Bagdad Bush besucht überraschend den Irak


Ausgerechnet am Amerikanischen Tag der Arbeit - dem Labour Day - ist US-Präsident Bush mit Außenministerin Rice und Verteidigungsminister Gates in Bagdad gelandet. Er möchte damit Solidarität mit den stationierten Truppen signalisieren.

US-Präsident George W. Bush ist zu einem vorab nicht angekündigten Besuch in Bagdad eingetroffen. Das berichtete der Nachrichtensender Al-Arabija aus der irakischen Hauptstadt. Bush werde von Außenministerin Condoleezza Rice, Verteidigungsminister Robert Gates und Sicherheitsberater Steven Hadley begleitet, meldet der Sender. Die US-Delegation sei in der Provinz Anbar westlich von Bagdad auf einem US-Luftwaffenstützpunkt gelandet.

Aus Sicherheitsgründen kündigen westliche Staatschefs ihre Besuche in Bagdad, bei denen sie sich in der Regel ausschließlich in der vollständig abgeriegelten "Grünen Zone" aufhalten, nicht an.

Die nicht angekündigte Reise fand am amerikanischen Labor Day (Tag der Arbeit) statt und galt als Demonstration der Solidarität mit den Truppen vor Ort. Beobachtern zufolge wollte der Präsident vor allem unterstreichen, dass die Verstärkung der US-Einheiten im Irak zur Stabilisierung der Lage in dem Golfstaat beitrage. Der Beschluss vom Januar zur Entsendung von 30.000 weiteren Soldaten hat zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen dem Präsidenten und dem Kongress geführt. Bush machte Station im Irak auf dem Weg zur APEC-Konferenz in Sydney.

AP/DPA/Reuters AP DPA Reuters

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