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Erste Pressekonferenz: Trump sieht Russland hinter Hacker-Angriffen auf Demokraten

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat sich auf seiner ersten Pressekonferenz den Fragen der Weltpresse gestellt. Was er über Hackerangriffe, Russland und das brisante Geheimdienstdokumente sagte, können Sie im stern-Liveblog nachlesen.

Donald Trump auf seiner ersten Pressekonferenz als designierter Präsident im Trump Tower

Donald Trump auf seiner ersten Pressekonferenz als designierter Präsident im Trump Tower

Noch anderthalb Wochen, dann wird Donald Trump zum US-Präsidenten vereidigt. Kurz vor seinem Amtsantritt sind immer noch sehr viele Fragen offen. Darunter, wie er mit seinen geschäftlichen Aktivitäten umgehen will, um Interessenkonflikte im höchsten Staatsamt zu vermeiden. Auch die Informationen der Geheimdienste, nach denen Russland brisantes Material über das künftige US-Staatsoberhaupt gesammelt haben soll, darüber hat er sich bei seiner ersten Pressekonfernenz nach der Wahl geäußert. 

Hier können Sie die Pressekonferenz im stern-Liveblog nachlesen.

Geheimnisse des US-Präsidenten: Warum Donald Trump ungern Hände schüttelt


Liveblog zu Donald Trumps erster Pressekonferenz seit seiner Wahl

  • Andreas Petzold
    • Andreas Petzold

    Test

  • Felix Haas
    • Felix Haas

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. In Kürze wird unsere stern-Kollegin aus New York Donald Trumps Ausführungen noch einmal einordnen.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Lässt die Presskonferenz Rückschlüsse auf Trumps Präsidentschaft zu? Nur wenig. In weiten Teilen hat das US-Staatsoberhaupt die Phrasen aus dem Wahlkampf wiederaufgewärmt, er hat sich selbst gelobt (etwa was das Verbleiben einiger Firmen in den USA betrifft), seine umstrittenen Kabinettsentscheidungen verteidigt - aber auch das nur vage. Konkret, so man das sagen kann, wurde er einzig gegenüber Russland, die er hinter den Hackingattacken während der US-Wahl vermutet.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Das war es: Hier noch eine kurze Zusammenfassung. Im wesentlichen hat Donald Trump auf seiner ersten Pressekonferenz nach seiner Wahl, nur das wiederholt, was er auch schon via Twitter geäußert hat:
    - die veröffentlichten Geheimdienstberichte über mögliche Verbindungen zu Russland seien "skandalös"
    - Trump besteht darauf, dass er keinerlei Verbindungen zu Russland habe
    - Russland und China sollen aufhören, US-Institutionen und Firmen zu hacken
    - Sein Firmenimperium werde er seinen beiden Söhnen Donald Trump Jr. und Eric übergeben - obwohl er das nicht müsste, wie seine Anwältin betonte.
    - Über seine großen Projekte - die Abschaffung von Obamacare und den Bau einer Mauer zu Mexiko - verriet er keine weiteren Details, außer, dass er den Plänen festhalte.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Und zum Schluss noch ein kleiner Scherz: Mit Blick auf den Papierstapel, der neben ihm liegt (vor allem Verträge) sagt Donald Trump zum Abschluss: "Damit übergebe ich meine Firma in die Hände meiner Söhne. Und wenn ich nach acht Jahren zurückkomme, dann hoffe ich sagen zu können: 'Oh, ihr habt einen guten Job gemacht'. Wenn nicht, dann heißt es: "Ihr seid gefeuert".

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Trump: "Russland hat deutlich größeren Respekt vor unserem Land, wenn ich es führe, als wenn es jemand anders führt. Aber weder Russland noch China oder andere Staaten sollten uns hacken."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Immer wieder hat Donald Trump die Arbeit der Geheimdienste angezweifelt, Frage einer Journalistin: "Vertrauen Sie unseren Geheimdiensten?" Trump: "Die Dienste sind lebenwichtig, aber es ist traurig, wenn ihre Informationen an die Öffentlichkeit gelangen und das wird auch nicht wieder passieren."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Erster Eklat: Ein Journalis besteht auf eine Nachfrage, doch Trump kanzelt ihn ab: "Sie sind Fake-News, sie waren unhöflich." Raunen im Saal.
    Korrektur: Bei dem Reporter handelt es sich nicht um einen Buzzfeed-Journalisten, wie hier ursprünglich stand, sondern um Jim Acosta vom Nachrichtensender CNN.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Und da ist sie wieder - Trumps Lieblingsthema, die Mauer an der Grenze zu Mexiko. "Ich will, dass die Mauer schnell gebaut wird. Und Mexiko wird dafür zahlen - und sei es im nachhinein als Rückerstattung."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Zwischenfazit: Auch auf seiner Pressekonferenz bleibt Donald Trump in vielen Äußerungen vage wie im Wahlkampf. Ob Interessenkonflikte, Obamacare oder das Abwandern von Firmen nach Mexiko - konkret wird er nicht.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Obamacare, die Reform des Gesundheitssystems, wollte Trump abschaffen und ersetzen. Wie genau, kann oder will Trump immer noch nicht sagen. "Es ist kompliziert, aber wir werden einen Plan schmieden, der das System besser und billiger machen wird."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Themenwechsel: Trumps Kabinett. Viele Personalien sind höchst umstritten, etwa Außenminister Tillerson oder Justizminister Sessions. Trump: "Wir haben ein großartiges Kabinett. Das bestem ich bin stolz darauf."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Dillion kündigt an, dass sämtliche Einnahmen die Trump mit ausländischen, offiziellen Gästen in seinen Hotels erzielt hat oder erzielen wird, in die Staatskassen gehen werden.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Sheri Dillion: "Von Donald Trump kann nicht erwartet werden, dass er das Unternehmen zerstört, das er aufgebaut hat."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Trumps Anwältin kündigt an, dass es in der Trump Organization einen neuen Vorstand geben wird, der sich ausschließlich darum kümmert, dass die Firma und das Amt getrennt voneinander arbeiten.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Sheri Dillion listet die Unternehmen und Beiteiligungen auf, von denen Trump sich bereits getrennt hat, beziehungsweise dabei ist, sich zu trennen. Es sind eine Menge. Zudem kündigt sie an, dass Trump als Präsident keine neue Geschäfte machen wird.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Auftritt Sheri Dillion, Trumps Anwältin: "Wir sehen das so, dass Donald Trump sich als Präsident nicht von seinen Geschäften trennen muss. Nichtsdestotrotz wird er die Führung über seine Firmen abgeben."

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Seine Geschäfte übergibt Donald Trump seinen ältesten Söhnen Donald Jr. und Eric.

  • Finn Rütten
    • Finn Rütten

    Trump sieht Russland hinter den Hackingangriffen während des Präsidentschaftswahlkampfes. "Ich denke, es war Russland", sagte Trump auf eine entsprechende Frage eines Reporters.