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Goldene Morgenröte Prozess gegen Griechenlands Rechtsextreme vertagt


Einer der Angeklagten hat keinen Rechtsanwalt, außerdem ist der Gerichtssaal zu klein: Der Prozessauftakt gegen Politiker der griechischen Rechtspartei Goldene Morgenröte wird in den Mai verlegt.

Der Prozess gegen Spitzenpolitiker der rechtsextremistischen Partei Goldene Morgenröte ist am Montag kurz nach dem Auftakt auf den 7. Mai vertagt worden. Einer der Angeklagten hatte keinen Rechtsanwalt, berichtet das staatliche griechische Fernsehen. Jetzt müsse ein Verteidiger zugewiesen werden, und dieser müsse sich erst in den Fall einarbeiten. Wie ein Prozessteilnehmer im Fernsehen weiter sagte, solle am 7. Mai auch über den Gerichtssaal entschieden werden, da der gegenwärtig genutzte Raum zu klein sei.

Der Prozess könnte Monate dauern

Unter den Angeklagten ist auch Parteichef Nikolaos Michaloliakos. Die Hauptanklage lautet auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Außerdem stehen mehrere ehemalige und heutige Abgeordnete und Funktionäre der rassistischen Partei vor Gericht. Zahlreichen Angeklagten werden neben der Gründung einer kriminellen Vereinigung auch Körperverletzung und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Der Prozess könnte mehrere Monate dauern.

tim/DPA DPA

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