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Mondfinsternis: Mai-Mond im Rotlicht

Keine Sternstunde für Mondgucker - die totale Mondfinsternis über Deutschland wird vermutlich in weiten Teilen des Landes von Wolken verdeckt sein. Kleiner Trost: Die "Mofi" wird live im Internet gezeigt.

Am Abend des 4. Mai bietet der Himmel eine totale Mondfinsternis - vorausgesetzt, die Wolken geben einen Blick darauf frei. Das Schauspiel startet um 20.48 Uhr, gegen Ende der Dämmerung. Dann beginnt der Vollmond am Südhimmel in den Kernschatten der Erde einzutauchen. Er wird dabei jedoch nicht komplett verdunkelt, sondern erscheint einige Zeit später in düsterem Rotlicht. Denn die Erdatmosphäre wirkt wie eine Linse und lenkt einen Teil des Sonnenlichts auf den Mond.

Als Zugabe im Himmelsdrehbuch leuchtet im Westen bis etwa 23.00 Uhr unser Nachbarplanet Venus. "Er ist nach dem Mond der hellste Punkt am Himmel", erläutert Wolfgang Steinicke von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS).

Leider spielt das Wetter nicht mit

Die Wetteraussichten sind allerdings durchwachsen. "Die besten Chancen, die Mondfinsternis zu sehen, gibt es voraussichtlich noch in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und am Oberrheingraben", sagte Michael Bauer vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Ansonsten sei es überwiegend bewölkt, für Bayern werden sogar Gewitter vorhergesagt. Eine hundertprozentige Chance auf den Mondschein gebe es an keinem Punkt Deutschlands. Trotz der Wolken lässt sich das Schauspiel live verfolgen: Mehrere Observatorien wollen die Bilder ihrer Teleskope ins Computernetz stellen.

Wer dennoch einen direkten Blick erhascht, dem erscheint der Erdtrabant besonders groß. Grund: Der Mond steht dicht über dem südlichen Horizont. Zudem ist er am Dienstag auf seiner leicht elliptischen Bahn der Erde zufällig relativ nah. Durch die sehr tiefe Stellung am Horizont und die Erdnähe wirkt er etwas mächtiger als gewöhnlich.

"Am besten stellt man sich auf einen kleinen Hügel, weil schon ein Haus stören kann", erläutert Steinicke. "Der Mond wird nicht höher als etwa 20 Grad über den Horizont steigen. Streckt man die Arme gegen den Horizont und legt beide Fäuste übereinander, dann entsprechen sie etwa diesem Winkel."

Stativ und starkes Teleobjektiv nicht vergessen

Hobbyfotografen sollten eine Kamera mit Stativ und sehr starkem Teleobjektiv oder ein Teleskop nutzen. "Eventuell kann man es mit einer guten Digitalkamera mal probieren." Die großen Mondflecken übrigens basieren auf riesigen erstarrten Lavaseen, die weniger Licht reflektieren als die mit Kratern übersäten Gebirge im Umland.

Die kosmische Inszenierung beginnt mit einer kleinen dunklen "Delle" am Rand des Mondes. Nach rund einer Stunde, um 21.52 Uhr, ist der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde eingetaucht. Da die Erdatmosphäre vor allem die roten Strahlen des Sonnenlichtes auf den Mond lenkt, erscheint er nun rötlich. Je nach Beschaffenheit der Erdatmosphäre kann der Mond auch rötlich-braun, kupferrot oder sehr dunkel wirken. Die Totalität der Mondfinsternis dauert bis 23.08 Uhr, wenn der Mond beginnt, wieder aus dem Kernschatten der Erde herauszuwandern. Um 0.12 Uhr schließlich ist der Mond komplett aus dem Kernschatten getreten.

Finsternisse werden seit über 4000 Jahren vorausberechnet

Chinesische Hofastronomen konnten schon im 3. Jahrtausend vor Christus Finsternisse vorausberechnen. Zwei von ihnen, Hi und Ho, versäumten es im Jahr 2137 v. Chr., eine Sonnenfinsternis vorauszusagen - und wurden daraufhin geköpft. Der griechische Gelehrte Aristoteles entdeckte mit Hilfe der Mondfinsternis, dass die Erde eine Kugel ist - unter anderem deswegen, weil der Schatten der Erde auf dem Mond immer einen gekrümmten Rand zeigte.

Heute habe die Mondfinsternis keine Bedeutung mehr für die Forschung, erläutert Jakob Staude vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. "Auch auf die Gezeiten wirkt sie sich nicht aus." Das Zusammentreffen von Vollmond und Erdnähe könne aber immer zu extremen Gezeiten und einem erhöhten Risiko für Springfluten führen.

Das gesamte Schauspiel könnte bei gutem Wetter zu einem alternativen "Fern-Sehen" verleiten. Falls jedoch ein geschlossener Wolkenvorhang den Himmel verhängt, müssen "Mofi"-Fans bis zum 28. Oktober warten. Dann beginnt die Finsternis allerdings erst in den frühen Morgenstunden.

Simone Humml/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(