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Jena: Zerstückelt und in Fluss geworfen: Polizei findet Kopf von ermordetem Studenten

Nach tagelanger Suche der Polizei wurde der Kopf des vor knapp zwei Wochen ermordeten Austausch-Studenten gefunden. Damit gibt es nun drei Fundorte von Leichenteilen in Jena.

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Ein Polizeitaucher bei der Arbeit (Symbolbild)

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Im thüringischen Jena hat die Polizei nach tagelanger Suche nun auch den Kopf eines vor knapp zwei Wochen ermordeten Studenten gefunden. Wie der MDR berichtet, spürten zwei Suchhunde den Kopf des 26-Jährigen bereits am Dienstag unterhalb der Lobdeburg auf. Dort seien auch weitere sterbliche Überreste des Opfers gefunden worden, heißt es. Am gestrigen Mittwoch entdeckte die Polizei zudem Kleidungsstücke des Getöteten an der Mündung der Roda in der Saale. Damit gebe es nun drei Fundorte in Jena in dem Fall.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war der chinesische Austauschstudent am vergangenen Wochenende von einem 23-jährigen Kommilitonen getötet worden. Der Mann hatte sich nach der Tat bei der Polizei gestellt und den Mord gestanden. Anschließend führte er die Beamten zur zerstückelten Leiche seines Opfers. Seither suchen die Ermittler nach Überresten des 26-Jährigen. Zum Tatmotiv ist laut MDR bislang wenig bekannt. Demnach soll der Täter lediglich erklärt haben, dass er sich vor der Tötung sehr über seinen Mitstudenten geärgert habe.

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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?