Beschuss aus dem Gazastreifen Rakete schlägt in israelischer Grenzstadt ein


Eineinhalb Jahre war der Himmel ruhig über Aschkelon. Die Ruhe währte bis zum Freitagmorgen, als palästinensische Extremisten eine Rakete auf die israelische Grenzstadt abfeuerten - und den Hoffnungen auf Frieden im Nahen Osten einen weiteren Dämpfer verpassten.

Palästinensische Extremisten haben vom Gazastreifen aus eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Das Geschoss schlug am Freitagmorgen in der Stadt Aschkelon ein, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten.

Bei der Explosion in einem Wohngebiet wurde niemand verletzt. Nach Angaben von Bürgermeister Benny Wakni entstand jedoch Sachschaden. Mehrere Bewohner hätten zudem einen Schock erlitten.

In Aschkelon leben etwa 122.000 Menschen. Die Stadt liegt 18 Kilometer nördlich der Grenze zum Gazastreifen.

Die Attacke war der erste Raketenangriff auf Aschkelon seit Ende des Gaza-Krieges im Januar 2009. Beim Geschoss handelte es sich um ein russisches Modell vom Typ Grad. Diese Raketen werden durch Tunnel unterhalb der Grenze von Ägypten aus in den Gazastreifen eingeschmuggelt.

APN/DPA DPA

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