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Corona Gegen Probleme bei Impfungen: Israel, Österreich und Dänemark schließen Allianz

Sehen Sie im Video: Israel, Österreich und Dänemark schmieden Impf-Koalition wegen Corona.




Israel sowie die beiden EU-Länder Österreich und Dänemark wollen sich mit einer Impfstoff-Allianz gegen mögliche künftige Produktions- und Lieferschwierigkeiten wappnen. Die Regierungschefs der drei Staaten, Benjamin Netanjahu, Sebastian Kurz und Mette Frederiksen, vereinbarten am Donnerstag in Jerusalem eine vertiefte Zusammenarbeit. Enger kooperiert werden soll unter anderem bei Forschung und Produktion. Die Corona-Impfkampagne in Israel ist deutlich zügiger als die in der EU. Dies liegt nicht zuletzt an dem digitalisierten Gesundheitssystem, aber auch an ausreichend Impfstoffdosen. Kurz hatte bereits vor dem Besuch in Israel angekündigt, sich bei der Impfstoffbeschaffung nicht mehr allein auf die Europäische Union verlassen zu wollen. Kurz und Frederiksen informierten sich zudem über den Grünen Pass. Mit dem Pass, der via App oder per Ausdruck vorgezeigt wird, können Geimpfte und Covid-Genesene etwa wieder Fitnessstudios und Schwimmbäder besuchen. Ungeimpften ist das bislang nicht möglich. Kurz ist ein vehementer Fürsprecher eines solchen Passes auch in der EU. Die EU-Kommission will am 17. März den Gesetzentwurf für einen digitalen Grünen Pass vorlegen. In diesem sollen Impfungen, Erkrankungen und negative Tests vermerkt werden. Dem Konzept zufolge würde letztlich jeder Staat selbst entscheiden, welche Vorteile mit ihm verbunden wären - sofern es denn welche gibt.
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Bei einem gemeinsamen Treffen haben die Regierungschefs von Israel, Österreich und Dänemark eine Allianz gegen Probleme bei Corona-Impfungen beschlossen. Vor allem bei Lieferproblemen wollen sie sich gegenseitig helfen.

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