ENTFÜHRUNG Geiseln frei - Tadschikischer Zivilschutzminister handelte Freilassung aus


Die elf in Tadschikistan entführten Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe sind unversehrt freigelassen worden.

Die elf in Tadschikistan entführten Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe sind unversehrt freigelassen worden.

Der tadschikische Zivilschutzminister Mirso Sijojew habe mit den Entführern ausgehandelt, die Geiseln ohne Gegenleistung ziehen zu lassen, sagten ranghohe Sicherheitsoffiziere in der Hauptstadt Duschanbe der dpa. Mirsojew und die Entführer gehörten früher zur islamischen Opposition in der zentralasiatischen Republik. Auch vier verschleppte Beamte des tadschikischen Geheimdienstes kamen frei.

Die Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe, darunter zwei Deutsche aus Bonn und Hessen sowie ein Amerikaner, waren am Freitag im Kreis Tawil-Dara etwa 180 Kilometer östlich von Duschanbe verschleppt worden. Der deutsche Botschafter in Tadschikistan, Wolfgang Neuen, wurde von Außenminister Talbak Nasarow über die Freilassung informiert, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Der Botschafter habe Funkkontakt mit einem Freigelassenen gehabt. Alle Freigelassenen seien wohlauf und auf dem Weg nach Duschanbe.

Die Deutsche Welthungerhilfe verteilt Lebensmittel und Saatgut in Tadschikistan, das seit drei Jahren in Folge unter extremer Dürre leidet.


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