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"Was stimmt nicht mit Ihnen?": Rentnerin geht mit ihrem offenen Brief an Trump viral

Eine US-amerikanische Rentnerin hat Donald Trump offenbar lange genug zugesehen. Sie schrieb einen offenen Brief an den US-Präsidenten, in dem sie an die Geschichte des Landes erinnert - und geht damit viral.

Die "Salt Lake Tribune" ist eine alteingesessene Tageszeitung im US-Bundesstaat Utah, mit Sitz in Salt Lake City. Sie hat eine stabile Auflage, ist aber doch ein kleines Blatt gegenüber der überregionalen "Washington Post", etwa. Trotzdem macht ein kleiner Text der "Salt Lake Tribune"-Ausgabe vom 20. August nun im Internet die Runde. Es ist der "Brief der Woche", ein Text, den eine Leserin eingesendet und den die Redaktion als lesenswert ausgewählt hat. 

Jonna Ramey ist 67 Jahre alt, wie sie im Brief schreibt, und hat ihrem Präsidenten nun offenbar lange genug zugesehen. Sie hat einen offenen Brief an Donald Trump geschrieben - das wird deutlich, auch wenn sie den Namen des Präsidenten nicht ein einziges Mal erwähnt. Twitter-Nutzer feiern die Leserin für ihre Worte: "'Brief der Woche' oder 'Brief des verdammtes JAHRES'?", schreibt die Schauspielerin Alicia Mayer dazu auf Twitter. 41.000-mal wurde ihr Tweet mit einem Foto von Rameys Brief bereits retweetet, rund 85.000 Menschen klickten bislang "gefällt mir". 

Spirituelles aus dem Weißen Haus: Donald Trumps "unheimliches" Gebet im Oval Office

 

Das ist die deutsche Übersetzung von Rameys offenem Brief:

Ich bin eine 67-jährige amerikanische weiße Frau. Meine Eltern haben sich im Zweiten Weltkrieg gemeldet, um den Faschismus zu bekämpfen. Sie haben beide gedient; meine Mutter war Krankenschwester, mein Vater navigierte Bomber. Sie haben Freunde in diesem blutigen Krieg verloren, damit die ganze Welt frei von Faschismus sein könnte. Sie haben nicht gekämpft, damit einige weiße Leute die Vorherrschaft beanspruchen können oder dass die Nazis offen auf den Straßen von Amerika wandeln können. 

Weiße Person an weißen Vorherrschaftler: Was stimmt nicht mit Ihnen? 

Den Menschen europäischer Herkunft ergeht es gut in der Welt. Sie führen die meisten Institutionen der Welt, halten viel des globalen Besitzes, reproduzieren sich so häufig wie andere Menschen auch. Sie sind hier nicht in Gefahr. Die Welt verändert sich, das stimmt. Auch andere wollen ein Stück von der Torte. Sie arbeiten dafür, streben danach und verdienen es sich. Technologie (Robotik) hat einen größeren Einfluss auf Ihre Jobaussichten als Immigranten. Vorankommen, Unternehmensführung und der Klimawandel brauchen all unsere Aufmerksamkeit, Ideen und Energie. Setzen Sie Ihre Tiki-Fackeln und banalen Flaggen und konzentrieren Sie sich mal auf echte Arbeit. 

Übrigens hat die Welt den Krieg gegen den Nazi-Faschismus in den 1940er Jahren gewonnen, genauso wie Amerika in den 1860er Jahren den Krieg gegen die Konföderation gewann. Diese beiden großen Fälle machen Sie zum hochgradigen Verlierer. 

Und schließlich, weiße Person an weißen Menschen: Wie meine Eltern vor mir werde auch ich nicht untätig sein, noch meine Rechte oder die Rechte anderer Amerikaner aufgeben, weil Sie denken, Sie seien besser als einige von uns. So funktioniert das nicht. Alle Amerikaner stehen Schulter an Schulter gegen Ihren Hass und Ihre Engstirnigkeit. 

Jonna Ramey 

Salt Lake City 


jen
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(