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Teilchenphysik: Ein Nobelpreis vom Feinsten

Mit dem Nobelpreis für Higgs und Englert wurde heute nicht das mit viel heißer Luft aufgeblasene "Gottesteilchen" geehrt - sondern das stille, qualvolle Ringen um das Verständnis unseres Universums.

Von Frank Ochmann

Was für eine kluge Entscheidung, die heute in Stockholm gefallen ist! Nach dem - nicht erst aus heutiger Sicht – skandalösen Friedensnobelpreis für Barack Obama 2009 schienen Befürchtungen berechtigt, erneut könnte ein Nobelpreis nach der Lautstärke der PR verliehen werden und nicht nach dem Maß der erbrachten Leistungen. Erfreulicherweise hat sich das Komitee anders entschieden, auch wenn es um diese Entscheidung offenbar hart ringen musste. Erst mit einer Stunde Verzögerung konnte die Pressekonferenz beginnen, auf der das Resultat der Beratungen bekannt gegeben wurde. Den Grund für das Warten wollte der Sprecher der Jury nicht mitteilen, aber er bestritt auch nicht, dass zunächst unterschiedliche Meinungen angeglichen werden mussten. Schließlich muss die Entscheidung einstimmig fallen.

So geht der Nobelpreis für Physik in diesem Jahr an die beiden Theoretiker François Englert und Peter Higgs für jene Beiträge, die das "Standardmodell der Elementarteilchenphysik" auf den heutigen Stand gebracht haben. Dabei handelt es sich um jenes mathematische Gebilde, mit dem sich alle bislang beobachteten Phänomene der Elementarteilchenphysik am besten beschreiben lassen. Und "am besten" heißt in diesem Fall weder "elegant" noch auch nur "halbwegs richtig". Was in diesem Modell für das Kleine zum Beispiel fehlt, ist nicht weniger als jene Kraft, die das Universum im Großen regiert: die Gravitation. Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein fundamentales Problem. Und schon deshalb markiert das "Higgs-Teilchen" nicht das Ende der Physik. Der neue Nobelpreisträger Englert brachte das in seinem Fachjargon auf den Punkt, als er am Telefon darauf hinwies, das größte noch ungelöste Problem sei seiner Meinung nach die "Quantengravitation" – die Vereinigung jener beiden überragenden Theorien also, die bislang das Große und das Kleine beschreiben. Die Welt der Galaxien auf der einen Seite und die der Atome und aller noch kleinerer Teilchen auf der anderen. Was fehlt, ist die theoretische Brücke dazwischen.

Das mit viel heißer PR-Luft aufgeblasene "Gottesteilchen"

Noch einmal darum: Nicht die Entdeckung dieses von den Theoretikern in den 1960er Jahren vorhergesagten und vor allem im vergangenen Jahr mit viel heißer PR-Luft aufgeblasenen "Gottesteilchens" wurde heute mit einem Nobelpreis geehrt, sondern die überragende gedankliche Leistung jener Männer, die überhaupt erst zu einer so riesigen Anlage führte, wie sie der 27 Kilometer Umfang messende Beschleunigerring des "Large Hadron Collider" (LHC) in Genf darstellt. Zweifellos ein technisches Meisterwerk. Was aber wollte man damit anfangen ohne eine Ahnung davon, wonach man eigentlich suchen sollte?

Die am LHC arbeitende internationale Forscherschar wurde in der Begründung des Nobelpreises zwar erwähnt, selbst aber nicht ausgezeichnet. Kein Grund zum Schmollen, sondern Ansporn für die zukünftige Arbeit. Denn da gibt es auch rund um das "Higgs" noch einiges zu klären. Kein Zweifel auch, dass viele dort genug Grips haben, um heute nur kurz enttäuscht zu sein. Und allen, die in den vergangenen Tagen und Wochen ja schon sicher zu wissen glaubten, dass der Nobelpreis nach Genf gehen würde, sollte die Stockholmer Entscheidung zu denken geben. Denn sie rückt – hoffentlich auch für die Zukunft – die Verhältnisse zurecht. Und schon deshalb ist sie so klug.

Robert Brout gilt die Ehre gleichermaßen

Die tatsächlich prämierte Leistung ist das Ersinnen eines komplizierten physikalischen Mechanismus, der es erlaubt, den im Standardmodell vereinten Elementarteilchen für die weiteren Berechnungen eine Masse zu geben. Bis zu den Arbeiten von Robert Brout, François Englert und Peter Higgs aus dem Jahre 1964 war das nicht möglich. Was aber soll eine Welt, in der es keine Masse gibt? Und was soll eine Theorie, die so tut? Dass Robert Brout heute nicht ausgezeichnet wurde, liegt allein daran, dass er 2011 gestorben ist und nach den geltenden Regeln Nobelpreise nicht postum verliehen werden dürfen. Natürlich gilt ihm die Ehre trotzdem gleichermaßen wie den beiden "echten" Preisträgern. Darauf hatte im vergangenen Jahr in einem eigenen Statement - und leicht verschnupft - auch schon die Freie Universität Brüssel hingewiesen, an der Brout und Englert gearbeitet hatten. Wenn man denn also schon in Nationen denken will, dann gehört der heutige Preis zu zwei Dritteln nach Belgien und zu einem Drittel nach Großbritannien. Aber das ist Beiwerk.

Wichtig ist, die Leistungen im richtigen Maß zu bedenken. Und genau dazu hat das Nobelkomitee heute enorm beigetragen. Nicht das "Machen" wurde geehrt, nicht die pure Kraft von zig Giga-Elektronenvolt, mit denen vor allem Reporter und Geldgeber beeindruckt werden können. So wurde sehr bewusst während der Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass mit dem Preis nicht nur ein spezielles Ergebnis, sondern zugleich auch eine bestimmte Methode hervorgehoben werden soll. Geehrt wurde am heutigen Tag bei genauem Hinsehen vor allem das stille, oft qualvolle Ringen um das Verständnis jenes Universums, in dem wir alle leben und sterben. Nicht weniger als das.

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus