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Tutanchamun: Die Rückkehr des Pharaos

Einzigartig und so bald nicht wieder in Europa zu erleben: Der kostbarste Schatz der Welt mit Raritäten aus dem Grab des sagenumwobenen Tutanchamun und anderen ägyptischen Königsgruften wird in Basel ausgestellt

Es klang vernichtend und wie der Fluch der Pharaonen. "Nein! Niemals! Unter keinen Umständen!" Der kompakte weißhaarige Mann mit den Adleraugen zischte es fast, seine Stimme klang scharf: "Vergessen Sie den Namen Tutanchamun, erwähnen Sie ihn nicht mehr! Sie können alles haben, aber Tutanchamun - niemals!" Sprach es, erhob sich und wies den Besuchern die Tür.

Selten habe er sich so abgekanzelt gefühlt wie an jenem Septembertag im Büro des Generalbevollmächtigten der Altertümerverwaltung in Kairo, sagt André Wiese. Dabei hatten er und Peter Blome - der eine Leiter der Ägyptenabteilung, der andere Direktor des Antikenmuseums in Basel - schon ein halbes Jahr mit Altertümerchef Zahi Hawass wegen einer Tut-anchamun-Ausstellung korrespondiert. Doch als die Schweizer jetzt auf Einladung Hawass' in dessen Kairoer Amtszimmer saßen, mochte der Ägypter sich nicht einmal an ihre Namen erinnern. "Er hat uns behandelt wie Schuljungen, nach knapp zehn Minuten war die Unterredung beendet", erinnert sich Wiese. Niedergeschlagen hockten sich die Eidgenossen in eine Bar am Nil und tranken trist - "Das war's dann wohl" - ein Bier.

Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen: 2001 hatte die Schweizer Großbank UBS dem Basler Antikenmuseum einen neuen Ägyptensaal spendiert und signalisiert, dass man bei einer hochkarätigen Ausstellung auf sie rechnen könne. Fast zeitgleich zermarterte sich der seit mehr als 20 Jahren in der Schweiz lebende ägyptische Geschäftsmann Mamdouh Fawzi den Kopf, wie man seinem Heimatland, dem nach dem Massaker in Luxor 1997 die Touristen wegblieben, wieder auf die Beine helfen könne. Zum Beispiel mit einer Ausstellung. Einer vom Feinsten. Das konnte, darin war Fawzi sich rasch mit Museumschef Blome einig, eigentlich bloß der Schatz des Tutanchamun sein - der legendäre Goldschatz aus dem Grab des ägyptischen Kind-Pharaos, der zuletzt vor 23 Jahren in Europa zu sehen war.

Doch selbst der Ägypter

Fawzi hatte nicht damit gerechnet, dass Tut am Nil gleichbedeutend mit Tabu war: Es sei gewesen, "als ob wir über Drogen sprechen", sagt er, "angeblich gab es ein Gesetz, das die Ausreise des Schatzes verbietet". Aber Mamdouh Fawzi ist nicht bloß charmant und ein gewiefter Diplomat, er ist auch ein Mann von Grundsätzen wie "Nichts ist unmöglich". Und vor allem wusste er, dass ein arabisches Nein, und klänge es noch so kategorisch, durchaus der Anfang eines Ja sein kann.

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Fawzi war es denn auch, der die düpierten Museumsleute in Kairo davon abbrachte, die Koffer zu packen, und sie aufmunterte, weiterzuverhandeln. Der von nun an ständig pendelte zwischen Kairo und Basel. Gott und die Welt einschaltete - die Botschafter, den ägyptischen Kulturminister und den Premierminister, das Parlament und zuletzt sogar Mubarak, den Staatspräsidenten.

In jahrelangem zähem Ringen bewegten sich Ägypter und Schweizer Schritt für Schritt aufeinander zu. Am Ende wollten sie alle diese Schau, die den Ruhm des Reiselands Ägypten wieder in die Welt tragen soll. Und sie wird Geld verdienen - für einen Neubau des Ägyptischen Museums von Kairo, das neben den Pyramiden entstehen soll. Viel Geld: Die Leihgebühren an Ägypten betragen fünf Millionen Dollar. Die Gesamtkosten für die Ausstellung, deren Versicherungswert mit 650 Millionen Dollar angesetzt ist, liegen um ein Vielfaches höher. Alleiniger Geldgeber und "Presenting Sponsor" ist die UBS.

Was in Basel von April an für sechs Monate zu sehen sein wird, ist ein Superlativ - der Kosten und der Kunst. Denn auch wenn "Tut pur" eine Fata Morgana blieb - das haben die Schweizer mit ihrem Unterhändler Fawzi doch geschafft: 50 der insgesamt 120 Ausstellungsstücke stammen aus Tutanchamuns Grab, dem kostbarsten Schatz aller Zeiten.

Am 4. November 1922 entdeckte der Archäologe Howard Carter im Tal der Könige bei der oberägyptischen Stadt Luxor unter Kalksteingeröll und den Überresten antiker Hütten eine unscheinbare Stufe. Der Brite jubelte. Es war bereits das sechste Jahr, dass er nach dem Grab des jungen Königs suchte, und sein Geldgeber, Lord Carnavon, hatte sich nur widerstrebend zu diesem allerletzten Versuch überreden lassen. Bald war eine Treppe in den Berg freigelegt, an ihrem Fuße wurde eine zugemauerte Tür sichtbar.

Dahinter: ein Gang und noch eine Wand. Carter schlug eine Öffnung hinein - und erblickte "das Wunderbarste, das ich je erlebt habe". Im Licht seiner Lampe funkelte Gold. Kammern kamen zum Vorschein, gefüllt mit Schätzen bis unter die Decke. Schmuck und Statuen stapelten sich, Krüge und Körbe, Waffen, Werkzeuge, Kleidung und Möbel, Musikinstrumente und Streitwagen. Und inmitten der Gruft stand ein kostbarer Schrein mit einem Sarkophag: Drinnen lag - in einem dreifachen Sarg und mit einer Goldmaske geschmückt - die jahrtausendealte Mumie des Tutanchamun.

Carters Fund wurde weltweit als Sensation gefeiert. Bald kannte jedes Kind den Namen Tutanchamun, eine Welle der Ägyptenbegeisterung erfasste Architektur, Kunst und Mode. Als Lord Carnavon, Carters Geldgeber, im Jahr darauf am Nil infolge eines Insektenstichs starb, war allen klar - das war der "Fluch der Pharaonen".

Weder zuvor noch danach

sei ein Königsgrab entdeckt worden, sagt Renate Germer vom Ägyptologischen Institut der Universität Hamburg, "das mit einer solchen Fülle sakraler wie alltäglicher Gegenstände für die Reise ins Jenseits erhalten blieb". In Basel sind nicht nur das königliche Diadem zu sehen und ein kostbarer Goldschrein, der mit Szenen einer Pharaonenehe zwischen Tut und seiner Gemahlin dekoriert ist, sondern auch Tut-Büsten und edle Tut-Statuen aus purem Gold. Die berühmte Goldmaske freilich fehlt - sie wird als eine Art Nationalheiligtum nicht mehr außer Landes gegeben. Dafür sind in Basel Kostbarkeiten aus anderen Königsgräbern der 18. Dynastie zu besichtigen, die Grabschätze von Juja und Tuja etwa, den Schwiegereltern von Amenophis III., deren bloß 20 Jahre zuvor entdecktes und köstlich dekoriertes Grab bis zu Carters Entdeckung die Sensation im Tal der Könige war. Im Zentrum der Ausstellung aber steht zweifellos der faszinierend-geheimnisvolle junge König Tutanchamun.

Carters Entdeckung lieferte den Altertumsforschern zwar wertvolle Erkenntnisse über sein Leben, doch blieb dieser Pharao, der vor 3300 Jahren das wohlhabende Wüstenreich am Nil regierte, "eine rätselhafte Figur", so Nicholas Reeves vom Eaton College in England. So viel immerhin weiß man: 1333 v. Chr. bestieg Tutanch- amun den Thron. Seine Abstammung ist nicht sicher geklärt; manche Ägyptologen gehen davon aus, dass er ein Sohn von Amenophis IV., der sich später Echnaton nannte, und dessen Gattin Nofretete war. Andere glauben eher, dass ihn Echnaton mit seiner Nebenfrau Kija zeugte.

Das Königskind wurde in eine düstere, unruhige, aus den Fugen geratene Zeit geboren. Echnaton, sein Vater, hatte das Land in eine Kulturrevolution gestürzt, Ägypten stand unter Schock. Nach jahrtausendealter Tradition hatten die Menschen bis dahin an eine Schar Überirdischer geglaubt, die über Leben und Tod bestimmten. Der Hauptgott war "Amun", der "im unsichtbaren Lufthauch Wirkende". Echnaton, der Ketzer, aber verfügte: Künftig gibt es nur noch eine einzige Gottheit, und die heißt "Aton" - die Sonne, der Quell allen Seins, das Leben spendende Licht.

Der religiöse Umsturz, der das Volk entsetzte, gipfelte in der Gründung einer neuen Hauptstadt - sie sollte das irdische Zuhause des Sonnengottes sein. Knapp 300 Kilometer nördlich von Theben ließ Echnaton ("dem Aton wohlgefällig") innerhalb weniger Jahre "Achetaton" ("Horizont des Aton") aus dem Wüstenboden stampfen, heute als Amarna bekannt. Hier kam Tutanchamun, der damals noch Tutanchaton hieß, zur Welt und verbrachte seine ersten Jahre im Luxus des Hofes. Er war noch ein Kind, als sein Vater starb. Eine Weile führte vermutlich einer seiner Brüder oder Halbbrüder die Regierungsgeschäfte - nicht lange, dann wurde auch dieser Herrscher vom Tod ereilt.

Tutanchamun war gerade acht oder neun Jahre alt, als er den Thron bestieg. Er wurde mit einer Tochter Nofretetes verheiratet; Ehen mit Halbschwestern oder gar Schwestern waren zu jener Zeit in Herrscherfamilien nicht unüblich. Offenbar hatte das Paar auch Kinder: In den Kammern des Königsgrabes fand Howard Carter zwei mumifizierte weibliche Föten - allerdings Totgeburten.

Über Tutanchamuns Regierungszeit weiß man wenig. Keinesfalls jedoch entsprach die politische Bedeutung des jungen Königs der Berühmtheit, die er posthum durch die Entdeckung seines Grabes errang. Immerhin blühten unter seiner Ägide Kunst und Architektur auf. Vor allem aber lenkte er alles, was sein Vater umgemodelt hatte, wieder in die alten Bahnen. Er siedelte von Amarna in die alte Hauptstadt Theben zurück und führte den traditionellen Amun-Kult wieder ein. Im Land kehrte Normalität ein. Die Fäden, so vermuten Ägyptologen, hatten freilich andere in der Hand: Hohe Beamte an seiner Seite waren offenbar die wahren Drahtzieher. War der junge Pharao bloß ihre Marionette?

Tutanchamun regierte nur acht oder neun Jahre. Die Untersuchung der Mumie ergab, dass er 16, allenfalls 18 Jahre alt war, als er starb. Die Feststellung seines frühen Todes beflügelte Mordspekulationen unter den Altertumsforschern: Hatte womöglich einer aus der Führungselite des Königs nach der Macht gegriffen und den jungen Herrscher brutal aus dem Weg geräumt?

1968 stieß der britische Anatomieprofessor Ronald G. Harrison bei einer Röntgenuntersuchung des Schädels auf einen Knochensplitter - das war Futter für die Komplottanhänger. Womöglich ist dieser Schaden aber auch bei der Mumifizierung der Leiche entstanden, etwa durch unvorsichtiges Hantieren mit den Haken, die die Balsamierer benutzten, um das Gehirn durch die Nase zu entfernen. Und dann gab es auch noch die Spuren eines Hämatoms an der Innenseite des Hinterkopfes! Begierig wurde die Mordtheorie aufgegriffen und in vielen Büchern fortgesponnen.

"Es wäre interessant, heute mit modernen Geräten noch einmal eine Röntgenaufnahme zu machen", sagt Mumienspezialistin Germer, "da ließen sich sicher Details erkennen, die Harrison nicht entdeckte." Doch das lassen die ägyptischen Behörden nicht zu. Ebenso wenig wie eine Untersuchung der Innereien des Pharaos, die einbalsamiert in den "Kanopengefäßen" der Mumie mit ins Grab gegeben wurden. "Wenn man mikrobiologisch Speisereste im Darm analysieren würde, könnte man gewiss viel entdecken und etwa untersuchen, ob nicht vielleicht Gift bei Tutanchamuns Ende im Spiel war", sagt Germer.

Die Faszination für den geheimnisvollen jungen Herrscher und Ägyptens goldenes Zeitalter ist jedenfalls ungebrochen und nimmt eher noch zu: Drei Wochen vor der Ausstellungseröffnung in Basel waren bereits mehr als 25 000 Einzeltickets verkauft und die Gruppenführungen bis Anfang Juni ausgebucht - insgesamt 1000 à 30 Personen. Alles in allem rechnet man bis Oktober mit mehr als einer halben Million Besucher.

"Die Schau übertrifft alles, was es je hier gab, und wird auch kaum mehr übertroffen werden", sagt Ausstellungsmacher Wiese und meint die Hochkarätigkeit, das Geld, das im Spiel ist, "und das ganze Drumherum": Das Museumspersonal wurde verdoppelt. Mit schweren Polizeipistolen bewaffnete Sicherheitsleute bewachen die Eingänge und patrouillieren in den Sälen. "Die Schlüssel zu den Ausstellungsvitrinen mussten wir den Ägyptern geben, nur sie dürfen auf- und zuschließen", sagt Wiese. Das gesamte Haus wurde umgebaut - ein neuer Eingang geschaffen, Raum für Garderobe, Museumsshop, Caf? und Restaurant, eine vollkommen veränderte Infrastruktur hergestellt, "um den Menschenmassen gerecht zu werden", so Wiese.

In ganz Basel ist "the flavour of Egypt" zu spüren. Die Hotels bieten Ägypten-, Pharaonen- und Tutanchamun-Packages an, die Basler Personenschifffahrt erklärt den Rhein kurzerhand zum Nil: "Auf den Wogen des goldenen Jenseits" kann der geneigte Passagier dort "orientalische Abende mit Bauchtänzerin Nabila" erleben und sich mit einem "Tutanchamun-Teller" bei Kräften halten. Jüngste von Ägyptens berühmtestem König inspirierte Kreation: das Bier "Tut-anch-ueli". Die Kleinbasler Brauerei Fischerstube stellt es nach altem Pharaonen-Rezept aus Gerstenmalz, Emmer, Hopfen und Datteln her. Fehlt bloß noch die Bar zum Krokodil - am Nil, am Nil, am Nil. Am Rhein.

Christine Claussen und Horst Güntheroth / print
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.