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Krisenherd Irak: Bombenserie nimmt kein Ende

Eine seit Ostersonntag andauernde Anschlagsserie hat in Bagdad weiteren 28 Menschen das Leben gekostet, 100 wurden verletzt. Die Zahl der Toten könnte noch weiter steigen, da noch nicht alle Opfer gefunden worden sind. Vermutlich ist Al Kaida für die Bombenexplosionen verantwortlich.

Bei einer Anschlagsserie in Bagdad sind am Dienstag mindestens 28 Menschen getötet und beinahe 100 Menschen verletzt worden. Sieben Gebäude wurden durch fast zeitgleich gezündete Bomben zerstört. Die Zahl der Toten könnte noch weiter steigen, da noch nicht alle Opfer unter den Trümmern der Häuser gefunden worden sind. Sicherheitskräfte machen die Extremistengruppe Al Kaida und Anhänger des gestürzten Diktators Saddam Hussein für die aufeinander abgestimmten Anschläge verantwortlich.

Wiederherstellung der Sicherheit ist zentralstes Problem

Die Sprengsätze wurden laut Behörden in mehreren Bagdader Bezirken gezündet. Zudem sprengte sich ein Selbstmordattentäter in der Nähe der früheren britischen Botschaft im Stadtzentrum in die Luft. Die Wiederherstellung der Sicherheit ist eines der zentralen Probleme im Irak. Auch die neue Regierung wird damit zu kämpfen haben. Die Wahlen im März haben jedoch keinen klaren Gewinner hervorgebracht. Die Koalitionsverhandlungen könnten sich noch Monate hinziehen. In den vergangenen fünf Tagen sind bei ähnlichen Angriffen mehr als 90 Menschen in der irakischen Hauptstadt umgekommen.

Reuters / Reuters