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Südkorea: Stammzellen aus geklontem menschlichen Embryo gewonnen

Forscher haben erstmals einen menschlichen Embryo geklont und Stammzellen aus ihm gewonnen. Dennoch: Ein geklonter Embryo macht noch lange kein Baby.

Südkoreanische Forscher haben weltweit erstmals Stammzellen aus einem geklonten menschlichen Embryo gewonnen. Später sollen die Zellen schwere Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer heilen oder zerstörtes Herzmuskelgewebe ersetzen. Aus einem der 30 erzeugten Embryonen wuchsen sogar schon Vorstufen von Nerven, Muskeln, Bindegewebe und Knorpel. Die Wissenschaftler aus Südkorea und den USA stellen ihre Arbeit in der Onlineausgabe des US-Fachjournals "Science" vor.

"Unsere Methode öffnet eine Tür, um diese besonders entwickelten Zellen in der Transplantationsmedizin zu nutzen", sagte der Tiermediziner Woo Suk Hwang von der Seouler Nationaluniversität. Laut Hwang ist es im Zuge der Arbeit überhaupt zum ersten Mal gelungen, menschliche Stammzellen zu Nervenzellen werden zu lassen. Mithilfe des so genannten therapeutischen Klonens hoffen Wissenschaftler in aller Welt, Gewebe mit passenden Erbmerkmalen zu gewinnen, das nicht vom Patienten abgestoßen wird.

Klonen weiterhin in Deutschland verboten

Auch nach diesen neuen Erfolgen für die Stammzellforschung schloss Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) eine Gesetzesänderung in Deutschland klar aus. "Das therapeutische Klonen ist in Deutschland verboten und wird auch verboten bleiben", sagte Bulmahn der "Berliner Zeitung".

Befürworter der Embryonenforschung forderten dagegen eine Lockerung der Gesetzgebung. "Wir werden langfristig an einer Debatte über das Embryonenschutzgesetz nicht vorbei kommen", sagte die Vorsitzende des Forschungsausschusses im Bundestag, Ulrike Flach (FDP) derselben Zeitung. Das Gesetz ist nach Einschätzung Flachs spätestens dann obsolet, wenn erste konkrete Erfolge, wie etwa das Züchten von Ersatzgewebe sichtbar werden. In den USA und Großbritannien ist das therapeutische Klonen erlaubt.

Weltweite Ächtung

Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe forderte, die Herstellung von Embryonen zu Forschungszwecken oder gar zur industriellen Verwertung weltweit zu ächten. "Die Forscher dürfen sich nicht zu Herren über Leben und Tod menschlicher Embryonen machen. Menschliches Leben, auch im frühesten Stadium - ob durch Befruchtung oder Klonierung entstanden -, darf niemals zur Disposition gestellt werden", sagte Hoppe.

Zudem forderte er ein internationales Klonverbot. "Wir müssen den Machbarkeitswahn stoppen." Man dürfe es nicht zulassen, "dass Embryonen als Rohstofflieferanten gezüchtet werden". Davor Solter vom Max-Planck-Institut für Immunologie in Freiburg betonte, die Experimente in Südkorea bedeuteten noch lange nicht, dass das Klonen eines Babys möglich sei. "Es ist ein großer Unterschied, einen Embryo oder ein Baby herzustellen."

Keine wissenschaftliche Überraschung

Eine wissenschaftliche Überraschung ist das Ergebnis keinesfalls. Ähnliche Versuche waren im Tierversuch bereits gelungen. Einige Teams hatten auch bereits menschliche Embryonen geklont. US-Forscher der Firma ACT hatten bereits 1998 nach eigenen Angaben Erbgut menschlicher Hautzellen mit entkernten Eizellen von Kühen verschmolzen und daraus später Stammzellen gewonnen. Ähnliches war in China mit Eizellen aus Kaninchen gelungen.

Die südkoreanischen Wissenschaftler begannen ihre Arbeit mit 242 Eizellen von 16 Freiwilligen. Für die Versuche genutzt wurden davon 176. Daraus gingen schließlich 30 frühe Embryostadien (Blastozysten) hervor. Aus einem davon gewannen die Forscher schließlich eine Stammzelllinie. Das mütterliche Erbmaterial stammte aus den Hüllzellen der weiblichen Eizelle (Kumuluszellen). Bislang wurden menschliche Stammzelllinien aus Embryonen gewonnen, die bei der künstlichen Befruchtung übrig geblieben waren. Hwang hatte 1999 die ersten Kälber aus geklonten Zellen in Südkorea produziert.

Rudolf Jaenisch vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA) nannte die Arbeit einen wichtigen Schritt vorwärts, verwies aber auf eine wichtige Einschränkung: Weil Eizelle und Erbmaterial von derselben Frau stammten, können die Forscher nicht ausschließen, dass der Embryo durch Jungfernzeugung entstanden ist, also durch Teilung der genutzten Eizelle.

DPA / DPA
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