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TECHNOLOGIE: Blick ins Herz

Einen Blick ins Herz ohne Einsatz von Kathetern erlaubt ein neuartiger Computertomograph, den Forscher in Forchheim entwickelten. Das Projekt ist für den Deutschen Zukunftspreis 2002 nominiert.

Wenn Bernd Ohnesorge an seine Zeit als aktiver Kunstturner zurückdenkt, fallen ihm vor allem seine Verletzungen wieder ein und die oft vergeblichen und langwierigen Arztbesuche. »Damals fing ich an, mich für Medizin zu interessieren, ohne dass mich ein entsprechendes Studium gereizt hätte«, erzählt der 33-Jährige. Also entschied er sich, nach seiner Ausbildung zum Elektroingenieur in die Medizintechnik zu gehen.

In seinem ersten für die Firma Siemens Medical Solutions in Forchheim geleiteten Projekt gelang es Ohnesorge und seinem Team, eine Technologie zu entwickeln, die einen Blick ins menschliche Herz ohne Einsatz von Kathetern erlaubt. Das Projekt ist nun für den mit 250 000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis 2002 nominiert worden. Er wird am 3. Dezember von Bundespräsident Johannes Rau in Berlin vergeben.

Fotos mit einer Auflösung von 0,5 Millimeter

Das entscheidend Neue an seiner Entwicklung, so erklärt Ohnesorge, sei die Verfeinerung der bereits seit knapp 30 Jahren eingesetzten Technik der Computertomographie (CT). »Es ist uns gelungen, eine Maschine zu konstruieren, die bei einer verschwindend geringen Belichtungszeit von nur 100 Millisekunden in der Lage ist, scharfe und dreidimensionale Fotos mit einer Auflösung von 0,5 Millimeter zu schießen«, erklärt der Projektleiter.

Für die Schichtaufnahmen kreist ein Messgerät mit einem Gewicht von einer Tonne in nur 0,4 Sekunden um den Patienten. Knapp fünf Jahre haben er und die etwa 200-köpfige Entwicklungsmannschaft von der ersten Idee bis zur Vervollkommnung der Technologie benötigt.

Wesentlicher Vorteil im Vergleich zu dem bisher bei Herzuntersuchungen verwendeten Herzkatheter sei bei der CT die kurze und für den Patienten weitgehend risikolose Untersuchung. Treten bei der Methode mit Kathetern immerhin bei einem Prozent der Untersuchten Komplikationen auf, sei der Patient in einer CT lediglich für kurze Zeit einer Röntgenstrahlung ausgesetzt.

Drei-dimensionaler Einblick

Mit der neuen Technologie erhalten die Mediziner einen umfassenden drei-dimensionalen Einblick in alle wesentlichen Teile des Herzens. Eingesetzt werden können die neuen Geräte zur Diagnose der Herzkranzgefäße aber insbesondere zur Früherkennung bei Risikopatienten.

Herz-Kreislauferkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache: Jährlich sterben hier etwa 80 000 Menschen an einem Herzinfarkt. Gleichzeitig werden pro Jahr etwa eine halbe Million Herzkatheter gelegt - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Hälfte davon, so erklärt Ohnesorge, aus rein diagnostischen Zwecken. Sie könnten somit durch die neue und wesentlich günstigere CT- Untersuchung ersetzt werden.

Zwar werden die Herz-CT-Geräte bereits in verschiedenen Kliniken angewandt, seitens der Kardiologen, die bislang vor allem Katheter- Untersuchungen zur Diagnose einsetzten, sei aber Skepsis zu spüren. »Es ist aber ein Trend erkennbar, dass die Kardiologen wachsendes Interesse an der Herz-CT-Untersuchung zeigen«, beschreibt Ohnesorge. Überflüssig werden Herzkatheter seiner Einschätzung nach ohnehin noch lange nicht: »Für die Behandlung von Engstellen in den Herzkranzgefäßen sind sie nach wie vor nicht zu ersetzen.«

Der Deutsche Zukunftspreis

Jedes Jahr ehrt der Bundespräsident eine Spitzenleistung aus Technik, Ingenieur- oder Naturwissenschaften mit dem Deutschen Zukunftspreis. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die herausragende Innovation, sondern auch ihre Anwendungs- und Marktfähigkeit sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Der Zukunftspreis des Bundespräsidenten wird seit 1997 jährlich an eine Einzelperson oder ein Team vergeben und ist mit 250 000 Euro dotiert. Den Preisträger bestimmt eine Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Auszeichnung hat auch das Ziel, eine breite Öffentlichkeit über die in Deutschland vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Innovationspotenziale zu informieren. Bisher ausgezeichnet wurden ein Laser-Bildschirm aus Gera (1997), neuartige Magnet-Sensoren vom Forschungszentrum Jülich (1998), molekularbiologische Verfahren (1999), von denen sich Göttinger Forscher innovative Therapien versprechen, das Datenformat MP3 zur Musikübertragung (2000) und der elektronische Dolmetscher (2001).

Brigitte Caspary

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus