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Meteorologie: Klimawandel verstärkt Hurrikan-Gewalten

Ist die Erderwärmung für die verheerende Hurrikan-Serie in den USA verantwortlich? Forscher suchen nach Erklärungen dafür, warum die tropischen Wirbelstürme eine immer zerstörerische Kraft entfalten.

In den USA folgt ein starker Hurrikan dem nächsten. Ist der Treibhauseffekt schuld daran? Zwei aktuelle US-Studien deuten darauf hin, dass die Zahl der tropischen Wirbelstürme zwar gleich bleibt, ihre Zerstörungskraft aber zunimmt. Die Autoren halten einen Zusammenhang mit der Erderwärmung zumindest für möglich.

Insgesamt seien tropische Wirbelstürme seit 1970 zwar nicht häufiger geworden, es gebe jedoch mehr der höchsten Kategorien vier und fünf, berichtete ein US-Forscherteam im Magazin "Science". Insgesamt habe sich die Zahl in den vergangenen 35 Jahren weltweit fast verdoppelt. Die Gruppe um Peter Webster vom Georgia Institute of Technology in Atlanta ist jedoch vorsichtig: Möglicherweise sei diese Entwicklung auf die Erwärmung der Meeresoberfläche infolge des Klimawandels zurückzuführen, für eine endgültige Beurteilung seien aber Beobachtungen über längere Zeiträume nötig.

Warme Meeresoberfläche schuld an Stürmen?

Dagegen vermuten Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) bei Boston durchaus einen Klimaeffekt. Sie hatten bereits Anfang August in der Zeitschrift "Nature" berichtet, dass Wirbelstürme sowohl im nördlichen Atlantik als auch im Nordpazifik seit 1975 immer mehr Energie freisetzen. Die Dauer der Unwetter und die Windgeschwindigkeiten haben demnach während der vergangenen 50 Jahre um etwa 50 Prozent zugenommen. Die größere Sturmintensität ging laut Teamleiter Kerry Emanuel - einem der führenden Hurrikanforscher - einher mit steigenden Temperaturen an der Oberfläche der tropischen Meere. "Das deutet darauf hin, dass diese Erwärmung - die auch auf die globale Erwärmung zurückgeführt werden kann - verantwortlich ist für die stärkere Kraft der Hurrikans."

Für einen tropischen Wirbelsturm müssen vor allem vier Faktoren zusammenkommen, erläutert Christian Schönwiese, Professor an der Universität Frankfurt: Eine Meerestemperatur von mehr als 26 Grad, eine starke Temperaturabnahme in der Atmosphäre mit der Höhe, relativ feuchte Luft, und zudem dürfen die Windrichtungen in den Atmosphärenschichten nicht zu unterschiedlich sein.

Zumindest einige dieser Punkte könnten durch den Treibhauseffekt gefördert werden: Die Meerestemperatur hat in den Tropen im Durchschnitt um rund 0,5 Grad zugenommen. Das entspricht nach Angaben von Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ungefähr dem menschlichen Beitrag zur globalen Erwärmung.

Zudem kühlt der Treibhauseffekt höhere Luftschichten ab, wie Schönwiese erläutert. Treibhausgase in den unteren Atmosphärenschichten fangen wärmende Strahlen ab, die von der Erdoberfläche reflektiert werden. Diese können dann nicht mehr in höhere Schichten gelangen. Dies wiederum könne Hurrikans fördern.

Bis zu 21 Hurrikans für 2005 vorhergesagt

Die Zahl der Hurrikans hängt jedoch vor allem von langfristigen Klimazyklen im Bereich von Jahrzehnten ab. Dies ist laut US-Atmosphärenforschungsbehörde NOAA der Hauptfaktor für die zurzeit sehr hohe Zahl dieser Wirbelstürme. So habe es auch in den 1950er und 1960er Jahren besonders viele Hurrikans gegeben. Allerdings könnte die Klimaerwärmung auch eine kleine Rolle spielen, räumt die Behörde ein.

Die NOAA hatte Anfang August prognostiziert, dass es in diesem Jahr im Atlantik eine besonders heftige Hurrikan-Saison geben wird. Sie erwartete für das Jahr 2005 insgesamt 18 bis 21 tropische Wirbelstürme, wovon fünf bis sieben zu starken Hurrikans (Kategorie 3 bis 5) werden. "Rita" ist der 17. tropische Wirbelsturm dieser Saison über dem Atlantik.

In diesem Jahr wüten nicht nur Hurrikans besonders stark. In China gab es bereits bis Mitte September 15 Taifune - wie tropische Wirbelstürme dort genannt werden. Warum ist bislang aber nur die Kraft und nicht auch die Zahl der tropischen Wirbelstürme angestiegen? Das, sagt Schönwiese, lasse sich noch nicht erklären.

Simone Humml/DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(