Curiosity" bereits drei Jahre zu Forschungszwecken auf dem Mars unterwegs

Im August ist "Curiosity" bereits drei Jahre zu Forschungszwecken auf dem Mars unterwegs

Der Marsrover "Curiosity" hat Spuren von Nitrat in Bodenproben auf dem Roten Planeten aufgespürt. Die Stickstoffverbindung sei wahrscheinlich durch Hitzeschocks bei Einschlägen oder Blitzen entstanden, schreiben Jennifer Stern vom Goddard Space Flight Center der US-Raumfahrbehörde Nasa und Kollegen in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften ("PNAS"). Die Entdeckung von Stickstoff im Marsboden erhöhe die Chancen, dass der junge Mars einst lebensfreundlich gewesen sein könnte.

Die Quelle des Lebens

Irdisches Leben benötigte eine Quelle von chemisch fixiertem Stickstoff für die Synthese wichtiger Biomoleküle. Der Marsrover hatte in Bodenproben auf dem Roten Planeten nach Stickstoff gefahndet. Tatsächlich entdeckte "Curiosity" Hinweise auf 70 bis 1100 ppm (parts per million, Teile pro einer Million Teile) Nitrat sowohl in Marsstaub als auch in Sedimenten aus einem potenziellen ehemaligen Marssee.

Der im Boden fixierte Stickstoff könnte einen einfachen Stickstoffkreislauf auf der Oberfläche des urzeitlichen Mars ermöglicht haben und damit eine biochemisch zugängliche Stickstoffquelle, meinen die Forscher.

Potentielle Energiequelle gefunden

Eine potenzielle Energiequelle für urzeitliche Marsmikroben hat der Forscher Gary King von der Louisiana State University in einer weiteren Studie in "PNAS" identifiziert: Kohlenmonoxid (CO), das in der Marsatmosphäre relativ häufig ist, könnte den Stoffwechsel von Mikroorganismen auf oder im Boden des Roten Planeten antreiben, schreibt der Wissenschaftler. Kürzlich entdeckte salzliebende irdische Bakterien, die Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid verstoffwechseln, seien geeignete Modellorganismen für mögliche derartige Marsmikroben, betont King.

Gab es Leben auf dem Mars?

Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit der Frage, ob es einst Leben auf dem Mars gegeben haben könnte. So gibt es inzwischen viele Indizien dafür, dass auf dem Nachbarplaneten der Erde früher auch ein wärmeres und feuchteres Klima geherrscht haben könnte als heute. Der Roboter "Curiosity", der etwa so groß wie ein Kleinwagen ist, untersucht seit fast drei Jahren den Roten Planeten. Er schickte bereits zahlreiche wissenschaftliche Daten und Fotos zur Erde.

lib/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(