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Pkw-Maut: Auch Dänemark will deutsche Pläne prüfen

Die Idee der Pkw-Maut stößt bei den Nachbarländern auf wenig Gegenliebe. Nach den Niederlanden will nun auch Dänemark die Pläne prüfen lassen.

Verstoßen die deutschen Plänen für eine Pkw-Maut gegen EU-Vetragsrecht? Immer mehr Nachbarländern wollen das untersuchen lassen

Verstoßen die deutschen Plänen für eine Pkw-Maut gegen EU-Vetragsrecht? Immer mehr Nachbarländern wollen das untersuchen lassen

Nach den Niederlanden hat auch Dänemark angekündigt, die deutschen Pläne für eine Pkw-Maut gründlich zu prüfen. Es sei sicherzustellen, dass die Gebühren EU-Recht entsprächen, sagte der dänische Verkehrsminister Magnus Heunicke der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dänemark verfolge die deutschen Pläne ebenso wie die EU-Kommission sehr genau.

Eine Maut in Deutschland sei "nicht gerade ein Vorteil für dänische Fahrer", sagte Heunicke dem Blatt weiter. Aber Straßenbenutzungsgebühren seien in vielen Ländern Europas üblich. Auch Dänemark erhebe Gebühren, auf der Großen-Belt- und der Öresund-Brücke etwa, und nach dem Bau auch für den Tunnel zwischen Fehmarn und Lolland.

Das Kabinett hatte Mitte Dezember die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen beschlossen. Fahrer, deren Auto in Deutschland gemeldet ist, sollen aber über die Kfz-Steuer entsprechend entlastet werden. In Brüssel stößt die für 2016 geplante Abgabe schon seit den ersten Vorschlägen auf Skepsis. Befürchtet wird, dass andere EU-Bürger gegenüber Deutschen benachteiligt werden.

she/AFP / AFP