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Afghanistan: Vier deutsche Soldaten verwundet

Die Mission der Bundeswehr in Afghanistan wird immer gefährlicher. Unweit der Stadt Feisabad geriet eine Patrouille in eine Sprengfalle. Vier deutsche Soldaten wurden dabei verletzt. Es war der zweite Anschlag in zwei Tagen auf das deutsche Kontigent am Hindukusch.

Beim zweiten Anschlag auf die Bundeswehr in Afghanistan innerhalb von zwei Tagen sind am Montag vier Soldaten leicht verletzt worden. Eine Bundeswehr-Patrouille sei gegen 15.30 Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) am Rand der nordafghanischen Stadt Feisabad in eine Sprengfalle geraten, teilte die Bundeswehr mit. Bei der Explosion wurden die vier deutschen Soldaten verwundet. Offenbar sind auch afghanische Zivilpersonen betroffen. Die Ermittlungen dauern an.

Erst am Sonntag waren zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe der nordafghanischen Stadt Baghlan verletzt worden, einer von ihnen schwer. Der Schwerverletzte soll am späten Montagabend mit einer Maschine der Bundeswehr nach Deutschland zurückgebracht werden, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam auf Anfrage.

Der Attentäter hatte den Sprengsatz neben einem Militärkonvoi mit mehreren gepanzerten Fahrzeugen gezündet. Dabei kam nach afghanischen Angaben ein Zivilist ums Leben, mindestens zwölf Zivilpersonen wurden verletzt.

DPA / DPA
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