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Britische Medien zum Brexit-Votum: "Tot wie ein Dodo" und "totale Demütigung": die britischen Titelseiten zum Brexit-Votum

"Kein Deal, keine Hoffnung, keine Ahnung, kein Vertrauen" - so steht es auf der Titelseite des "Daily Mirror" nach der Brexit-Abstimmung. Und titelt damit im Vergleich zum Boulevardblatt "The Sun" fast noch zahm. Die Titelseiten im Überblick.

Historische Niederlage: Mays Brexit-Plan scheitert im Parlament – nun Misstrauensvotum

Nach dem deutlichen "Nein" des britischen Parlaments zum Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May sind nicht nur Menschen in Großbritannien verunsichert (lesen Sie hier mehr über die historische Abstimmung). Die britische Presse reagiert mit Unverständnis, Verwunderung, Ungeduld und Häme. Auch an guten Ratschlägen mangelt es nicht.

+++ Auch in internationalen Medien ist das Brexit-Votum das Thema. Lesen Sie hier die Presseschau. +++

Britische Medien zur Brexit-Abstimmung

Der britische "Guardian" schreibt von einer "historischen Niederlage" Mays, da sich auch ein Großteil ihrer eigenen Partei im Votum gegen sie gewendet habe. Wie groß die Schlappe für die britische Premierministerin ausgefallen ist, soll wohl auch der Andrang bei der Abstimmung illustrieren.


Der "Daily Express" hat eine klare Meinung zu der Abstimmung: "DISMAY", also "Entsetzen" oder "Bestürzung", titelt das Blatt in großen Lettern. Versehen mit einer Aufforderung unter dem Wortspiel: Die Abgeordneten sollten ihre "Pflicht" erfüllen und einen Brexit-Deal aushandeln, der das Pro-Brexit-Lager nicht enttäusche. "Don't fail us!", so die Aufforderung - enttäuschen Sie uns nicht.


Das Boulevardblatt "The Sun" lässt es auf ihrer Titelseite - wie gewohnt - mächtig krachen und vergleicht Theresa May, beziehungsweise ihren Brexit-Deal, mit dem flugunfähigen und mittlerweile ausgestorbenen Dodo. Ihr Brexit-Deal sei so tot wie ein Dodo, lautet die Botschaft. Dazu die Schlagzeile: "Brextinct", ein Wortspiel aus "Brexit" und dem englischen Wort "extinct" (zu deutsch: "ausgestorben").


Der "Daily Telegraph" (siehe oben rechts, Titelseiten-Sammlung) sieht für May eine "totale Erniedrigung" beziehungsweise "Demütigung". In einem Kommentar im Blatt heißt es zur Abstimmung: "Was Frau May grundsätzlich nicht verstanden hat, ist, dass man zur Umsetzung des Referendums klar mit Europa brechen muss. (...) Ihr Versuch, alle - einschließlich Brüssel - zufriedenzustellen - hat am Ende niemanden zufriedengestellt. Das Ausmaß ihrer Niederlage ist der Beweis."

Titelseiten aus Großbritannien zum geplatzten Brexit-Deal von Theresa May

Die Titelseiten von britischen Tageszeitungen am Tag nach der Abstimmung über den Brexit-Deal

DPA

Im "Daily Mirror" beschwört man ein heilloses Durcheinander ("Brexit Shambles") nach der Abstimmung: "Kein Deal, keine Hoffnung, keine Ahnung, kein Vertrauen", titelt die Zeitung. 

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fs
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.