VG-Wort Pixel

Cover-Foto für das "Time Magazin" Adler-Attacke auf Donald Trumps Schmalzlocke


Erst die Locke, dann der Zeigefinger: Bei einem Foto-Shooting wollte Seeadler Uncle Sam den Krawall-Kandidaten Donald Trump rupfen.

Let's make America great again - lasst uns Amerika wieder groß machen, lautet der Schlachtruf, mit dem Donald Trump das Weiße Haus erobern will. Seine Methode ist simpel: Er tritt als der schlimmste Poltergeist unter allen Kandidaten auf - was im US-Wahlkampf nicht ganz einfach ist. Für ein mega-patriotisches und zugleich staatsmännisches Foto für das Magazin "Time" ließ sich Trump mit dem amerikanischen Wappentier schlechthin ablichten: einem Seeadler.

Das ist als Bildidee ungefähr so originell, wie Putin im Kreml auf einem Bären reitend zu fotografieren, aber so ein Klischee verfehlt seine Wirkung selten. Zur Freude des Internets veröffentlichte die "Time" ein Video von dem Shooting auf Youtube. Auf dem ist zu erkennen, dass Seeadler Uncle Sam ganz schön zickig ist und dem Kandidaten Trump als erstes an seine empfindliche Manneszier will. Schon in der ersten Begegnung hat Uncle Sam es auf Trumps Markenzeichen, die Superlocke abgesehen.

Finger oder Futter

Nachdem Trump diese Herausforderung im Stehen gemeistert hatte, durfte ihn Uncle Sam an seinen Schreibtisch geleiten. Dort ging zunächst alles ohne weitere Zwischenfälle weiter. Leider wurde Milliardär Trump übermütig und streckte seinen Zeigefinger aus, vermutlich um den Adler ein wenig zu kraulen. Ganz schlechte Idee! Diese unerwünschte Annäherung nahm Uncle Sam gar nicht gut auf: Sofort hackte er nach Trumps Finger. Mit einem mächtigen Schrecken im Gesicht flüchtete Raubautz Trump in die Tiefe seines Ledersessels. Und muss nun den Spott ertragen.

Eigentlich hielt Trump sich gut 

Fairerweise muss man allerdings anerkennen, dass Trump die Adler-Attacken gut meisterte und sich - wie in der nächsten Sekunde zu sehen ist - auch keineswegs vor Schreck in die Hose machte. Alles in Allem lief das Shooting perfekt ab. Nach dem Dreh sagte der Falkner Jonathan Wood: "Man kann nie genau planen, was ein Tier tatsächlich machen wird." Bei gestellten Posen mit Tieren kommt es immer zu unvorgesehenen Momenten. Nur die Sache mit dem Video ist dumm gelaufen: Nun wird während des ganzen Wahlkampfs zu sehen sein, wie der amerikanische Adler den Großkotz Donald Trump in die Flucht schlägt. Trump gab sich gelassen: "Was macht man nicht alles für ein Coverfoto? Dieser Vogel ist verdammt gefährlich, aber auch wunderschön." Solche ausgewogenen Statements hört man vom Kandidaten Trump sonst nicht.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Youtube integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker