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Gefährliche Bakterienbelastung Nach Corona-Pause: RKI warnt vor Legionellen in Trinkwasser und Schwimmbädern

Sehen Sie im Video: RKI warnt nach Corona-Pause vor Legionellen in Wasseranlagen.


Das Robert Koch-Institut, kurz RKI, warnt nach der wochenlangen Schließung von beispielsweise Hotels, Sportanlagen und Schwimmbädern vor einem möglichen Legionellen-Risiko.


Bei unsachgemäßer oder fehlender Wartung könne es nach der Corona-Pause zu einem erhöhten Wachstum dieser Bakterien in Trinkwasseranlagen gekommen sein. Das schreibt das RKI in seinem "Epidemiologischen Bulletin".
Legionellen können bei Menschen grippeartige Beschwerden auslösen - bis hin zu schweren Lungenentzündungen.
Das RKI rät deshalb: Betreiber sollten vor einer Wiedereröffnung ihrer Trinkwasseranlagen deshalb einen einwandfreien Betrieb sicherstellen.
Auch Ärzte sollten darauf achten, dass bei Atemwegsproblemen zurzeit eine Legionelleninfektion vorliegen könne.
Besonders anfällig für Legionellen sind unter anderem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Auch Raucher und ältere Menschen gelten als gefährdeter.
Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten verläuft die Erkrankung tödlich.
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Das Robert Koch-Institut warnt nach der langen Schließung von Hotels und Schwimmbädern vor einem möglichen Legionellen-Risiko. Besonders für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem könnten die Bakterien zur Gefahr werden.

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