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Drogenkrieg in Mexiko: Wer ermordete Mendoza, den Schwindsüchtigen?

Der Drogenkrieg in Mexiko fordert sein nächstes Opfer: Die Leiche von Rosales Mendoza, Chef des "La-Familia"-Kartells, genannt "der Schwindsüchtige", lag an einer Autobahn. Wurde er von seinen einstigen Mitstreitern ermordet?

El Tisico tot auf Autobahn

Ende eines Drogenbosses: El Tisico und drei Mitstreiter wurden von Kugeln durchsiebt am Rande einer Autobahn gefunden

Sieben Drogenkartelle haben Mexiko unter sich aufgeteilt, jedes streitet mit aller Macht um die Vorherrschaft. Es gibt Bündnisse untereinander, andere wiederum kämpfen gegen die ihre eigenen, einstigen Mitstreiter. Wie etwa "La Familia Michoacana", aus deren Reihen das "Tempelritter-Kartell" hervorgegangen ist - eine ultrabrutale Bande, die im ohnehin schon extrem brutalen Drogenkrieg Mexikos einen Feldzug gegen ihre früheren Verbündeten führt - und der hat nun den Verlust seines mächtigen Gründers zu beklagen. Von Kugeln durchsiebt und gefoltert wurde die Leiche von "La-Familia"-Boss, Carlos Rosales Mendoza gefunden.

Treffen von Kartellchefs gestürmt

Mendoza, genannt "El Tisico" (der Schwindsüchtige), lag neben drei ebenso zugerichteten Leichen am Rand einer Autobahn im westlichen Bundesstaat Michoacán, teilten die Behörden mit. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde seine Leiche von dessen Kindern identifiziert. Wegen organisierter Kriminalität und Drogenhandels saß Mendoza bereits zehn Jahre in Haft, er wurde vergangenes Jahr entlassen. Wer und wie die Männer ermordet hat, ist bislang unklar. In dem Bundesstaat Michoacán hatte die Polizei erst vor wenigen Tagen ein Treffen von Kartellchefs gestürmt.


El Tisico gehörte ursprünglich der Milenio-Bande an, schloss sich aber später dem Zetas-Drogenkartell an und bekämpfte mit diesem seine früheren Mitstreiter. Rosales' Anhänger gründeten 2005 La Familia. In Michoacán machte das Kartell auf seine Brutalität aufmerksam, als es fünf abgetrennte Köpfe auf die Tanzfläche einer Diskothek schleuderte.

Interne Machtkämpfe schwächten jedoch La Familia. Innerhalb des Kartells setzte sich eine besonders grausame, kultähnliche Gruppierung durch, das Tempelritter-Kartell. Inzwischen wurde aber auch dieses durch die Festnahme oder Tötung von Anführern geschwächt. Daneben existieren noch das Golf-Kartell, das Tijuana-Kartell, das Juarez-Kartell, das relativ neue Beltran-Leyva-Kartell sowie das mächtigste Sinaloa-Kartell, dessen Chef Joaquin Guzman, genannt "El Chapo", vor einem halben Jahr spektakulär aus dem Gefängnis geflohen war.

100.000 Tote in wenigen Jahren

Die mächtigen Drogenbanden verbreiten in Mexiko seit Jahren ein Klima der Angst und Gewalt. Die Kartelle liefern sich einen blutigen Kampf um die Vorherrschaft im Rauschgifthandel in die USA. Seit 2006 wurden dabei rund 100.000 Menschen getötet oder als vermisst gemeldet. Trotz spektakulärer Festnahmen und eines massiven Einsatzes von Polizisten und Soldaten bekommen die mexikanischen Behörden die Lage nicht in den Griff. 

nik mit DPA
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