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Im Golf von Mexiko Das sieht man nicht oft! Forscher locken Riesenkalmar vor die Kamera

Erst zum zweiten Mal überhaupt können Forscher einen Riesenkalmar in seinem natürlichen Lebensraum filmen.


Forscher der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Adminsitration (NOAA) sichten das Tier im Golf von Mexiko rund 160 Kilometer südöstlich von New Orleans.


In mehr als 600 Metern Tiefe taucht der Kopffüßer aus der Dunkelheit auf.


Er wickelt seine Tentakel um den Köder. 


Schnell merkt das Tier, dass er kein Futter ist, und kehrt in die Dunkelheit zurück.


Die Forscher behaupten, es handele sich um einen jungen Riesenkalmar zwischen 3 und 3,7 Metern Länge.


"Der Riesenkalmar ist groß und aus menschlicher Sicht sicherlich ungewöhnlich. Wenn das Video aber etwas zeigt, dann ein Tier, das von einem Fehler überrascht ist. Es zieht sich zurück, nachdem es auf etwas gestoßen ist, das zwar ansprechend erschien, aber doch keine Nahrung war."


Und die Aufnahme wurde fast zerstört: Ein Blitz trifft das Forschungsschiff und zerstört eine Antenne und mehrere Messgeräte. 


Die Wissenschaftler fürchten schon, dass auch der Rechner betroffen ist.


Doch zum Glück wird der Computer verschont – und diese Aufnahme darf als weiterer Beweis für die Existenz dieses einst als erfundenes Seeungeheuer geltenden Tiefsee-Wesens dienen.
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Vor sieben Jahren gelingt es Forschern erstmals, einen Riesenkalmar in seinem Lebensraum aufzunehmen. Nun haben US-Wissenschaftler ein zweites Exemplar in seinem natürlichen Lebensraum gefilmt – trotz Unwetter und eines Blitzeinschlags.

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