Erfolge bei Terrorfahndung Weiterer Al-Kaida-Führer im Irak aufgespürt und getötet


Ein weiteres Führungsmitglied der Al-Kaida im Irak ist bei einer Militäraktion im Norden des Landes getötet worden. Zuvor waren der Leiter der Al-Kaida im Irak, Abu Ajjub al Masri, und der Führer der Organisation Islamischer Staat Irak, Abu Omar al Bagdadi, bei einem gemeinsamen Einsatz von amerikanischen und irakischen Soldaten ums Leben gekommen.

Ein weiteres Führungsmitglied der Al-Kaida im Irak ist am Dienstag bei einer Militäraktion im Norden des Landes getötet worden. Zuvor waren bereits der Leiter der Al-Kaida im Irak, Abu Ajjub al Masri, und der Führer der Organisation Islamischer Staat Irak, Abu Omar al Bagdadi, bei einem gemeinsamen Einsatz von amerikanischen und irakischen Soldaten ums Leben gekommen.

Al-Kaida-Führer Ahmed al Obeidi wurde nach Angaben der irakischen Behörden vom Geheimdienst aufgespürt und am Dienstagmorgen in der Provinz Ninevah getötet. Der auch als Abu Suhaib bekannte Extremist sei für Anschläge in den irakischen Provinzen Kirkuk, Salahuddin und Ninevah verantwortlich gewesen, hieß es in Bagdad.

Al Masri und al Bagdadi wurden nach Regierungsangaben aus Washington und Bagdad in Tikrit getötet. Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki zeigte am Montag auf einer Pressekonferenz Aufnahmen von zwei blutüberströmten Leichen. US-Vizepräsident Joe Biden sprach von einem "potenziell vernichtenden Schlag" gegen die Al-Kaida im Irak.

Al Masri hatte die Führung der Al-Kaida im Irak übernommen, nachdem der Jordanier Abu Mussab al Sarkawi im Juni 2006 bei einem US-Luftangriff getötet worden war. Al Bagdadi war der selbsterklärte Chef der Al-Kaida-nahen Organisation.

Sechs Wochen nach der Parlamentswahl im Irak hat die Wahlkommission eine Neuauszählung von mehr als 2,5 Millionen in Bagdad abgegebenen Stimmen angeordnet. Die Entscheidung sei aufgrund einer Beschwerde von Ministerpräsident Al-Maliki gefallen, sagte ein Mitglied der Wahlkommission, Hamdia al-Hussaini. Nach dem bisherigen vorläufigen Ergebnis ist Al-Maliki knapp seinem Herausforderer Ajad Allawi unterlegen. Al-Malikis Parteienbündnis hatte die Neuauszählung von Stimmen in fünf Provinzen beantragt.

APN APN

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