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Lage in Ostukraine spitzt sich zu Fünf ukrainische Soldaten getötet


Die Lage in der Ostukraine spitzt sich wieder gefährlich zu. Fünf ukrainische Soldaten wurden innerhalb von 24 Stunden von Separatisten getötet. Das Friedensabkommen hat die Gefechte nicht beendet.

Bei Kämpfen mit prorussischen Separatisten im Kriegsgebiet Donbass sind mindestens fünf ukrainische Soldaten getötet und zwölf weitere verletzt worden. "In den vergangenen 24 Stunden hat sich die Lage zugespitzt", sagte Militärsprecher Andrej Lyssenko in Kiew.

Er warf den Aufständischen vor, trotz einer Waffenruhe und eines vereinbarten Abzugs von Kriegstechnik aus dem Frontgebiet wieder schwere Artillerie einzusetzen. Die prorussischen Separatisten machten die Regierungstruppen ebenfalls für Dutzende Verstöße gegen die Feuerpause verantwortlich.

Weiteres Treffen zur Umsetzung des Friedensplans

In der weißrussischen Hauptstadt Minsk kamen Vertreter der Ukraine-Kontaktgruppe zu Gesprächen mit den Aufständischen zusammen. Dabei soll es um die Umsetzung des im Februar vereinbarten Friedensplans gehen. Zur Kontaktgruppe gehören neben der Ukraine auch Russland und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Vor dem Treffen forderte Präsident Petro Poroschenko in Kiew die Umsetzung des Friedensplans. Das Abkommen sieht auch Wahlen und ein Ende der Wirtschaftsblockade des Donbass vor. Dazu sollen Arbeitsgremien in der Kontaktgruppe gebildet werden. Poroschenko ernannte die ukrainischen Vertreter in diesen Arbeitsgruppen.

yps/DPA DPA

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