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KW 16/2004: Warum strebt der Mensch nach Macht? (Karl Günter, Mühlhausen)

Alex aus Augsburg argumentiert evolutionsbiologisch: "Ich denke, es ist die moderne Version von 'der Stärkste überlebt'. In menschlichen Urzeiten hatte derjenige die besten Chancen sich fortzupflanzen und zu überleben, der seinen Mitmenschen überlegen war. Damals überlegen in Kraft, Jagd, Geschicklichkeit. Heute sind diese Aspekte weniger relevant, so daß wir auf ander Mechanismen der Überlegenheit, auch gemeinsam in gesellschaftlichen Gruppen, streben - Macht.

chessus, münchen

Macht besteht aus Machbarkeits-Vorstellung + Gefühl der Verletzlichkeit + Unterwerfung. Macht ist DIE Naturkonstanten in unserer Mensch-Werdung. So einfach ist das.

Dimitrios panagiotidis Konstanz

Es handelt sich um die schöpfung was manchen Menschen dazu treipt die Macht zu ergreifen.Leider mit racheakten gegen den oder die schöpfer.Letzten endes ist es was Mancher nicht selbst erschafen hat.

Philipp, Mannheim

Der Mensch strebt nur dann nach Macht, wenn er mit sich selbst und der Welt unzufrieden ist. Findet er den Grund für sein Versagen nicht in seiner eigenen Natur und gibt die Schuld Anderen, beginnt er die Welt nach seiner Vorstellung neu zu formen. Er überzeugt diejenigen, die ähnlich denken, von seiner Führungsqualität. Ist er fähig dazu, wächst die Gruppe, die ihm folgt und damit seine Macht. Bald kommt ein Belohnungssystem hinzu, durch das Außenstehende, wenn sie dem Mächtigen wohlgesonnen sind und ihm helfen, Vorteile erhalten, während diejenigen die den Führungsanspruch des Mächtigen nicht anerkennen, oder ihm sogar Widerstand leisten, benachteiligt werden oder sogar bestraft werden. So kann er seine Macht noch vergrößern oder sie zumindest erhalten. Doch eines wird er nie werden: "Glücklich und zufrieden!" Denn man kann die Welt nicht mit Gewalt und nach egoistischen Maßstäben verändern. Man erzeugt dadurch nur Hass und Leid. Demokratie ist gut, weil die Macht auf Viele verteilt wird, mit unterschiedlichen Interessen und Überzeugungen. Die passen dann aufeinander auf, dass möglichst kein Missbrauch geschieht. Der Nachteil ist, dass eine Demokratie mehr Zeit für Veränderungen und Reformen braucht. Doch ich bin sehr gern ein geduldiger Demokrat. Und manchmal treten Menschen auf den Plan, die Macht nicht nur als Bestätigung ihrer selbst sehen, sondern vor allem als Dienst für die Gemeinschaft.

Florian, Sonja Frankfurt am Main

um Kontrolle über die Anderen zu haben und für sich Sicherheit zu erlangen

Andreas Kauth

Alle Menschen streben nach Anerkennung und in einer Machtposition bekommt man viel von dieser.

Sergey Rupp, Villingen- Schwenningen

Die Menschen streben intuitiv nach Glueckseligkeit und Liebe. Einige versuchen diese Gefuehle durch die Macht zu kompensieren oder zu erzwingen.

lecker, nürnberg

hmmm...gute frage..weil diejenigen, die nach macht streben in der regel äusserst unattraktiv sind (kennt jemand eine/n wirklich atrraktive/n politiker/in ?) und sie sonst keine chance hätten, auch mal spass zu haben. denn macht scheint ja noch anziehender zu wirken als geld... bemitleidenswert....

Neulich, Bergisch Gladbach

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, alles beherrschen zu wollen...deshalb wird er sich wohl selbst irgendwann mal zugrunde richten. Im Laufe der Evolution ging er als das am besten an seine Umwelt angepasste Lebewesen hervor und steht sozusagen an der Spitze. Wer, der oben steht möchte denn keine Macht ausüben?

Tom, Berlin

Weil er sich dann fortpflanzen kann. Denn der weibliche Teil wird immer den mächtigeren, reicheren wählen

Kaufmann, Zürich

Der Mensch will Sicherheit- Macht, das heisst einflussreich zu sein auf andere Personen, bestärkt seine Position innerhalb der Gesellschaft. Jemand hat nur so viel Macht, wie man ihr zugesteht und ist darum auch ein wechselseitiges Spiel. Darum kann Macht auch eine Anerkennung sein.

Limenidou, Stuttgart

Weil Macht mächtig macht! ....aber richtig mächtig werden wir alle nie sein, denn wer "nur" Macht vortäuscht, ist noch lange nicht allmächtig.

Robert the Lurch

weils schee macht ...

Jules Helliger, Otterndorf

Und wieder muss die Urzeit herhalten. In der Urzeit durfte sich nur das stärkste Männchen paaren. Und da das stärkste Männchen natürlich gleichzeitig Rudelführer war, war der "Platz an der Sonne", der nicht nur mit der Paarungserlaubnis sondern auch mit Macht verbundenwar, natürlich entsprechend hart umkämpft. Kurz, wer macht hat, darf poppen und da das das Einzige ist, was die Menschheit motiviert aus dem intellektuellen Urschlamm des Fernsehens zu kriechen, sind die Menschen entsprechend machtgeil. Machtbesessenheit bei Frauen erklärt sich ganz einafch daraus, dass jede gerne die Mieze des Obermackers wäre. Tschüss ihr Illusionen von Liebe...

Cornelia C. Freudenstadt

Aus folgenden Gründen: 1. biologisch bedingt ist immer das Alpha-Tier zeugungsberechtigt. Allein dadurch entwickelt sich eine Eigendynamik 2. kulturell bedingt: Macht bedeutet meist auch Geld, Geld bedeutet Sicherheit: Sicherheit= Überleben

M.A. Nager / Mehring b. Holzhausen

Wissen ist Macht, nix Wissen macht auch nichts - besonders wenn man Macht erstrebt oder hat. Wer nach Macht strebt, strebt daher nachdem Zustand, nichts wissen zu müssen. Es geht also im Kern um Bequemlichkeit und Voyeurismus: alle fünfe grade sein lassen dürfen und den anderen bei der Arbeit zusehen oder Stress machen. Die "maximale Effektivität" eben als Verhältnis von (persönlichem) "Aufwand" zu "Ertrag" (durch andere), die eine in den Augen der Ausführenden unmoralische Bezahlung "rechtfertigt": Je höher die Macht, desto leerer der Schreibtisch, desto dünner und edler die Aktentasche, am besten ein einziges Blatt Papier, das 500 Millionen $ bewegt, wenn es unterschrieben ist und Tausenden den Schweiss auf die Stirn treibt.

C. u'm Grano, Salis

Wer mehr Macht hat, braucht weniger zu machen. (Im Idealfall wird man in einer Sänfte getragen und braucht nur noch mit dem Finger zu schnippen)

S.-Ch. Lau-Meier, Schilda

Wissen ist Macht! Ich strebe grade nach dem Wissen, warum der Mensch nach Macht strebt. Also strebe ich nach Macht. q.e.d.

Roland Bieber, Reichenau

weil er Angst hat und sich schwach fühlt.

Goldscheider, Würzburg

Macht ist eien Frage der sozialen Kontrolle von einzelnen Mitgliedern der Gesellschaft über andere und Macht dient gleichzeitig dazu sich ökonomische und materielle Vorteile zu verschaffen.

Renate, Lörrach

Weil es auf der Welt viele ( zu viele ! )intolerante Menschen gibt, die anders gearteten Mitmenschen ihren Willen, ihre Art zu leben, aufzwingen möchten - und das funktioniert am einfachsten mit Macht. Dagegen hilft nur: LEBEN UND LEBEN LASSEN !

Christiane Schneider, Düsseldorf

Das der Evolution zugrunde liegende Prinzip des Überleben des Stärksten bestimmt auch in unserer Gesellschaft das Leben. Wie der Löwe ein möglichst großes Revier kontrollieren will, setzt auch der Mensch darauf, durch Macht an Geld zu kommen um die Fortpflanzung zu ermöglichen, bzw. das Überleben seiner Nachkommen bestmöglich sicherzustellen. Ist der Erhalt der eigenen Familie nicht möglich, versucht der Mensch durch den selbstbestimmten Einsatz und die Weitergabe seiner Machtmittel (Erbe, Nachfolgeregelung) ihm nahestehenden Personen einen möglichst großen Güterbestand weiterzugeben, um zumindest auf diese Weise seine Interessen bestmöglich zu verfolgen. Das Streben nach Macht ist also etwas Natürliches, und findet z.B. auch seinen Ausdruck in vermeintlich sozialen Berufen wie Kindergärtnerin, die durch den Einfluss auf die Erziehung von Kindern auch ihre persönliche Einstellung weitergibt.

Andreas, Erlangen

Auch diese Antwort findet sich in unseren Genen und Urinstinkten. Der instinktive Trieb des Menschen ist, wie auch bei allen anderen Lebewesen dieses Planeten, darauf abgezielt sich zu vermehren und seine Art fortbestehen zu lassen. Macht ist ein Zeichen von Stärke, um Neider und Kontrahenten der Sache aus dem Feld zu schlagen; es äußert sich selbst im Tierreich seit jeher, wenn zwei männliche Wesen um ein Weibchen kämpfen. Wer mächtig ist, kann daher sein eigenes Überleben und das seiner Nachfahren besser gewährleisten als derjenige, der sich seiner Haut nicht erwehren kann.

B. aus K.

Weil er keine Lust zum Arbeiten hat.

Prof. Machtlos Berlin

Macht bedeutet für Männer mehr Geld, mehr Frauen, mehr Sex.Warum soll ich auf diese verzichten? Ich will noch mehr Macht !

ernst grassegger , Stanz i. M. Österreich

Die Antwort ist in den Wurzeln der Menschheit zu suchen, also im Tierreich. Denn Macht ist Sex. Und für dieses Thema wurde schon immer gekämpft.

Markus Spiller, Hamburg

Man darf Macht nicht mit einer evolutionären Dominanz verwechseln. Es geht hier nicht um das "survival of the fittest", sondern um das Formen der Umwelt nach eigenen Wünschen. Dies zeigt schon allein an der Tatsache, das evolutionäre Dominanz zwar durchaus wenige über viele stellen kann, aber niemals die gesamte Öko- und Soziosphäre einer Art bedroht, im Gegenteil. Bei dem menschliche Machtstreben ist es aber leider anders. Der Grund liegt in der Selbstreflexion des Menschen worin er sich im Verhältnis zu seiner Umwelt sieht und diese nach seinen bewussten Wünschen, und nicht nach seinen tatsächlichen Bedürfnissen, zu prägen versucht. Kurz ausgedrückt: Das Streben nach Macht ist nichts weiteres als eine durch die Intelligenz fehlgeleitete und verfälschte Abart der evolutionären Überlebensstrategien, der es an der Regulation durch natürliche Prozesse fehlt. Schade eigentlich.

Scholz,Rheine

Es sind nur die Männer, die nach Macht streben.Je mehr Macht = mehr Geld = schö- nere, jüngere Frauen = Aufwertunmg des kaputten Egos. Frauen, die nach Macht streben sind so unschön, dass das ganze umgekehrt läuft. Schöne Frauen streben nicht nach Macht,sie haben sie.

Der Wille zur Macht (bzw. das Streben nach Macht) ist eine Idee Nietzsches und keine bewiesene Tatsache. Deshalb sollte man vielleicht anfangs klären, ob der Wille zur Macht wirklich in jedem Menschen steckt. Es gibt schliesslich auch genug Menschen, die gar keine Macht über irgendjemand als sich selbst haben wollen. Z.B. Menschen die freiwillig jedes Habe aufgegeben haben. Diese Menschen sind also weit entfernt davon, im ökonomischen Sinne, Macht über andere zu besitzen. Oder Menschen die es bewusst vermeiden mit anderen zusammen zu kommen. Richtig ist allerdings, dass es natürlich auch Menschen die das genaue Gegenteil tun und, denkt man wieder an die Wirtschaft, versuchen höhere Posten, mehr Verantwortung und somit auch Macht über "Untergebene" zu erlangen. Dies hat warscheinlich damit zu tun, dass Macht und Einfluss einfach anziehend wirkt. Dies ist auch bei unseren nächsten Verwandten, den Affen, zu sehen. Hier ist das Alpha Männchen der beliebteste Paarungspartner, weshalb er auch probiert diesen Rang zu halten. Allerdings ist dieses Machtverhältniss in der Wirtschaft natürlich niemals ein vollkommener Machtzustand. Der "Untergebene" ist immer noch in der Lage, sich dieses Machtverhältnisses, sei es durch kündigen oder sonst wie, zu entledigen. Ein vollkommener Machtzustand wäre in meinen Augen eher das Verhältniss von einem Sklaven zu seinem Herren, wie es in dem Antiken Rom vorherrschte. Hier konnte der Herr über den kompletten Tagesablauf des Sklaven entscheiden.

Diebel, Neuburg

Damit das Überleben des Menschwn bzw. des Gens gesichert wird.

Einmensch, Deutschland

Ich bin zwar nicht "der Mensch" und noch nicht mal Einstein, aber ich strebe nach Macht, weil es Scheiße ist, von idiotischen, brutalen Parteimafiosi das Leben ruiniert zu bekommen. Der Allmächtige ist mein Zeuge.

Bernie - Freiburg

.. wenn man(n)zuhause nichts zu sagen hat, muss ja irgendwoher die Selbstbestätigung her!

Rath, Schwerin

Eine dominante Stellung in der Hierarchie eine Gruppe einzunehmen war im Laufe der Evolution des Menschen Voraussetzung, um sich fortpflanzen zu können (siehe viele Affenarten). Auch heute sinken dadurch nicht gerade die Chancen ;)

Schier, 42859 Remscheid

Weil er nicht mit dem zufrieden ist mit dem was er hat!

Jean, Frankfurt am Main

... aus dem Willen zur Macht: Alles was lebt - und damit auch der Mensch - strebt nach Erhaltung und Steigerung seines selbst. Macht ist die Möglichkeit, das Handeln anderer zu bestimmen. Kann man das Handeln anderer bestimmen, so kann man andere seinen Zielen zu Nutze machen und gleichzeitig aussschließen, dass sie den eigenen Zielen zuwiderhandeln. Also erhält die Ausübung von Macht einen selbst und trägt zur eigenen "Steigerung" bei. Der Mensch - wie jedes anderer Lebewesen - sichert sich hierdurch die Erhaltung und Durchsetzung der eigenen Art, wobei sich in der Konkurrenz des Machtkampfes nur das Stärkste - oder bezogen auf den Menschen, der Stärkste - durchsetzt. Insgesamt führt dies dazu, dass sich nicht nur die eigene Art erhält und durchsetzt, sondern auch dazu, dass sich die Arten insgesamt höher entwickeln. Das Streben nach Macht ist also ein Grundprinzip, der Motor der Evolution.

kaltenborn, bettina, leipzig

der mensch strebt nach macht, weil er probleme nicht souverän lösen kann.

Bernadette Schomaker, Papenburg

Weil er aus der Masse herausragen will und es nicht erträgt, genau so zu sein wie alle anderen.

Thonfeld; Leipzig

Es geht wohl wie immer um "Vermehrung"! Eine Frau kann c. a. 20 Kinder zur Welt bringen, ein Mann Tausende. Damit die Frau sein Fremdgehen mitmacht, müsste er sehr viel erwirtschaften. Wenn er genügend Gewalt - welcher Art auch immer - er über andere hat, um so eher kann er seine Gene weiter geben. Und die Frauen wollen ja im Allgemeinen nicht unbedingt einen Verlierer der auch noch dankbar ist dritten dienen zu dürfen. So "himmeln" sie auch unansehnliche "Führer" an. Darum werden wohl auch vorwiegend Männer die Gesellschaft anführen. Auch wenn mir selbst als Mann das nicht gefällt.

Dresen, Münster

Macht macht Sexy

E. Carstensen, Gemünden

Macht über andere auszuüben steht in der Maslowschen Bedürfnispyramide relativ weit oben und führt zu Ansehen und Ruhm. Wenn der Mensch seine niederen Instinkte (Durst, Hunger, Fortpflanzung usw.) erfolgreich bekämpft hat und glücklich und zufrieden sein könnte, strebt er nach "Höherem", unter anderem auch nach Macht, Besitz, Reichtum usw. um auch seine Glücksgefühle weiter zu haben.

P. Harms Velbert

Eine der grundlegenden Charaktereigenschaften des Menschen ist der Vorsatz, Vollkommenheit zu erlangen. Zur Vollkommenheit gehört auch, etwas oder alles zu beherrschen. Beherrschen kann man aber etwas nur, wenn man die dazugehörige MACHT hat... da haben wirs doch!

Helmut Brunkau, Hannover

Grundsatz: Jeder Mensch hat das Bedürfnis sich gut und wertvoll zu fühlen (H.E.Richter). Diese Bedürfnis wird (wahrscheinlich) durch prägende Ereignisse in der frühkindlichen Erziehung entwickelt und verfestigt. Wird gegen dieses (Grund)-Bedürfnis verstoßen, so erfolgt eine (Ersatz)-Reaktion. 1. Der Mensch definiert sich an den Verhaltensweisen, die ihm die Mitmenschen entgegenbringen. 2. Der Wunsch nach positiven Bewertungen ist somit nur logisch und das persönliche Verhalten dahingehend ausgerichtet. 3. Eine dominante Bedeutung kommt hierbei den gesellschaftlichen Wertvorstellungen. 4. Macht ist folglich die Wahrnehmung jeder Chance zur Durchsetzung meines Willens, egal worauf diese Chance beruht (R.König). 5. Um einen möglichst hohen Grad des Gefühls gut und wertvoll zu sein zuerreichen,wird Macht gesucht und verfestigt.

martin hering, berlin

Warum strebt der Mensch nach Macht? Das ist so etwas wie ein Instinkt der aus der Steinzeit stammt, denn der Machtvolle hatte die höchsten Überlebenschancen und durfte sich mit dem besten Weibchen paaren und hatte demnach auch die stärksten Nachkommen, die wiederum am besten überlebten. Natürlich geht es in der heutigen Gesellschaft nicht wirklich um Überlebenschancen wenn jemand Karriere machen will, aber er hat einen besseren Stand, kann demnach das bessere Essen essen, besser wohnen und ist auch in der Frauenwelt angesehener. Wer keine Macht hat muss sich von den Machtvollen herumkommandieren lassen, er kann nicht einfach zu seinem Chef gehen und ihm Befehle erteilen. Wer befiehlt und sich nicht befehlen lässt ist freier, kann mehr über sich selbst bestimmen und das ist ein sehr reizvoller Faktor an der Macht: Die Freiheit zu haben, sich z.B. als Chef von Sekretärinnen den Kaffee bringen zu lassen, den untergeordneten Mitarbeitern Aufgaben zu erteilen und sich dann den Nachmittag frei zu nehmen, wer soll es einem schon verbieten? Macht bedeutet Freiheit und Verantwortung und der Mensch lässt sich von der Freiheit ködern. Doch Menschen die sich zu viele Freiheiten nehmen, kommen oft mit der Verantwortung in Konflikt und verfallen in die Illegelität. Es ist gerade der Reiz frei zu sein und die Grenzen des Normalen überschreiten zu können, der den Menschen die Macht anstreben lässt. Martin (14)

Eva Hauser, Berlin

Das hängt mit dem limbischen System zusammen. Wissenschaftler fanden heraus, daß ein Bereich dieses "emotionalen" Gehirns für Dominanz und Machtstreben verantwortlich ist.

Evagelos Syropoulos,Höchst i.Odw.

Der Mensch strebt nach Macht,weil er seine Existens sichern will,bevor Ihm etwas schlechtes wiederfährt.Er will sich für die Zukunft vorbereiten.Es liegt an seinen Genen.Er will sich selber auch beweisen,dass er stärker als andere ist.Das liegt mit der Evolutionstheorie in Zusammenhang.Die Gründe,die den Menschen zur Machtergreifung zwingen sind vielfältig.Einige davon sind:Geld,Frauen,Neid,Hass...Ob ein Mensch Machthaberisch wird oder nicht hängt auch mit seinem Lebensumfeld,das er von Geburt bis zur seinem erwachsenenalter durchlebt hat.Es hängt also davon ab,wie seine Eltern gedacht haben,wie seine Freunde gedacht haben,wie die Regierungen seines Landes gedacht haben etc.Wichtig ist auch welche Visionen Ihm in seinem Kopf eingeprägt wurden.Ob Ihm erzählt wurde,dass ein Porsche unbedingt als Machtideal gilt oder ein einfacher Golf.Macht ist also für Ihn nötig,damit er leichter an seine Wünche herankommt und seine Visionen leichter verwiklichen kann.Erst ! wenn er den anderen Menschen mächtiger ist,hat er auch ein leichteres Spiel.Leider gibt es ein teufliches Mittel auf dieser Welt,was uns Menschen zur Machtergreifung zwingt.Nähmlich Geld!

Guenther Witzany A-5111-Buermoos

Nach Macht strebt, wer sich unbedeutend, unwichtig und nicht respektiert fühlt. Durch Macht hofft er diese erlebte Minderwertigkeit ausgleichen zu können. Wer nach Macht strebt hat offensichtlich einen Erziehungs- bzw. Sozialisationssschaden: Die Krankheit "Groessenwahn" ist pathologisch und nicht neurotisch, d.h. sie tut nicht weh und aus der Sicht des Kranken, sind alle anderen krank.

Hutmacher; Düsseldorf

Das Streben nach Macht dokumentiert indirekt den Schwierigkeitsgrad der Frage nach dem Grund und dem Sinn des Seins. Da jedweder Versuch die Erkenntnis/Lösung dieses 'Problems' hervorzubringen, nie als faktisch unmittelbare Potenz das Sein verfügbar machen kann, bietet sich - diametral adäquat zum Reifegrad von Intelligenz und technischen Optionen zur vertieften Schau auf die Strukturen - die aggressive Bahnung an, Seinstauglichkeit unter Beweis zu stellen; von Allgemeinheit akzeptiert, wenn nicht sogar applaudiert.

Zuzana Kobesova, Wien

Ich meine, die allgemeine Auffassung des menschlichen Lebens ist, etwas in der Welt auch für anderen Generationen zur Errinerung lassen. Eine Mutter erzieht ihre Kinder, denn sie weiß, sie werden sich immer noch (auch nach ihrem Tod) errinern können, wie sie ihnen gestreichelt hat etc. und so hat sie den Gefühl das Leben erfühlt zu leben. Wer nicht nur in Gedanken seiner Familie und Bekannten bleiben möchte, braucht offensichtlich auch die Anerkennung den anderen Menschen. Und da die Ausübung der Macht sehr erschöpfend und für den menschlichen Charakter korruptiert ist, vergisst ein solcher Mensch manchmal, was er damit ursprünglich gemeint hat und so sterbt er psychisch und physisch...

Hans Bock , Kamen

Vor ein paar tausend Jahren diente dieses Verhalten der Selbsterhaltung.Wer oben an der "Macht",der Gruppe stand hatte sämtliche Previlegien des Stärkeren.Heute ist das genauso, es geht nur nicht um Futter. Ich denke die Gene spielen eine große Rolle, beim konkurrieren der Menschen.

Namira McLeod, Köln

Um das Gefühl zu haben, ständig alles unter Kontrolle zu haben. Denn keine Kontrolle über sich selbst oder andere zu haben, stört das System, in dem wir hineingeboren wurden. Und Kontrolle ausüben zu können stärkt unser Selbstbewusstsein und beruhigt unsere Seele. Nur ist man sich meist nicht der Konsequenzen bewusst. Und das weckt wieder unser Machtbewusstsein....

Maria, Hamm

Wenn "Wissen Macht ist!!" Gegenfrage: Warum streben dann so viele nach OhnMacht?

Susanne Kunjappu, Berlin

Der nach Macht strebende Mensch ist auf der Suche nach (zumindest) großer bis ungeteilter Aufmerksamkeit. Er scheint diese nur mittels Macht (der Möglichkeit, andere nach seinen Wünschen manipulieren zu können) zu erreichen, während Forscher, Künstler, Denker etc. durch ihr Können, ihr Werk, ihre Persönlichkeit, Kleinkinder durch ihren Liebreiz etc. Aufmerksamkeit gewinnen.

Cheers, Münster

Der Mensch strebt nach Macht, da in der Evolution die Alpha-Tierchen eindeutig die Nase vorn hatten. Je ranghöher, desto mehr Macht, desto mehr Sex und somit mehr Möglichkeiten, seine Gene zu streuen. Man schaue sich doch nur heute mal die Menschenaffen und ihr Hyrarchie- und Sexsystem an...Ähnlich wird es wohl auch bei uns einmal ausgesehen haben.

Lou. Berlin.

weil es zur Evolution gehört, sich nach vorne, Richtung Fortschritt, zu bewegen und das heißt: sich Zugang zu Ressourcen zu erschließen, vorne mit dabei sein (es gibt dann logischerweise auch ein hinten), einen Platz einzunehmen und ihn gegen andere zu verteidigen. Echte Evolution aber hieße Macht für alle - heute noch eine Utopie, künftig hoffentlich mehr und mehr Realität.

Bautz aus Klautz

Weil Macht attraktiv macht. Ist also ein willkommener Ausgleich für fehlende natürliche Schönheit (siehe s. hussein, g.w.bush..etc..)

Alex, Augsburg

Ich denke, es ist die moderne Version von "der Stärkste überlebt". In menschlichen Urzeiten hatte derjenige die besten Chancen sich fortzupflanzen und zu überleben, der seinen Mitmenschen überlegen war. Damals überlegen in Kraft, Jagd, Geschicklichkeit. Heute sind diese Aspekte weniger relevant, so daß wir auf ander Mechanismen der Überlegenheit, auch gemeinsam in gesellschaftlichen Gruppen, streben - Macht.

mif, köln

aus Angst, übergangen zu werden, bzw, davor,dass andere Macht über ihn erlangen und ihn somit seiner Freiheit und der Möglichkeit, sich zu verwirklichen, berauben. -also selbstschutz, selbsterhaltungstrieb

Barbara Kaden, 22453 Hamburg

Aus Geltungssucht und Eitelkeit und weil er andere wahrscheinlich nicht so lassen kann wie sie sind. Außerdem sind bei machtbesessenen Menschen sicherlich gravierende Minderwertigkeitskomplexe vorhanden, die auf diese Weise kompensiert werden sollen.

freede, köln

Macht macht sexy! Sind es nicht auch meist eher Männer, die nach Macht streben?

Oliver Mager, Düsseldorf

Macht Macht einen sexy? Macht Macht einen Erfolgreich? Macht Macht, dass man seine Ziele erreicht? Wahrscheinlich stimmt alles und von daher streben die Menschen nach Macht. Den mit Macht können sie ihre Ziele besser erreichen, ob diese nun egoistischer Natur sind oder nicht spielt dabei wohl eher eine untergeordnete Rolle.

Ilse Wien

Menschen die nach Macht streben, haben ein sehr, sehr, sehr, geringes Selbstwertgefühl! Versuchen auf diese Weise ihr Selbstbewußtsein zu stärken, zumindest/hauptsächlich, nach außen.

Heinrich Becker, 30900 Wedemark

Zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört die Sehnsucht nach Liebe, Zuwendung und Anerkennung durch Dritte. Diese Sehnsucht erfährt bei einigen Individuen häufig eine Steigerungsform über das Maß einer gesunden Selbstliebe hinaus. Im Stadium der Eitelkeit wird das Grundbedürfnis nach Anerkennung wie bei einer Sucht manipulativ stimuliert. Dieses geschieht durch positive Rückmeldung. Immer neue Anstrengungen des Betroffenen zur Befriedigung seines Bedürfnisses werden in Gang setzt, welches ihm/ ihr ein Herrschaftsgefühl entstehen läßt, das den persönlichen Bedürfnissen entgegen kommt.

Peter Nowak, Schweiz

aus Dummheit

Petra Möchtendonk, Essen

Der Mensch ist, wie in der Bibel gesagt, so veranlagt, daß er sich die Welt untertan machen möchte. Er will in seinem Leben gestalten, Spuren hinterlassen, damit auch seine Individualität unter Beweis stellen, seinem Leben einen Sinn geben. Dieser Gestaltungswille beinhaltet auch, daß er andere dazu veranlassen will, ihm bei seinen Zielen zu helfen. Wenn er das nicht mit Charme oder Überzeugungskraft hinbekommt, versucht er das mit einfach allen Mitteln. Er fühlt sich dann nicht nur wichtig, sondern auch als "Chef der Herde", das ranghöchste Alphatier zu werden, versuchen ja schon die Tiere.

Peter Goldschagg, Neuss

Macht ist die Fähigkeit seine Interessen auch gegenüber Widerständen durchzusetzen. Wer möchte dies nicht, angesichts einer Welt, die vor Interessenskonflikten nur so wimmelt ?

Peer Henze, Weltmacht Lüneburg

entweder um das ego zu besänftigen oder um an die grenze des menschliches potentials zu gelangen.

Jicky

1. Evolution & Biochemie: "Überleben" - vorzugsweise mit Testosteron = Physik: Ausdehnung; 2. Psychologie: Gestaltenwollen, Geliebtwerdenwollen, Geltungsbedürfnis; 3. Kunst/Religion/Philosophie/Politik: "Das Wahre"; 4. Wirtschaft: siehe 1-3

marielca maier, berlin

weil das leben ein an sich unkontrollierbarer zustand ist, welcher sich durch macht vermeintlich kontrollierbarer "macht".

marielca maier,berlin

weil das leben ein an sich unkontrollierbarer zustand ist, welcher sich durch die ausübung von macht vermeintlich kontrollierbarer "macht".;)

lowack,simmern

Der Mensch handeld wie alle Lebensformen immer nach Vollendung und den Stand des Alpha.Er will alle und alles kontrolieren,dies geht jedoch nur,wenn er alle unter sich vereinen kann,und sich keiner traut,ihm die Stirn zu zeigen oder sich zu wehren.

Frank the tank....from Novesia

Weil es in seinem Naturell liegt

Horst aus Bonn

Der wahre Grund ist in der Frage "Warum röhrt der Hirsch?", zu finden. Nämlich: Weibchen, bzw. wie gebe ich meine Gene weiter.

Lakis Sauerborn, Andernach

Weil Macht das Potential bedeutet, etwas "machen" zu können. Daher ist sie zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse unerlässlich (wer nicht mehr die Macht über seinen Körper hat, bei Querschnittslähmung zum Beispiel, verhungert er ohne Hilfe). Je mehr Macht man hat, desto mehr kann man "machen", also sich selber und die Umwelt den eigenen Bedürfnissen anpassen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(