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KW 52/2005: Woher haben "Plätzchen" ihren Namen?

"Nach Genuss derselben platzt man aus allen Nähten", sagt Gabriele Egger aus Bokel. Eine andere Vermutung hat unser Leser Thomas: " 'Blatz' ist in vielen deutschen Dialekten ein Wort für Kuchen."

"Blatz" ist in vielen deutschen Dialekten ein Wort für "Kuchen" (meist Hefekuchen). Plätzchen ist die ins Hochdeutsche übernommene Verniedlichungsform davon. Also: kleine Kuchen.

Thomas, Gießen llucigen(at)aol.com

Weil es im Magen immer einen kleinen Platz, sprich ein "Plätzchen", für diese Leckerei hat.

AJ, Stuttgart

Natürlich (!) deswegen, weil jedes von Ihnen auf dem Backblech ein eigenes Plätzchen bekommt. (Was für eine Frage!)

DaddyLion(at)T-online.De

Wahrscheinlich von Platzen! Wie in dem netten Monty-Python-Movie mit einem Pfefferminzplätzchen, das einen platzen lässt. Also noch etwas Backware reinstopfen nach reichhaltigem Gelage an den Feiertagen!

Tiberius Augustus, Capri

Warum heißen Loibla so? Wahrscheinlich weil es von Laib kommt, und die Plätzchen kleine Laibe sind, weil Plätzchen wenig Platz einnehmen, viel weniger als ein Kuchen.

Gloucester Point, VA, USA Arnika2000(at)cox.net

Man sollte sich mal drauf setzen - Ihr ahnt gar nicht wie gemütlich so was ist.

Neubert, München

Weil, wenn man genug von den "Plätzchen" gegessen hat, es sehr leicht zum Platzen kommen kann. Allerdings nicht physisch, sondern psychisch.

Thomas, Krabi/Thailand thomas(at)thailand-krabi.de

Mit "Plätzchen" wird im allgemeinen das süße, meist nach Großmutters Rezept selbst gefertigte Gebäck bezeichnet, das man gerade zur Weihnachtszeit zu sich nimmt und das, in größeren Mengen genossen, einen umgangssprachlich "fast zum Platzen" bringt. Und hier kommt auch der Name her. Ein "Plätzchen" = ein kleines bisschen platzen"

Kohlar, München ffxkh(at)freenet.de

Diminutivum nicht von "Platz", sondern von "Plätz" = Teigstück, Kloßfetzen, Flicken aus der Grundmasse fürs Backen. Dr. Chris Petersen, Darmstadt ctpetersen(at)gmx.net

Wer zu viel davon isst... platzt. Und weil man im Zusammenhang mit süßen Kalorien gerne den Diminutiv bemüht ("ein Stückchen Schokolade, ein kleines Likörchen, ein Appetithäppchen"), platzt man nicht, sondern erlebt... ein Plätzchen.

Lupusminor

Im Hochdeutschen nur noch in der Verkleinerung als Plätzchen erhalten; im Dialekt (Oberhessen, Franken) auch noch als Platz, Bloatz oder Plätz (Brot- oder Hefeteigkuchen mit Belag) erhalten.

R. Holzapfel, 36110 Schlitz

Nach Genuss derselben platzt man aus allen Nähten. Sie etwa nicht? Wie unappetitlich würde es außerdem klingen, wenn sie Schrümpfchen hießen!

Gabriele Egger, Bokel

Ein "Platz" oder "Stuten" ist im Rheinland ein süßes Hefeteigbrot aus Weizenmehl, bisweilen verfeinert mit Rosinen oder Mandeln. Und ein "Plätzchen" ist eben die Mini-Ausgabe.

Ulrich Simons, Aachen post(at)ulrich-simons.de

1.) weil man nach zu viel Genuss platzt 2.) weil sie auf das Backblech platziert werden

Michael Wienecke, Wiesbaden micha.wienecke(at)freenet.de

Diese Kalorienbomben suchen sich ein ewiges Plätzchen am Bauch. Deswegen heißen Sie zuerst Plätzchen und danach Fettpolsterchen.

Bianca, München

Plätzchen kommt von Platzen.

Ingeborg Bilic, Mühlenweg 42, 59929 Brilon inge.bilic(at)bezreg-arnsberg.nrw.de

Plätzchen ist die Verniedlichung/Verkleinerungsform von Platz. So bezeichnete man früher einen flach geformten Kuchen.

Sascha Sossong, Güster sascha.sossong(at)freenet.de

Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, lässt da keinen Raum für Spekulationen: "Plätzchen" kommt von "platzen", weil die ursprünglichen Plätzchen, nämlich Makronen und ähnliches Gebäck, beim Backen meistens an der Oberseite aufplatzen.

Prof. Dr. Peter Nußbaum, Berlin-Charlottenburg peter.nussbaum(at)fu-berlin.de

Eine Frage ganz nach meinem Geschmack! (Hm, lecker Kekse!) Ein Plätzchen ist selbstverständlich nichts anderes als ein kleiner Platz. Und ein Platz ist, wie wir wissen, flach. Wohl deshalb übernahmen die Römer das (alt-)griechische Wort für flach, "plakoenta", um damit Ihre flachen Kuchen zu benennen. Das so entstandene lateinische Wort für Kuchen: "placenta" wurde von römischen Kolonisten in unsere Weltgegend mitgebracht und hier verlor es im Laufe der Jahrhunderte die beiden Endsilben. Es wurde verkürzt und abgenutzt zum "Platz", der im Mittelalter eine gebräuchliche Bezeichnung für Kuchen war. An Rhein und Ruhr sowie im Bergischen Land, also in der näheren Umgebung der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium, heute besser bekannt unter dem Namen Köln, hat sich das Wort Platz bis heute erhalten. Es bezeichnet dort ein süßes Hefebrot - inzwischen allerdings gar nicht mehr flach. Der Thüringer Platzkuchen entpuppt sich nach dem oben gesagten als Kuchen-Kuchen. Ein Plätzchen ist also - Überraschung! - die Miniaturausgabe eines Kuchens und ist meist sogar auch flach. Eine weitere Erinnerung an die römische placenta finden wir übrigens in der Böhmisch-Österreichischen Küche. Ein Palatschinken ist dort ein flacher Pfannkuchen, der natürlich stets ganz ohne Zutat von Schinken gebacken wird. Stattdessen schmeckt er überaus lecker mit einer süßen Topfenfüllung, und das ist Quark. Rezepte: Wer selber mal einen Platz backen möchte, wird hier fündig: http://bergischegastlichkeit.de/article8715-1048.html oder hier: http://www.alfredissimo.de/rezepte/?action=rezept&id=1804&sn=) Ob der Geschmack des Platzkuchen hält, was der Name verspricht, kann hier ergründet werden: http://www.ciao.de/Der_beste_Platzkuchen__663056 Andreas Sumerauer, Goslar andreas(at)soundbytes.de

Früher gab es unter der ländlichen Bevölkerung oft wenig zu Essen. Nur zu Weihnachten wurde alles zusammengesucht, was zum Backen zu gebrauchen war. Da die Familien auch recht groß waren, machte man viele kleine Kuchen. Da es aber in jeder Familie einen Vielfraß gibt, der den anderen alles weg putzt, ist es öfter vorgekommen, dass dieser erwähnte Vielfraß dermaßen viele kleine Kuchen gegessen hat, dass er platzte. Um auf diese Gefahr hin zu weisen, wurden die Kuchen dann Plätzchen genannt.

Jan Gerd Harbers jangerd.harbers(at)ewetel.net

Na, das ich doch ganz klar: Plätzchen kommt von "platzen". Dies lässt sich ganz leicht überprüfen, einfach essen, essen, essen... Guten Appetit

N. Kleine Kuhlmann nicole(at)kleinekuhlmann.de

Plätzchen kommt von Platzen. Wenn man nämlich viele Plätzchen isst, dann platzt man.

G.Schmidt, Wersau

Na ist doch klar, sie werden am platz gemacht. weil sie so klein sind, nennt man sie Plätzchen.

Bernd, Oberhausen bernd(at)gmx.de

Sie sind nach ihrem Erfinder namens "Bernhard Plätzchen" benannt, der im Jahre 1843 qualvoll in einer Tonne mit Plätzchenteig ertrank.

Makrönchen

Vermutung meinerseits: Im Rheinischen Raum gibt es den Begriff "Platz" für süßes Brot (auch unter dem Begriff Stuten bekannt). Vielleicht ist davon dann der Begriff Plätzchen für kleinere Gebäckstücke abgeleitet worden.

Sylvia Stangor, Solingen Sylvia_Stangor(at)hotmail.com

vom lateinischen "Placenta"!

w.buchbauer(at)gmx.de

Weil man nach der dicken Weihnachtsgans im Bauch nur noch ein Plätzchen frei hat für den Keks

Alex, Köln

Es ist so einfach, wie es schon auf den ersten Blick scheint: Das Plätzchen kommt (direkt oder indirekt) vom Wort "Platz", mit dem griechischen Ursprung "platys" (= weit, breit, flach, eben), woher auch unser "platt" stammt. Wenn man noch die verniedlichende Endung -chen als "klein" deutet, heißt "Plätzchen also: "kleines plattes Gebäck". (Taucht ab dem 16.Jh auf, davor (ab dem 14.Jh.) kennt man das Wort "placzbecke(r)" für Fladenbäcker). Viel Spaß beim Backen!

Andrea Lorenz, Heusenstamm andili(at)gmx.net

Nach dem Essen ist für den Nachtisch noch ein "Plätzchen" im Magen frei.

Krethiplethi, Locarno krethiplethi(at)yahoo.de

Da Plätzchen ja gebacken werden und in wenigen Minuten aus einem flachen Stück Teig, durch Treibmittel wie Hefe, im Backofen zu einem großen Plätzchen werden, könnte man diesen Vorgang der schnellen Volumenzunahme doch als platzen ableiten und das daraus entstehende Gebäck als Plätzchen bezeichnen.

Sven L. Rostock sven_mv_hro(at)web.de

Sie platzen wohl, wenn man auf ihnen Platz nimmt. Oder auch beim Backen: da gehen sie auf.

Friedrich Platzer, Platzplatz

wenn man viele davon isst muss man platzen, da sie aber klein sind -> Plätzchen

Ben

Weil für einen Keks, halt ein Plätzchen, immer noch ein wenig Raum im Bauch ist.

Eva Maria Schnieder eva(at)muenster.de

Plätzchen kommt nicht von Örtchen - es gibt nämlich keine stillen Plätzchen, wohl aber stille Örtchen

Plätzchen aus Örtchen

Ich glaube auch nicht, dass es einmal soweit kommen wird. Komischerweise hat der Mensch einen Hang zur Macht, genauso aber einen starken Drang sich unterzuordnen, damit er das Gefühl hat von etwas viel stärkerem getragen zu werden, wenn er selbst Angst hat und nicht weiter weiß.

Bamimew, Frankfurt

Seit dem 15. Jh. ist der landschaftlich gebräuchliche Gebäckname "Platz" i. S. von "flach geformter Kuchen" bekannt. Dessen Verkleinerungsform "Plätzchen" hat als Bezeichnung für Kleingebäck Eingang gefunden (Vgl. Duden Herkunftswörterbuch). Entsprechend kommt "Pizza" von "Piazza", ital. "Platz".

Karl Heinz Wellinghoff, Siegen khwellinghoff(at)aol.com

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?