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Selbstloses Angebot: Wie eine Kellnerin einem Stammgast eine Niere spendete

Was für ein großes Herz: Eine junge Kellnerin einer Fastfoodkette in den USA erfährt von der schweren Krankheit eines Stammgastes - und entschließt sich zu handeln: Sie spendet ihm eine ihrer Nieren.

Daumen hoch nach erfolgreich überstandener Operation: Mariana Villarreal und Don Thomas.

Daumen hoch nach erfolgreich überstandener Operation: Mariana Villarreal und Don Thomas.

Es kommt immer wieder vor, dass Eheleute oder Verwandte eine Niere für den geliebten Partner, den Bruder oder die Schwester spenden. Der bekannteste Fall ist der von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der seiner Frau ein gesundes Organ überließ. Auch DGB-Chef Michael Sommer ließ sich eine Niere für seine Frau entnehmen. Ex-Rennfahrer Niki Lauda hingegen erhielt ein gesundes Organ von seiner Gattin. Wer zwei gesunde Nieren hat, kann ohne gesundheitliche Einschränkungen eine abgeben und damit Leben retten bzw. die Lebensqualität des Empfängers deutlich steigern.

Was sich aber in der Stadt Roswell im US-Bundestaat Georgia zugetragen hat, ist absolut außergewöhnlich. Dort hat eine Kellnerin der Fastfood-Kette "Hooters" einem langjährigen Stammgast eine Niere gespendet. Allerdings war es nicht so, dass sich beide gut kannten - im Gegenteil. Mariana Villarreal arbeitete erst drei Monate in dem Restaurant, beide kannten sich nur flüchtig, als sie ihm das selbstlose Angebot machte.

Doch unter den Angestellten des "Hooters" ist bekannt, dass Don Thomas, der regelmäßig dort isst, drei Mal in der Woche zur Dialyse muss. Der Vietnam-Veteran und Vater zweier Kinder hat keine funktionstüchtigen Nieren mehr. Dann erfährt Villarreal, dass Thomas vor Jahren seine Frau verloren hat. Sie starb an Brustkrebs. Die hübsche Kellnerin hat Mitleid mit dem symphatischen Gast. Sie entschließt sich, ihm eine Niere zu spenden.

Tiefer Glaube spielt eine Rolle

Hinzu kommt: Villarreals Großmuter ist kürzlich an einem ähnlichen Nierenleiden gestorben. Sie weiß also, wie sehr die Menschen leiden, die keine gesunden Nieren mehr haben: "Für meine Großmutter konnte ich nichts tun. Aber wenn Don noch ein paar glückliche Jahre leben kann, wäre das wunderbar", schreibt sie später in einem Posting beim Bilderdienst Instagram. Sie geht also zu dem alten Herren, den sie kaum kennt, und sagt: "Hören Sie, ich habe zwei gesunde Nieren, möchten sie eine davon haben?" Und Thomas antwortet spontan: "Ich nehme an."

Villarreal ist religiös. Der Glaube an Gott spielt in ihrem Leben eine große Rolle. Sie bete viel und frage Gott um Rat, erzählt sie auf Instagram: "Er (Gott, Anm. d. Red.) hat mich auf die Erde gesandt, um ihm und anderen zu dienen. Und als eine Tochter Gottes habe ich ihm (Don Thomas) eine meiner Nieren angeboten. Viele Leute glauben, ich sei verrückt wegen des Altersunterschieds. Aber das Alter ist nur eine Zahl. Es kommt darauf an, wie jung dein Herz ist und wie stark dein Verlangen nach dem Leben." Sie betont, um alle Zweifel aus der Welt zu schaffen, dass sie kein Geld von Thomas bekommen hat.

Dieses Bild mit Don Thomas postete Mariana Villarreal kurz vor der OP auf Instagram.

Dieses Bild mit Don Thomas postete Mariana Villarreal kurz vor der OP auf Instagram.

Vor wenigen Tagen meldeten sich Thomas und Villarreal aus dem Krankenhaus in Atlanta. Beide habe die Transplantation gut überstanden. Chris Bond von der Georgia Transplant Foundation betont: "Viele Menschen wissen einfach nicht, dass es relativ leicht ist, einem anderen ein neues Leben zu schenken." Thomas sagte nach der OP: "Mariana und ich sind einfach zwei normale Leute. Einer braucht Hilfe, ich, und ein anderer, Mariana, hilft."

Villarreal hat jetzt eine Crowdfunding-Initiative gestartet, um für die Rehabilitation Geld zu sammeln.

Hier finden Sie Informationen zum Thema Organspende.

Tim Schulze
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(