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Drama in Algerien FBI ermittelt wegen Geiselnahme


67 Menschen wurden während der Geiselnahme und bei der anschließenden Befreiungsaktion getötet. Nun hat sich auch das FBI in die Ermittlungen eingeschaltet.

In die Ermittlungen zu dem Geiseldrama in Algerien hat sich jetzt auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet. Das FBI arbeite mit den algerischen Behörden zusammen, um sich ein genaueres Bild des Verbrechens auf der Erdgasproduktionsstätte In Amenas zu machen. Die US-Behörden wollen vor allem erfahren, wie es den islamistischen Terroristen gelang, die Kontrolle zu übernehmen, sagte Victoria Nuland, Sprecherin des State Department, am Dienstag. Man wolle auch das Vorgehen der algerischen Sicherheitskräfte besser verstehen.

Bei der Geiselnahme und der anschließenden Befreiungsaktion in der algerischen Wüste waren insgesamt 67 Menschen getötet worden. 37 Ausländer starben, darunter drei Amerikaner, sagte Nuland. Das FBI sei berechtigt, nach Terrorangriffen auch in Übersee zu ermitteln, wenn sich diese gegen Amerikaner oder amerikanische Einrichtungen richteten, sagte ein FBI-Sprecher.

ds/AFP AFP

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