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Steinzeit-Friedhof: Pfeilspitze in der Wirbelsäule

Forscher enthüllen neue Details über die Toten auf dem Steinzeit-Friedhof in Eulau. Demnach wurden einige der Steinzeitmenschen erschlagen, erdrosselt oder starben an Pfeilwunden.

Das Geheimnis um die Todesursache der 4400 Jahre alten Steinzeitmenschen auf dem prähistorischen Friedhof in Eulau bei Naumburg in Sachsen-Anhalt ist gelüftet. "Diese Menschen sind an Gewalt und Seuchen gestorben", sagte Archäologe Robert Ganslmeier. "Das zeigen Spuren an den Skeletten und die besondere Anordnung der Gräber auf engem Raum. Hier war also etwas Außergewöhnliches vorgefallen." Wissenschaftler hatten im Juli die steinzeitliche Grabanlage mit mehreren Familiengräbern entdeckt. Sie gilt als weltweit einzigartig.

"In der Jungsteinzeit wurden mit Sesshaftigkeit sowie Ackerbau und Viehzucht die Grundlagen unserer heutigen Zivilisation gelegt", erklärte Landesarchäologe Harald Meller. "Aber damit hatten die Menschen die gleichen Probleme wie heute: Zunahme von Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen, Bevölkerungsexplosion und Ressourcenknappheit."

Frauen und Kinder starben eines gewaltsamen Todes

Die gewaltsamen Hintergründe der Grabanlage von Eulau werden derzeit mit aufwendigen Laboruntersuchungen im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle erforscht. "Ein Familiengrab wird bereits im nächsten Jahr in der Dauerausstellung zu sehen sein, die komplette Sonderausstellung unter dem Titel "Gewalt in der Steinzeit" ist für 2008 geplant", sagte Meller.

Am Schädel einer 30- bis 35-jährigen Frau entdeckten die Archäologen eine 7,5 Zentimeter lange Hiebspur. Das Opfer wurde zusammen mit seinen drei Kindern in einem gemeinsamen Grab bestattet. In einem anderen Familiengrab steckte bei einer 30-Jährigen eine etwa zwei Zentimeter lange Pfeilspitze in der Wirbelsäule.

"Die Frau hat vielleicht noch ein bis zwei Wochen gelebt, aber der Blutverlust war wohl zu groß, das konnte damals kein Medizinmann stoppen", sagte Ganslmeier. Mit in ihrem Grab lag noch ein zwei bis vier Jahre altes Mädchen. Mutter und Kind schauten sich an. "Wahrscheinlich wurde das Kind erdrosselt", sagte der Archäologe. Als Beigabe lag bei der Mutter ein gelochter Tierzahn, der Rest einer Halskette.

Die Toten waren miteinander verwandt

Der Steinzeitfriedhof in Eulau stammt aus der so genannten schnurkeramischen Epoche und umfasst zwölf Familiengräber mit bis zu vier Toten. Die Schnurkeramiker verzierten ihre gesamten Gefäße mit dem Abdruck einer Schnur. Weltweit einmalig ist eine rechteckige Grab-Gartenanlage. Zudem sind einige Familiengräber von Kreisgräben umschlossen.

Die Friedhofsfläche von 120 mal 100 Metern ist ungewöhnlich klein. "Bislang wussten wir nur, dass Schnurkeramiker ihre Toten weit verteilt auf einer Fläche von mindestens 300 mal 300 Metern in Einzelgräbern bestatteten", sagte Ganslmeier.

"Die Toten gehörten zu zwei bis drei verschiedenen Familien-Clans. Jeder Clan hat auf dem Gräberfeld seinen eigenen Platz", erklärte der Archäologe. "Die engen verwandtschaftlichen Beziehungen werden dadurch gezeigt, dass sich einige tote Familienmitglieder an den Händen halten, ein Kind schaut den Vater an, das andere Kind schaut die Mutter an."

Glaubten die Steinzeitmenschen an Leben nach dem Tod?

Die Familien wurden alle nach den strengen Kultregeln der Schnurkeramik-Epoche bestattet: mit angezogenen Beinen, auf der Seite hockend, wobei die weiblichen Personen immer mit dem Kopf nach Osten und die männlichen Toten immer mit dem Kopf nach Westen lagen. Die Blickrichtung aller Toten der Schnurkeramiker war stets gegen Süden gerichtet. "Das deutet darauf hin, dass sie an ein Weiterleben nach dem Tod glaubten", sagte Ganslmeier.

Der Wissenschaftler gräbt seit 2002 in der Gegend um Eulau. Das Gräberfeld liegt nur zwei Kilometer vom steinzeitlichen Sonnenobservatorium in Goseck und etwa 23 Kilometer vom Fundort der 3600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra entfernt.

Thomas Schöne/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(