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Wahlkampf in den USA: Clinton wirft China massive Cyberspionage vor

Geht es nach der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, dann betreibt China massive Cyberspionage in den USA. Bereits in den letzten Jahren hat die US-Regierung China wiederholt für Hackerangriffe verantwortlich gemacht.

China hacke "in Amerika alles, was sich nicht bewege", so Hillary Clinton

China hacke "in Amerika alles, was sich nicht bewege", so Hillary Clinton

Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wirft China den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen und Regierungsinformationen vor. Das Land versuche, "in Amerika alles zu hacken, was sich nicht bewege", sagte die ehemalige US-Außenministerin am Samstag auf einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat New Hampshire. Außerdem müssten die USA auf der Hut sein, da das chinesische Militär sehr schnell wachse.

Die US-Regierung hat China in den vergangenen Jahren wiederholt für Hackerangriffe verantwortlich gemacht. US-Geheimdienstdirektor James Clapper erklärte im Juni, China sei der "Hauptverdächtige" einer Cyberattacke auf die Personalverwaltung der US-Regierung. Peking wies die Vorwürfe zurück.

Eine Gefahr sieht Clinton weiterhin im Iran, auch wenn es zu einer Einigung in den derzeit laufenden Verhandlungen über ein neues Atomabkommen mit dem Land kommen sollte. Die Aggressivität Teherans werde nicht enden und der Iran werde weiterhin Regierungen in der Region und woanders destabilisieren.

Clinton hatte im April ihre langerwartete Bewerbung um die Präsidentschaft angekündigt. Auf Seite der Demokraten gilt die frühere First Lady als aussichtsreichste Kandidatin. Gewählt wird im November 2016, Amtsinhaber Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

and/Reuters/AFP